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Datum: 21.12.2012Stadt: München





Die Essener Thrash Metaller KREATOR sind seit nicht ganz 30 Jahren im Geschäft und ihre Alben erfreuen sich seit jeher nicht enden wollender Beliebtheit – bestes Beispiel: Mit ihrer neuen Platte „Phantom Antichrist“ konnte die Truppe auf Platz #5 der deutschen Albumcharts einsteigen, womit die Herren Überfliegern wie ACCEPT dicht auf den Fersen sind. Wer über eine derart loyale Fangemeinde verfügt, der kann natürlich auch eine dementsprechend umfangreiche Tour auf die Beine stellen, weshalb Mille Petrozza und seine Mannschaft für ihre aktuelle Konzertreise mit FUELED BY FIRE, NILE und MORBID ANGEL gleich drei hochkarätige Support-Bands verpflichteten. Pünktlich zum Weltuntergang am 21. Dezember 2012 machen KREATOR und Konsorten im Münchner „Backstage Werk“ Station und bereits eine gute Stunde vor offizieller Anfangszeit ist zumindest vor der Halle einiges los.






.: FUELED BY FIRE :.
Als erstes dürfen die kalifornischen Newcomer FUELED BY FIRE ran – allerdings eine halbe Stunde früher, als auf dem Ticket angegeben, weshalb in der Halle noch nicht allzu viel los ist, als der Vierer die Bühne betritt. Wie so oft im „Backstage Werk“ dürfen sich auch die Jungens aus Norwalk von der ersten Minute an über glasklaren Sound freuen – das ist auch wünschenswert, denn die Gentlemen punkten sowohl durch absolut tightes Riffing als auch schier atemberaubende Leadgitarren-Eskapaden aus den begabten Fingern von Gitarrist Chris Monroy. Dabei legt die Truppe das Hauptaugenmerk ihres halbstündigen Sets natürlich auf ihr neues Album „Plunging Into Darkness“, allerdings ist auch ihr Debüt mit den beiden Nummern „Dreams Of Terror“ und dem programmatisch betitelten „Thrash Is Back“ vertreten. Weil sich FUELED BY FIRE nicht nur durch die erwähnte technische Finesse sondern obendrein durch ursympathisches Auftreten und Ansagen, die durchblicken lassen, wie dankbar man ist, hier zu sein, springt der Funke natürlich auch auf die ersten Reihen im Publikum über, die die Kalifornier mit schwingenden Fäusten und fliegenden Mähnen abfeiern. Nach einer halben Stunde müssen sich FUELED BY FIRE allerdings schon wieder verabschieden und somit endet der Auftritt der ersten Band aufgrund des verschobenen Zeitplans als die meisten Fans erst in der Halle ankommen.

Rising From Beneath
Sickness Of Humanity
Dreams Of Terror
Unidentified Remains
Thrash Is Back
Eye Of The Demon






.: NILE :.
Gab es zum Aufwärmen eine gehörige Portion Retro-Thrash, so wird es nun Zeit für die volle Breitseite Technical Death Metal, denn nun wird es Zeit für die Amis von NILE. Ob ihres Brutalo-Sounds besteht auch bei den Herren aus Greenville keinerlei Grund, sich über die Klangverhältnisse zu beschweren, weshalb einem erfolgreichen Auftritt nichts im Wege steht. Selbiger besteht interessanterweise vornehmlich aus älterem Material der Truppe denn erst mit „Enduring The Eternal Molestation Of Flame“ beginnt die Truppe nach vier Songs damit, auch Nummern von ihrer neuesten Platte „At The Gate Of Sethu“ zu spielen. Im starken Kontrast zu ihrem Haudrauf-Sound geben sich die beiden Macher Karl Sanders und Dallas Toler-Wade dabei nicht nur kumpelhaft sympathisch sondern auch noch tiefenentspannt und führen das inzwischen weitaus zahlreicher versammelte Publikum mit lockeren Ansagen und kleinen Witzeleien durch ihren Auftritt. Neben den technischen Fähigkeiten der bereits erwähnten Gitarristen beeindruckt dabei insbesondere Bassist Todd Ellis mit charismatischer Bühnenpräsenz und halsbrecherischem Spiel. Insgesamt bespaßen die Death Metaller ihr Publikum etwa 45 Minuten lang und räumen dann unter enthusiastischem Jubel das Feld für ihre Kollegen von MORBID ANGEL.

Sacrifice Unto Sebek
Defiling The Gates Of Ishtar
Kafir!
Hittite Dung Incantation
Enduring The Eternal Molestation Of Flame
Sarcophagus
The Inevitable Degradation Of Flesh
Supreme Humanism Of Megalomania
Black Seeds Of Vengeance






.: MORBID ANGEL :.
Mit „Immortal Rites“ legen die Death Metal-Urgesteine gleich einen ihrer größten Klassiker vor und im Anschluss verspricht Frontmann David Vincent, dass die Truppe heute etliche alte Songs zum Besten geben wird. Dementsprechend liegt der Fokus des heuten Auftritts auch – wie könnte es anders sein – auf den Alben „Altars Of Madness“ und „Covenant“ und lediglich zur Mitte der knapp einstündigen Show hin gibt es mit „Existo Vulgore“ und „Nevermore“ zwei Nummern der nicht überall gleichermaßen wohl gelittenen neuen Platte „Illud Divinum Insanus“ – zumindest im Live-Betrieb scheinen allerdings auch diese Nummern Anklang zu finden. Vermutlich müsste man es eigentlich gar nicht mehr erwähnen, aber auch MORBID ANGEL bestechen bei ihrem Auftritt im Münchner „Backstage Werk“ natürlich durch bestens ausgewogenen Sound, der auch die halsbrecherische Griffbrett-Akrobatik von Leadgitarrist Trey Azagthoth bestens zur Geltung bringt. Im Hinblick auf die Bühnenpräsenz hat Mr. Vincent klar die Nase vorne, denn während der Mann munter in alle Richtungen posiert und sichtlich Spaß dabei hat, halten sich die beiden Gitarristen Destructor und Azagthoth dezent im Hintergrund und scheinen in vollkommen anderen Sphären zu schweben. Inzwischen ist es auch im Zuschauerraum brechend voll und die Stimmung nähert sich mehr und mehr an ihren Höhepunkt an, weshalb Nummern wie „Maze Of Torment“ von der versammelten Menge lauthals mitgegrölt werden. Interessant ist, dass sich Frontmann Vincent, der sein Image in der Vergangenheit bereits durch diverse strohdumme Äußerungen geschädigt hat, ausnehmend sympathisch präsentiert und sich durch solch selbstironische Ansagen wie “Was? Ihr habt Spaß? Das können wir nicht zulassen, wir versauen Euch jetzt den Tag mit der nächsten Nummer!“ überaus positiv hervor tut. Somit gelingt es MORBID ANGEL dank eines tollen Sets und entsprechender Bühnepräsenz im Handumdrehen, sich in die Herzen des Publikums zu spielen, weshalb die Truppe nach der ihr zur Verfügung stehenden Stunde Fans in bester Feierlaune zurück lässt.

Immortal Rites
Fall From Grace
Rapture
Pain Divine
Maze Of Torment
Existo Vulgore
Nevermore
Lord Of All Fevers And Plague
Chapel Of Ghouls
Dawn Of The Angry
Where The Slime Live
Bil Ur-Sag
God Of Emptiness






.: KREATOR :.
Die mehr als beachtliche Umbaupause der Gastgeber beinhaltet unter anderem, dass vor der Bühne ein weißer Vorhang hochgezogen wird und als es endlich losgeht, gibt es auf selbigem zu „Personal Jesus“ von JOHNNY CASH ein kleines Intro-Filmchen zu sehen, welches die knapp 30-jährige Schaffensgeschichte der Truppe in Bildern rekapituliert. Mr. Cash wird sodann von „Mars Mantra“ abgelöst und dann heißt es „Vorhang auf!“ für KREATOR, die mit dem Titeltrack ihrer neuen Platte sogleich die Marschrichtung für den restlichen Abend vorgeben. Die Stimmung ist dabei von Anfang an am Kochen, weshalb sämtliche Fotografen auch schon während des zweiten Songs aus dem Graben vor der Bühne verscheucht werden, weil andernfalls nicht genug Platz für die zahlreichen Crowdsurfer wäre. Ein Blick auf die Setlsit zeigt, dass die Essener an diesem Abend nahezu keinerlei Wünsche offen lässt und dabei auch der neuen Platte „Phantom Antichrist“ angenehm viel Platz einräumt, denn immerhin haben es ganze fünf Nummern von besagtem Album in die heutige Setlist geschafft. Was den Sound angeht, so sehen die Dinge im „Backstage Werk“ leider für den Headliner nicht ganz so rosig aus: Etwa das halbe Set lang dominieren Schlagzeug und Bass das Klangbild, weshalb sowohl Mille Petrozzas Gesang als auch die Leadgitarren des Herrn Yli-Sirniö gnadenlos niedergemacht werden – besonders ärgerlich ist das bei „Voices Of The Dead“, da hier der Bass im Intro die eigentlich filigranen Cleangitarren durch schlimmstes Gedröhne ersetzt. Spätestens hier fällt dieser Missstand allerdings auch dem Mann am Mischpult auf und für den Rest des Konzerts ist das Verhältnis der einzelnen Instrumente dann zwar nicht perfekt aber doch zumindest erträglich. Ansonsten spielen KREATOR einen durchweg gelungenen Auftritt, der sicherlich auch davon lebt, dass die Truppe ein in jeder Hinsicht beeindruckendes Bühnenbild mit Treppenkonstruktion und dreidimensionaler Darstellung des neuen Album-Artworks aufgefahren hat und das ganze mit der entsprechend fulminanten Lichtshow in Szene setzt. Frontmann Petrozza gibt sich dabei hinreichend sympathisch wenngleich über weite Strecken wortkarg und lässt die üblichen Kasperle-Ansagen der Marke “Seid Ihr bereit, Euch gegenseitig umzubringen?“ [vor „Pleasure To Kill“] vom Stapel, die man von der Band seit jeher kennt. Derlei Zoten gehören bei einer KREATOR-Show allerdings dazu und können und dürfen den Fan nicht stören, weshalb die Essener Thrasher einen Auftritt abliefern, der abgesehen vom etwas dürftigen Sound absolut überzeugt.

Mars Mantra [Intro]
Phantom Antichrist
From Flood Into Fire
Enemy Of God
Phobia
Hordes Of Chaos [A Necrologue For The Elite]
Civilization Collapse
Voices Of The Dead
Extreme Aggression
People Of The Lie
Death To The World
Coma Of Souls/Endless Pain
Pleasure To Kill

Violent Revolution
United In Hate
Betrayer
Flag Of Hate
Tormentor


Für den Support ihrer neuen Platte „Phantom Antichrist“ haben sich KREATOR wahrhaftig hochkarätige Unterstützung besorgt und entsprechend gelungen fiel auch das vorletzte Konzert ihrer Europa-Tour aus. Zwar konnte der Sound des Headliners nicht so ganz überzeugen und mittlerweile scheint es vollkommen normal zu sein, dass man am Merchandise-Stand stolze 20 Euro für eine Bandshirt berappen darf, für beides kann die Band allerdings vermutlich recht wenig, weshalb man das den Essenern wohl kaum vorhalten kann. Obendrein werden solche Mankos problemlos von der gelungenen Setlist der Gastgeber, den überzeugenden Auftritten der Support-Bands und der insgesamt guten Stimmung aufgewogen, weshalb das Gastspiel der Herren KREATOR im Münchner „Backstage Werk“ als voller Erfolg verbucht werden kann.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 29.12.2012 | 12:20 Uhr
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