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Datum: 09.12.2004Stadt: Köln




Dass die ehrenwerten Ruhrpott-Thrasher KREATOR im kommenden Jahr ihr neues Epos mit dem Titel „Enemy Of God“ veröffentlichen, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Zu diesem Anlass fand am 09.12.2004 in Köln/Underground ein gemütlicher, kleiner Clubgig statt, der für die „Rockpalast“-Sendung des WDR mitgeschnitten wurde. GRAVE DIGGER eröffneten die Show für KREATOR, und Metalnews berichtet!


::GRAVE DIGGER::
Die Gentlemen um „Onkel Bolle“ spielten gutgelaunt vor einem prall gefüllten „Konzertwohnzimmer“ auf, anders lassen sich die Räumlichkeiten im Underground nicht beschreiben. Etwa 200 Leute standen dicht gedrängt beieinander, um das Urgestein des Teutonicmetal in dieser ungewohnten Umgebung zu erleben. Da auf der kleinen Bühne logischerweise nicht genug Platz war, um die riesige Backline des Quintetts aufzufahren, artete das Spektakel beinahe in eine „TV Total“-artige Unpluggedshow aus. Der Sound war wahrlich eine „Sonnenfinsternis“, dennoch zettelte Chris Boltendahl unerschrocken wie eh und je seine „Rebellion“ an. Mit lustigen Grimassen zum Publikum und seinen Mitstreitern hin tröstete sich der graumelierte Recke wohl über die eingeschränkte Bewegungsfreiheit hinweg, die weder ihm, noch seiner Saitenfraktion die waghalsigen Sprünge erlaubte, welche wir normalerweise von der Truppe kennen. Nichtsdestotrotz! Das „Rheingold“, „Excalibur“, „Morgaine Lefay“ und nicht zu vergessen „Vääälhäääälla“ waren die Hits, die das sehr „klassisch“ angehauchte Metalvolk an diesem Abend erwartete. Und man bekam, was man verdiente! Denjenigen, die kein „Headbanging Man“ sein wollten, wurde „The Last Supper“ serviert. Unter den alteingesessenen Fans wurde zwar die Frage diskutiert, ob man die Stücke vom umstrittenen „The Grave Digger“-Album nicht lieber von der Setlist hätte streichen sollen, glücklicherweise blieb es nur beim Titelsong. Und zur Belohnung für die zum Krieg angetretenen Clans, die so eifrig mitmoshten, gab es zum Abschluß das obligatorische Sahnehäubchen „Heavy Metal Breakdown“.

AirRaids



::KREATOR::
Kurz vor Beginn ist die nicht sonderlich große Fläche vor der Bühne komplett dicht. Körper an Körper warteten ca. 250 Leute unruhig auf Mille und seine Kollegen. Einige hünenhafte Security-Männer bildeten sogleich einen Schutzwall um die zwei nichts ahnenden Kameramänner vom WDR-Rockpalast, die versuchen sollten, ein Stück Wahnsinn einzufangen.

Ob "Renewal", "Extreme Agression" oder "People Of The Lie", die ersten vier bis sechs Reihen tobten, als gäbe es kein Morgen. Mille zeigte sich bester Laune und feuerte einen Granatensong nach dem anderen auf die Menge ab. Gestikulierend und mit den notwendigen wütenden Gesichtsausdrücken unterstrich er das Set und zeigte sich als professioneller Frontmann, der genau weiß, wie man von der Bühne aus die Leute anheizt und richtig Zunder macht. Die Security-Orcs hatten unterdessen sichtliche Mühe, die Kameramänner vor den wiegenden und moshenden Menschenreihen zu schützen und sahen zeitweilig recht verzweifelt aus. Inmitten des ausschließlich thrashigen Sets gaben die Kreatoren einen Song ("Impossible Brutality") des kommenden Albums "Enemy of God" zum Besten. Augenscheinlich war dieser schon einigen Anwesenden bekannt, aber auch "Unwissende" empfanden den neuen Stoff als würdig genug und so bangten sich Jung- und Alt-Metaller die Seele aus dem Leib. Außer zwei kleineren Gitarrenaussetzern waren zudem keinerlei Fehler auszumachen und so war von Anfang bis Ende ein sehenswerter und geladener Gig zu verzeichnen.

Als Frontkreischer Mille nach der Ansage "WDR-Rockpalast sind die ersten im Fernsehen, die es sich trauen, ein KREATOR Konzert zu senden! Sollen wir den Leuten jetzt mal zeigen, wie Metalparties laufen?" "Betrayer", "Flag of Hate" und "Tormentor" in die Horde peitschte war endgültig Schluss mit lustig. Selbst der Nachwuchsmetaller aus der siebten Reihe kannte die Texte komplett auswendig und der gesamte Raum kam in Bewegung, ach was sage ich, 250 crackverseuchte Irrenhäusler schubsten, bangten, drängelten und sprangen sich alles aus Leib, was sich an Wut die letzten 3 Jahre aufgestaut hatte. Selten wurde im Underground zu Köln so ausgiebig gerockt wie an diesem Abend.

Leider stand der Tag unter keinem guten Stern, denn in der Nacht zuvor wurden in einem Club in den USA Mr. Dimebag Darrel, und einige weitere Leute aus dem Zuschaueraum und dem Bandteam während eines Auftritts mit DAMAGE PLAN erschossen. Ein Mann, der mit PANTERA Geschichte schrieb, und nicht nur mich in meiner Jugend schon mit seinen unglaublichen und einzigartigen Riffs begeistern konnte, musste sein Leben lassen. Es ist eine verdammte Schande, auf eine solche sinnlose und brutale Weise einen derart großartigen Künstler zu verlieren. Metalnews wünscht an dieser Stelle den Familien der Verstorbenen herzliches Beileid und viel Glück auf dem schwierigen Weg des Verlustes. Umso trauriger ist es, dass weder KREATOR noch GRAVE DIGGER es für nötig gehalten haben, an diesem Abend ein paar Worte angesichts dieser Tragödie zu verlieren. Rest in Peace Dimebag!

shub

SETLIST GRAVE DIGGER:

Rheingold
Dark Of The Sun
Excalibur
Son Of Evil
Morgaine Lefay
Knights Of The Cross
The Last Supper
Headbanging Man
Valhalla
The Grave Digger
Rebellion
Heavy Metal Breakdown

SETLIST KREATOR:

The Patriarch
Violent Revolution
Reconquering The Throne
Extreme Aggression
People Of The Lie
Impossible Brutality
Phobia
Pleasure To Kill
Renewal
Servant In Heaven - King In Hell
Terrible Certainty
Riot Of Violence
Betrayer
Flag Of Hate
Tormentor

AirRaids, shub

Autor: Thomas Kleinertz [shub] | 21.12.2004 | 15:22 Uhr
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