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Datum: 09.11.2011Stadt: Hamburg

Es ist schon einige Zeit her, dass MACHINE HEAD den deutschen Raum mit einer Tour beehrt haben. Ob dies der Grund für die ausverkaufte Halle ist oder doch der bahnbrechende Erfolg der aktuellen Scheibe, soll mal dahingestellt sein. Fakt ist, dass die Fans sich an diesem Abend einfinden, um ihren Thrash-Helden zu huldigen. Letztendlich haben diese ja auch einen sehr guten Ruf, wenn es um das Thema Live-Auftritte geht. Zudem hat man mit DARKEST HOUR, DEVILDRIVER und BRING ME THE HORIZON sehr starke Vorgruppen dabei. Also auf in die Halle, denn nun steht einem gelungenen Abend ja nichts mehr im Wege…

.: DARKEST HOUR :.

Als Erstes gibt es von DARKEST HOUR auf die Rübe. Die Halle ist zu einem Drittel gefühlt, als die Jungs auf die Bühne kommen und ihren doch recht brachialen Core in die Menge feuern. Für die erste Gruppe am Abend merkt man gleich, dass der Sound hier schon sehr gut und vor allem sehr laut ist. Vom Licht her fahren die Amerikaner schon gut auf und auch die Liedauswahl lässt für Fans kaum einen Wunsch offen. Schade ist jedoch, dass dermaßen viel Equipment auf der Bühne verteilt ist, dass die Band gerade mal für einen Schritt Platz hat, um sich zu bewegen. Diese Tatsache schränkt natürlich das Gesamtbild ein, da der Band nicht viel übrig bleibt, als auf der Stelle zu stehen und die Köpfe zu schütteln. Gerade einmal dreißig Minuten gibt es auf den Kopf, dann ist Schluss. Unterm Strich haben DARKEST HOUR genau das gemacht, wozu eine erste Band gedacht ist: Die Halle nach und nach gefühlt, eine solide Show geliefert und die ersten Leute zum Bangen gebracht. Der ein oder andere Fan sollte dazugewonnen worden sein und so bleibt nur ein guter Eindruck zurück.

Licht 9/10
Sound 9/10
Stimmung 6/10
Bühnenverhalten -/10









.: DEVILDRIVER :.

Obgleich DEVILDRIVER viel länger im Geschäft sind, als ihre Kollegen von BRING ME THE HORIZON, dürfen die Amerikaner den Vorturner machen. Die Halle fühlt sich rapide, noch bevor die ersten Töne losgeschmettert werden. Das erste Mal an diesem Abend merkt man, dass die Große Freiheit 36 ausverkauft ist. Dann gibt es auf den Kopf. Die ersten Pits brechen los und auch hier heißt es – wer Wert auf seine Ohren legt, der wirft schnell Ohrstöpsel ein. Der Sound ist so laut, dass die ersten die Halle verlassen und sich dabei die Ohren halten [und dies liegt nicht an der Musik :-]. Trotz der Tatsache, dass es sehr laut ist, ist der Sound messerscharf. Auch hier zeichnet sich ab, dass für Bühnenaktivitäten nicht sehr viel Platz ist. Die Band macht das Beste draus und bringt eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Dabei kommen Songs wie „You Make Me Sick“ und „Dead To Rights“ genau so gut an wie der Hit „I Could Care Less“. Sänger Dez Fafara bedankt sich immer wieder bei den Fans – was man sonst von dem so aufbrausendem Schreihals eher selten gewohnt ist. Zugleich gibt er an diesem Abend seine letzte Kraft, um die Fans zum Ausflippen zu bringen. Die Fans danken es mit gestreckten Hörnern und ordentlich Geprügel im Pit. Gerade einmal acht Songs in 35 Minuten gibt es zu sehen, dann fällt auch der Vorhang für DEVILDRIVER. Mehr als nur ordentlich – eine eigene Tour darf gerne in Gang kommen!

Licht 8/10
Sound 9/10
Stimmung 8/10
Bühnenverhalten -/10







.: BRING ME THE HORIZON :.

Dicht drängen sich die Leute nun in der Halle aneinander. Die Bühne bietet nun – wenn auch nur minimal – mehr Platz. Gigantische Boxen erstrecken sich auf der Bühne und zeigen, dass man wohl nicht vorhat, den Sound runterzudrehen. Nach zwanzig Minuten Umbau geht es dann los. Als das Licht angeht, ist Sänger Oliver Sykes auch gleich in der ersten Reihe zu finden und brüllt sich die Seele aus dem Leib. Der Pit wird abartig brutal und ähnelt eher einer unsauberen Kneipenschlägerei als einem normalen Pit. Auch hier sind wieder einige Violent Dancer aktiv – sehr zum Unwohl einiger Besucher. Der brachiale Deathcore mit leichten Clean-Einlagen scheint dem Publikum zu liegen. Die gehen von der ersten Minute an mit und lassen die Band nicht im Regen stehen. Druckvoll, brutal und sehr durchdacht präsentiert sich das Konzept der Band. Nach nur wenigen Minuten auf der Bühne klettert Oliver Sykes auf den Oberhang [etwa 4 Meter Höhe] und singt dort ein paar Zeilen, bis er von da ins Publikum springt – schräge Aktion. Im Publikum herrscht Ausnahmezustand und auch auf der Bühne scheint Anarchie zu herrschen. Jedes Stück der Bühne wird ausgenutzt und dazu auch noch platt gemacht. Da fallen Mikroständer um, hier fallen Boxen und immer wieder ist der Sänger unterwegs, um wieder eine skurrile Aktion zu bringen. Im selben Moment bekommt man mit der Musik in die Fresse geschlagen. Sekunden später sorgen wieder sehr seichte und stimmungsvolle Zwischenspiele für eine kurze Ruhepause. Dass Konzept, das hinter dem Auftritt steht, ist zwar sehr berechenbar, aber dennoch sehr interessant anzusehen. Wer mit der Musik klarkommt, der kommt bei BRING ME THE HORIZON auf seine vollen Kosten. Ein sehr interessanter Auftritt. Nach einer Dreiviertelstunde Anarchie räumt die Band die Bühne und hinterlässt ein Schlachtfeld, das seinesgleichen sucht.






Licht 10/10
Sound 9/10
Stimmung 9/10
Bühnenverhalten 9/10


Setlist BRING ME THE HORIZON:

Diamonds Aren't Forever
Alligator Blood
Fuck
Sleep With One Eye Open
Football Season Is Over
Blessed With a Curse
It Never Ends
Chelsea Smile





Nun wird es Zeit für die letzte Band des Abends. Die Mannen drängen sich dicht an dicht, um noch einen Platz in den vorderen Reihen zu ergattern, doch das Unterfangen scheint fast unmöglich. Ein Blick auf die Bühne lässt klar werden, dass der Bühnenaufbau einfach nur gewaltig ist. Obwohl man in keiner Arena spielt, sind riesige Boxen aufgebaut und dazu auf jeder Seite noch Leinwände. Auch das Schlagzeug ist nicht zu klein geraten und als – nach einer etwas längeren Wartezeit - die Lichter in der Halle ausgehen, gibt es kein Halten mehr. Mit „I Am Hell“ – vom aktuellen Album – bricht die, im wahrsten Sinne des Wortes, Hölle los. Wer an den Seiten der Halle noch ein Getränk bestellen will, der wird die nächsten 95 Minuten Probleme bekommen, da sich die ganze Halle in einen Pit verwandelt. Halt gibt es nur an ganz wenigen Stellen in der Halle. Der Sound rasiert einen von der ersten Minute an die Eier und das Lichtgewitter macht einen dazu noch blind. Dazu untermalen Bilder, Videos und kleinere Szenen, die auf den Wänden übertragen werden, perfekt die Songs. MACHINE HEAD wissen, was sie den Fans schuldig sind und tragen ganz groß auf. Zwar wirkt das Bühnenverhalten im Gegensatz zu den anderen Bands extrem abgeklärt, lässt aber auch nicht viel zu wünschen übrig. Neben fünf Songs vom aktuellen Album gibt es mit „Imperium“, „Davidian“ oder „Halo“ natürlich auch die ganz großen Hits an diesem Abend. Überraschend wird auch „The Blood, The Sweat, The Tears“ ausgepackt – sehr zur Freude der Fans. Zwar lässt der Applaus der Fans ab und an zu wünschen übrig, aber im Angesicht des gigantischen Pits ist es kein Wunder, dass die Meute etwas müde dreinblickt. Dafür macht die Band alles, um die Fans bei Laune zu halten. Die Ansagen sind klassisch und passen zu jeder Situation, und auch die Platzierungen der Songs lässt ab und an auch Luft zum Atmen. Eine ausgewogene Mischung aus alten und neuen Liedern sowie eine gigantische Show sorgen dafür, dass gegen 23:45 wirklich jeder nass geschwitzt ist. Obgleich wir schon Mitte November schreiben, MACHINE HEAD schaffen es, das Wasser von der Decke tropfen zu lassen, und das sagt an dieser Stelle alles über das sehr gute Konzert der Jungs aus. Gute und solide Show, die viel fürs Auge und noch viel mehr für das Ohr geboten hat!





Licht 9,5/10
Sound 10/10
Stimmung 9,5/10
Bühnenverhalten 8,5/10

Setlist MACHINE HEAD:

I Am Hell [Sonata in C#]
Be Still And Know
Imperium
Beautiful Mourning
The Blood, The Sweat, The Tears
Locust
This Is The End
Aesthetics Of Hate
Old
Darkness Within
Bulldozer
Ten Ton Hammer

Halo
Davidian





Fazit: Obgleich man einen sehr hohen Eintrittspreis zahlen durfte [gute 50 Euro], hat man tatsächlich etwas für sein Geld bekommen. Hier hat so gut wie alles gestimmt. Sound und Motivation waren Top und auch die Stilrichtungen haben – größtenteils – zusammengepasst. Wenn 50€ das Resultat eines nahezu perfekten Abends sind, dürften viele in Zukunft bereit sein, auch solche Preise zu zahlen. Eigentlich gibt es eine ganz klare Tourempfehlung und wirklich kaum etwas zu bemängeln außer eines: Die Preise an den Ständen waren abartig. Shirts liegen bei 30€, TOURSHIRTS sogar bei 35€. Wer einen Hoodie will, darf 70 Euronen auf den Tisch legen, und selbst vier lächerliche Buttons sollen stolze zehn Euro kosten. Ganz ehrlich, das muss nun echt nicht sein. Erfolg hin und her, aber mit maximal 25€ [auch als US-Band] kann man sich da mehr Freunde machen. Ach ja, alle anderen Bands zogen mit – Shirts 30€… Abgesehen davon kann man nur sagen – geile Tour und Daumen hoch.

Tourempfehlung 9,5/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 13.11.2011 | 13:23 Uhr
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