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Datum: 06.12.2012Stadt: Hamburg

Schnee in Hamburg, dies ist eine gar seltene Sache und doch trifft sie an diesem Abend zu. Die Straßen sind mit zuckerweißem Schnee beschichtet, die Weihnachtslichter blinken an jeder Ecke und ab und an sieht man ein paar dunkel gekleidete Menschen auf dem Weg zur Markthalle. Der Grund hierfür ist ein ebenso seltener Fall wie der mit dem Schnee in Hamburg... Niemand geringeres als Luca Turilli selbst gibt sich an diesem Abend die Ehre, um mit seiner Version von RHAPSODY bei uns zu spielen. RHAPSODY in Hamburg… lange ist es her... Nicht nur, dass die Italiener an diesem Abend eine fette Show versprechen – auch die Vorgruppen sind ein sehr guter Aspekt dafür, dass dieser Abend eine Granate wird. Mit VEXILLUM, ORDEN OGAN und FREEDOM CALL geht es richtig zur Sache. Um 18:30 soll es losgehen und Hamburg wartet gespannt…

.: VEXILLUM :.

Etwa 50 Leute haben sich eingefunden, als es pünktlich losgeht. Gleich zu Beginn können die Italiener punkten. Der sehr schnelle und dabei hymnenhafte Power-Metal knallt ordentlich durch die Boxen. Die ersten Reihen lassen die Haare fliegen und die Stimmung ist sehr gut. Schön ist, dass LUCA TURILLI allen Bands den vollen Platz auf der Bühne lässt, sodass VEXILLUM ordentlich Freiraum haben, um richtig abzugehen. Dies tut die Band auch ohne große Zurückhaltung. Hier wird auf sehr hohem Niveau performt. Einstudierte Bewegungsreinfolgen, gute Bewegungsabläufe und dazu fette Musik – was will man mehr? Ab und an könnte der Sound etwas stimmiger sein – es ist doch teilweise sehr matschig, aber diese Kritik hält sich in Grenzen. Natürlich klingen die Songs typisch nach Italien, aber genau das ist, was an diesem Abend auch perfekt reinpasst. Nach knapp 35 Minuten und einem gelungen Start gehen die Mannen von der Bühne, jedoch nicht ohne den gebührenden Applaus, welchen sich die Band auch verdient hat.




.: ORDEN OGAN :.

Nach einer kurzen Umbaupause geht es weiter mit einem der Senkrechtstarter der letzten Jahre. Wenn man an die neue Power-Metal-Bewegung denkt, fallen einem Namen wie SABATON, ALESTORM und natürlich ORDEN OGAN ein. Kein Wunder, dass die Halle gleich etwas voller wird. Gut 200 Leute finden sich ein, als die Band aufspielt. Auch hier hat man die ganze Bühne zur Verfügung und kann somit schon mit dem Bühnenbild positiv Eindruck schinden. Die Stimmung ist von der ersten Sekunde an auf einem sehr hohem Level. Die Fans trällern die Lieder mit, lassen die Haare fliegen und feiern die Band wie manch eine ganz große Band in dem Geschäft. Die Jungs sind durchaus motiviert und bringen neben einigen aktuellen Songs natürlich auch einen Klassiker wie „We Are Pirates“. Obgleich der Gig sehr gut ist, wird auch hier ein schnelles Ende gefunden – nach 40 Minuten ist ein Schlusspunkt gefunden, doch die Band hinterlässt nur glückliche Gesichter. Feine Sache und ein guter Anheizer, welcher alleine mit seinem Hitpotential punkten konnte.






.: FREEDOM CALL :.

Es ist immer wieder komisch… Jeder, aber wirklich jeder lästert über FREEDOM CALL. Gay-Metal wäre da noch einer der netteren Begriffe. Trotzdem hat die Band immer wieder Charterfolge und auch Live drehen die Fans bei der Gruppe ab. Irgendwas stimmt da nicht. Hier scheint es sich um den THE KELLY FAMILIE-Effekt zu handeln. Hat nie einer gehört, waren immer scheiße, aber trotzdem eine der erfolgreichsten Bands in diesem Land und das aller Zeiten. Mann, Leute, steht doch dazu, wenn ihr „Land Of The Light“ geil findet ;-).




FREEDOM CALL, die ja schon etwas länger im Geschäft sind, legen auch gleich mit ihrem eigenen Song „FREEDOM CALL“ los und die Halle steht Kopf. Dabei merkt man gleich, dass die Band schon lange dabei ist. Jede Bewegung sitzt, die Spiele mit dem Publikum funktionieren allererste Sahne, und auch die Ansagen haben einen gewissen Charme. Neben den Klassikern wie „Land Of The Light“ oder „The Quest“ gibt es auch neuere Songs wie „Rockstar“ und „Tears Of Babylon“. Alles wird herzlich entgegen genommen und bereitet den Fans eine große Freude. Die Zahl der Fans hat sich bei knapp 200–300 gehalten – mehr scheint an diesem Abend nicht zu gehen. Eine frische Brise FREEDOM CALL reicht jedoch, damit die Leute durchdrehen und so wird man nach 45 Minuten Zeuge, wie ein Haufen von Metallern ohne Ende das Wort „Zugabe“ ruft – obwohl kein Mensch sie ja eigentlich hört ;-). Gute Sache und ein weiterer perfekter Starter für den Abend.

.: LUCA TURILLI's RHAPSODY :.

Wenn man auf die Bühne schaut, dann beginnt man zu strahlen. Ein Megaaufbau mit riesiger Projektorwand und allem was dazu gehört. Schaut man allerdings in die Halle, dann könnte einem übel werden. Es bleibt tatsächlich bei den knapp 250 Leuten in der Halle – obwohl hier einer der Pioniere der Bewegung sein Bestes geben wird. Soll der Band egal sein, die fahren gleich dick auf. Die Lichter gehen aus und erst einmal kommt ein fünf Minuten langes Video, das zwischen Kosmos und Band hin und her wechselt und mit ordentlich Soundgewitter so viel Eindruck schafft, dass man denkt, hier war Peter Jackson am Werk. Dann kommt die Band auf die Bühne und legt mit dem RHAPSODY-Klassiker „Riding The Winds Of Eternity“ los. Der Klassiker kommt sehr gut an und die Show mit der dicken Videoübertragung rundet das Ganze perfekt ab. Sänger Alessandro Conti macht seine Sache dabei sehr gut und lässt keine Zweifel offen, dass er das alte Zeug auch beherrscht. Was folgt, sind 100 Minuten Show pur. Eine Mischung aus alten RHAPSODY-Sachen wie z.B. „The Village Of Dwarves“ und „Dawn Of Victory“ ergänzen sich mit Lucas Solosachen wie „Demonheart“ oder „The Ancient Forest Of Elves“. Ebenfalls das aktuelle Werk wird mit fünf Stücken bedacht. In Szene gesetzt ist alles auf hohem Niveau und auch die Band hat richtig Spaß. Schade ist, dass die Halle immer leerer wird. Am Ende hat man noch knapp 100 Leute versammelt, dabei geht es da erst richtig los. Neben diversen Soli und einer gut durchdachten Setlist gibt es natürlich noch das große Finale. Hier wird dann das Herz der RHAPSODY-Fans komplett erwärmt. Neben dem neuen „Dark Fate Of Atlantis“ gibt es auch noch das Aushängeschild „Emerald Sword“. Die verbliebenen Fans feiern die Band, die dann den Schlusspunkt mit dem „Warrior Of Ice“ setzt. Großer Höhepunkt, der einen echt guten Auftritt unterstreicht. Während der Show wird man immer wieder visuell angesprochen – durch die Videos und Extras, die eingebaut wurden. Auch eine Schneekanone kommt zum Einsatz, Gastsänger geben sich die Ehre und hier und da gibt es noch die ein oder andere Überraschung und so hat man am Ende auch an der Show und dem Drumherum nichts zu meckern. 100 Minuten dauert die komplette Show, dann gehen die letzten mit zufriedenen Gesichtern heimwärts.




Setlist:
• Riding The Winds Of Eternity
• Clash Of The Titans
• Tormento E Passione
• Demonheart
• The Village Of Dwarves
• Excalibur
• Drum Solo
• Forest Of Unicorns
• Warrior's Pride
• The Ancient Forest Of Elves
• Bass Solo
• Of Michael The Archangel And Lucifer's Fall
• Son Of Pain
• Dawn Of Victory

• Dark Fate Of Atlantis
• Emerald Sword
• Warrior Of Ice




Fazit: Auch wenn viele Musiker momentan große Shows versprechen, aber nur die Hälfte halten, so kann man das Luca Turilli sicher nicht vorwerfen. Eine wirklich fette Show, die zudem auch noch mit echt guten Vorgruppen unterlegt wurde. Schade ist, dass sich wirklich wenige Leute an diesem Abend eingefunden haben, um den Meister des Symphonic zu sehen. Genau hier liegt aber auch wieder der große Pluspunkt bei der Band. Obgleich sehr wenige Leute da waren – alle Bands haben an diesem Abend alles gegeben und keiner von ihnen hat die zahlenden Fans im Stich gelassen. Einer von vielen Gründen, warum dieser Abend ein echt guter war. Daumen hoch für Luca und seine Mannen.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 11.12.2012 | 17:02 Uhr
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