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Datum: 02.12.2005Stadt: München

Nach ihrem eher durchwachsenen Auftritt auf dem letztjährigen "Aerodrome-Festival" in der Nähe von Wien, war ich schon sehr gespannt auf die Club-Tour der New Yorker Legende LIFE OF AGONY. Und da die Burschen ja eine Band sind, die mit ihrem Sänger stehen und fallen, hoffte ich natürlich inständig, dass es Keith Caputo gut gehen möge.

Pünktlich um 20 Uhr wurde die unterkühlte Meute ins Backstage gelassen und um die gleiche Zeit begann eine Band, dessen Frontfrau aussah wie eine Mischung aus Dolly Buster (die Haare), Lollo Ferrari (die Lippen), Jennifer Lopez (die Wangenknochen) und Adolf Hitler (die Klamotten und der Bart). Ich habe selten etwas so belangloses wie DACIA AND THE WEAPONS OF MASS DESTRUCTION gesehen und das Publikum sah das wohl ähnlich. Ein drei Meter breiter Graben zwischen Gerstentränke und Bühne tat sich auf und nichtmal der Höflichkeitsapplaus wurde der Band gewährt. Na ja, Lehrgeld bezahlt, nächstes mal besser machen.

Nach einer kleineren Umbaupause kletterten die Deutschen KRIEGER auf das Podium und hinterließen einen etwas gemischten Eindruck. Zwar wurde es langsam immer voller im schon etwas angewärmten Backstage, aber man merkte, dass im Publikum kein Mensch Lust auf Vorbands hatte und nur alle auf den Headliner des Abends warten. KRIEGER machten ihre Sache mit erdigen Deutsch Rock zwar nicht schlecht, wurden aber auch schnell langweilig. Irgendwie geht einem auch diese ganze Deutsch-Rock-Welle langsam auf den Keks, von überall her sprießen diese Bands aus dem Boden. Nach einer knappen halben Stunde wurde der KRIEGER von der Bühne entlassen und diesmal klatschten sogar ein paar Menschen bekennend Beifall.

Mit JOHNNY CASHs "When The Man Comes Around" als Intro betraten L:O:A die Bühne und das Publikum konnte sich nicht mehr halten. Bei den ersten Takten rastete die Menge völlig aus und hüpfte und pogte in der Gegend rum, dass man von dieser Euphorie völlig mitgerissen wurde. Aber irgendetwas musste Keith wohl doch über die Leber gelaufen sein, wirkten die ersten paar Lieder bei ihm doch eher etwas gelangweilt. Aber mit der steigenden Temperaturanzeige im Backstage und der dadurch aufkeimenden, positiven Stimmung vor der Bühne, konnte Keith nicht mehr lange den Miesepeter spielen und gab sich den Zuschauerreaktionen völlig hin. "Lost At 22", "Through And Through" und "Strung Out" wurden lauthals mitgegröhlt und veranlassten die Band zu immer größeren und besseren Stage-Performances.

Der Sound war sogar recht gut, einzig und alleine die Gitarre von Joey war etwas zu leise. Aber das machte er durch sein ständiges rumgeflize und Pommesgabel gezeige wieder völlig wett. Sal war einfach nur eine große, breite Macht hinter seinem Kit, Alan gab den Coolen und der Knirps Keith schmachtete am Mikro-Kabel herum, wie kein Zweiter vor oder auch nach ihm.
Beim finalen "River Runs Red" hüpfte das ganze Backstage (Betondung liegt auf ganz) auf und ab. Wow, so etwas habe ich in diesem Club selten erlebt. Schade nur, dass mit einer knappen Stunde auch schon Ende war, ein paar mehr Songs hätten für den stolzen Preis von über 20 € eigentlich nicht geschadet. Aber andererseits ist man schon froh, LIFE OF AGONY wieder auf der Bühne sehen zu dürfen, und dann auch noch in so einer guten Stimmung. Bleibt nur zu hoffen, dass L:O:A nicht wieder auf die blöde Idee kommen und sich auflösen. Bis nächstes Jahr, Jungs.

Autor: Lorenz von König [DeoUlf] | 05.12.2005 | 07:56 Uhr
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