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Datum: 01.02.2005Stadt: Straubing



Da KREATOR ihre aktuelle „Enemy of God“-Tour 2005 im nur 50 km weit entfernten niederbayrischen Straubing beginnen sollten, war es natürlich ganz klar, dass ich dem Ruf der Ruhrpott-Thrash-Institution folgte und mich am 01.02. dorthin zur Fraunhofer-Halle begab:

:HATESPHERE:

Einlass sollte um kurz vor 19 Uhr sein und zu dieser Zeit kamen wir auch pünktlich an der Halle an – viele Leute waren noch nicht da, was aufgrund der frühen Zeit auch nicht weiter verwunderlich war. Umso verwunderlicher war es dafür, dass HATESPHERE bereits um 19.10 auf die Bühne geschickt wurden – zu dieser Zeit waren vielleicht 70 bis maximal 100 Leute in der locker 2500 Menschen fassenden Halle. Unbeirrt davon und mit mächtig Spielfreude legten die fünf Dänen aber auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit „Vermin“ und „Deathtrip“ von ihrem aktuellen Longplayer „Ballet Of The Brute“ los – das sorgte zumindest schon mal dafür, dass sich die bis dahin eingetroffenen Metaller vor der Bühne versammelten und HATESPHERE Respekt zollten. Mit „Murderous Intent“ folgte als dritte Nummer dann der Opener der ganz frischen und neuen EP „The Killing“, dem Debüt der Dänen auf SPV, und auch dieser Song stellte sich als waschechter HATESPHERE-Kracher heraus, melodisch, aggressiv, technisch versiert. Mit „Insanity Arise“ und „Only The Strongest…“ folgten dann zwei ältere Brecher, bevor mit „You´re The Enemy“ ein zweiter brandneuer Track in das bangende und moshende Publikum gedroschen wurde. Sowohl Leadgitarrist Peter als auch Drummer Anders sorgten durch ihr präzises Spiel für offene Münder – wer diese Band schon einmal live bewundern durfte, weiß, dass sie live killt – und nicht zuletzt haben die Dänen mit Sympathiebolzen Jacob Bredahl einen herausragenden Sänger und Frontmann. Mit „Disbeliever/Last Cut, Last Head“ und der Bandhymne „Hate“ sollte der Auftritt der leider als Opener missbrauchten Nordeuropäer auch schon wieder zu Ende sein und sie räumten die Bühne für die nächste Band des Abends:

:EKTOMORF:

EKTOMORF. Ich weiß immer noch nicht, wieso diese Band so viele Leute so begeistern kann – den anwesenden Kids scheint es offenbar gefallen zu haben, denn es bildete sich sofort ein Riesenpit vor der Bühne und es wurde gemosht, ge-slamdanced und gehüpft wie verrückt. Trotzdem hörte sich das, was die vier Ungarn da auf der Bühne zum Besten gaben, immer noch verdammt nach zweitklassigen SOULFLY und SEPULTURA (zur Roots-Phase) an. Nunja, wie schon erwähnt, die Kids gingen ab wie Schnitzel auf den Neo-Thrash/Nu-Metal-Mix der vier Pusztas und natürlich durfte auch der Hit „Gypsy“ nicht fehlen – ich zog es währenddessen aber vor, mir das Spektakel von ganz weit hinten vom HATESPHERE-Merchandise aus anzusehen. Next.

:DARK TRANQUILLITY:

Nach einer relativ langen Umbaupause enteren die Smörebröds von DARK TRANQUILLITY die Bühne und begannen ihre Show mit einem wahrhaft beschissenen Sound – vor allem die Keyboards waren viel zu laut, Gesang und Schlagzeug waren auch noch zu hören; die Gitarren konnte man leider nur erahnen, was gerade bei einer Band wie DARK TRANQUILLITY, die von ihren melodischen und zweistimmigen Gitarrenleads lebt, alles andere als optimal sein kann. Die Schweden spielten Songs aus ihrem ganzen Schaffensbereich und so kam man auch in den Genuss des einen oder anderen Klassikers wie etwa der „The Mind´s Eye“-Granate „Scythe, Rage And Roses“, „The Wonders At Your Feet“ und auch „Punish My Heaven“. Auch die Songs des aktuellen Albums „Character“ wirkten live wie aus einem Guss und passten gut in den Set der Schweden – das größte Plus war aber eindeutig, dass DARK TRANQUILLITY an ihrer Bühnenpräsenz gearbeitet haben: Vor allem Sänger Mikael Stanne und Basser Michael Nicklasson (dem Stanne mitten im Set die Füße wegzog , so dass der Basser quer über die Bühne kugelte) wirkten sehr agil, feuerten das Publikum an und hatten sichtlich Spaß an ihren Posen. Nach einer knappen Stunde Spielzeit folgte mit „Of Chaos And Eternal Night“ der ultimative Rausschmeißer und die Bühne wurde geräumt für den Headliner des Abends – KREATOR.

:KREATOR:

Das Altenessener Thrash-Metal-Urgestein legte nach ca. 30 Minuten Umbaupause mit dem Titeltrack des aktuellen Albums „Enemy Of God“ los, um dann auch gleich den Nackenbrecher „Impossible Brutality“ nachzulegen, bevor mit „Pleasure To Kill“ der erste Klassiker ins Publikum gefeuert wurde – und für den ersten Teil des Sets sollte das auch der letzte bleiben, denn es ging dann erstmal mit neuerem Stoff wie „Phobia“ (Gänsehaut pur), „Violent Revolution“, „World Anarchy“ und „Suicide Terrorist“ weiter. Die alten Herren des deutschen Thrash legten sich ins Zeug und hatten ihr Publikum sicher im Griff – Mille Petrozza und Sami Yli-Sirniö feuerten ihre Riffsalven ins Publikum und posten, Christian Gießler beeindruckte einmal mehr mit mehr seinem hervorragenden Bass-Spiel und Ventor zerhackstückte sein Drumset nach allen Regeln der Kunst.

Im zweiten Teil des Sets zogen KREATOR dann endlich ein paar der Klassiker aus dem Sack, auf die das Publikum sehnsüchtigst wartete: Bei „Extreme Aggression“ und „People Of The Lie“ bildete sich ein enormer Moshpit, der dann auch bei den folgenden „Voices Of The Dark“, „All Of The Same Blood“ und dem Rübe-Abschrauber „Reconquering The Throne“ anhielt. Mit „Betrayer“ verabschiedeten sich KREATOR dann – zumindest vorläufig – von der Bühne, aber es war eigentlich klar, dass das noch nicht alles gewesen sein konnte – schließlich fehlten noch einige Klassiker, ohne die ein KREATOR-Konzert einfach nicht ablaufen kann:


Die Pottler eröffneten den Zugabenblock mit „Terrorzone“ und legten zum Abschluss noch mit „Ripping Corpse“ und „Flag Of Hate“ zwei ihrer absoluten Klassiker nach, bevor „Tormentor“ das Konzert abschließend beendete. Bei dieser eineinhalbstündigen Performance blieben keine Fragen offen – sowohl Lightshow als auch Sound waren sehr gut, die Songauswahl war ebenfalls sehr gut getroffen: Daumen hoch!


Als abschließendes Fazit kann man eigentlich nur feststellen, dass KREATOR - wie eh und je - eine gute Liveband sind und DARK TRANQUILLITY sich um einiges verbessert haben, was ihre Liveperformance angeht, aber leider mit einem teilweise äußerst schlechten Sound zu kämpfen hatten. EKTOMORF waren für mich auf diesem Billing total überflüssig und passten nicht wirklich ins Konzept – und vor allem die Tatsache, dass HATESPHERE noch vor den Ungarn auf die Bühne mussten und die Show eröffneten, war etwas, was vielen der anwesenden Leuten, mit denen ich noch gesprochen hatte, vollkommen unverständlich war.

theburningdarkness

Autor: Thomas Gschwendner [theburningdarkness] | 03.02.2005 | 10:20 Uhr
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