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Datum: 14.01.2012Stadt: Würzburg



Das „Thrash Assault“-Hallenfestival hat sich ja mittlerweile zum „Metal Assault“-Festival gemausert, geht zum nunmehr bereits zweiten Male in der Würzburger „Posthalle“ über die Bühne und hat ein mehr als stattliches Line-Up vorzuweisen: neben aktuellem Untergrund-Metal-Nachwuchs wie DARK FOREST oder TYRANEX - letztere sind übrigens anstelle von HIRAX aufs Billing gerutscht - und rostfreiem Alt-Metall wie SATAN, HEIR APPARENT oder PAGAN ALTAR kann man nämlich heute auch der Reunion von SANCTUARY beiwohnen.
Aber, wie heißt es so schön: „Let's start with the beginning...!“

.:DARK FOREST:.
Kaum haben sich die Pforten gegen Mittag geöffnet [ich versäume heute tatsächlich nur die allererste Band, namentlich ASGARD!], stehen auch schon die britischen IRON MAIDEN-Epigonen von DARK FOREST auf der Bühne, die mit ihrer aktuellen LP, „Dawn Of Infinity“, ein ganz heißes NWOBHM-Eisen im Feuer haben und heute Mittag ein buntes Best-Of ihrer bisherigen Veröffentlichungen präsentieren. Leider ist Frontmann Will Lowry-Scott ausgerechnet heute etwas erkältet und damit nicht ganz bei Stimme, aber das Quintett aus Dudley macht das Beste daraus und legt mit „Under The Greenwood Tree“ gleich energisch los.



Die Klamotten dieser Briten und ihr - noch etwas zaghaftes bis hölzernes - Stageacting wirken tatsächlich wie direkt aus den Anfangstagen der eisernen Jungfrauen, dafür ist der Sound aber erste Sahne, was insbesondere Tracks wie „Lightyears On“ zugute kommt. „Pipes Of Pan“ wird wegen der Erkältung des Sängers nicht gespielt und - sehr zu meinem Leidwesen - auch „Black Delta“ wird ausgespart, stattdessen geht es mit dem Opener ihres Debüts, „The Battle Of Badon Hill“, schwungvoll weiter. Nach dem eingängigen „A Deadly Premonition“ kommt gleich noch „The Green Knight“ [beide von der aktuellen Scheibe] und dann brechen bei den englischen Patrioten scheinbar sämtliche Dämme: erstmal kommt „Sons Of England“, dann „Defender“ [von ihrer gleichnamigen EP von 2009] und schließlich noch „I Vow To Thee, My Country“.
Tja, mehr in Metall gegossene Vaterlandsliebe geht kaum noch, ist aber bei dem grandiosen Sound von DARK FOREST verzeihlich und so beschließt „The Wizard Of Alderly Edge“ einen durchwegs gelungenen Auftritt/Einstand in unterfränkischen Gefilden.

.:TYRANEX:.
Weiter geht’s mit dem schwedischen Thrash-Trio von TYRANEX um Frontfrau/Gitarristin Linnea Landstedt, das anstelle der kalifornischen Thrash-Urviecher von HIRAX auf Billing gerutscht ist.
Die Stockholmer gemahnen - nicht zuletzt dank der blondierten Sängerin – an eine Mischung aus Teutonen-Thrash der alten Schule Marke HOLY MOSES, DESTRUCTION und TANKARD und ballern ordentlich was weg: Mit den nahtlos aneinander getackerten „The Weak Strike Back“, „Awakening The Dead“, „The Curse“, „As The Cross Crumbles“, „Dreamland“, „None So Cruel“, „Tormentor“ und dem brachialen Titelsong wird nämlich fast das komplette Debüt-Album von TYRANEX, „Extermination Has Begun“, zum Besten gegeben.
Linnea und Basser Stefan Thylander bangen dazu so hingebungsvoll, als ob es um ihr Leben ginge und zocken mit „Distracted“ und „Blade Of The Sacrificer“ auch noch zwei Tracks ihres gleichnamigen 2008er Demos. Eine echte Thrash Metal-Vollbedienung von altem Schrot und Korn - der Retro-Trend hat eindeutig seine guten Seiten!

.:SINISTER REALM:.
Von dieser Rückbesinnung auf alten Sound profitieren zweifelsohne auch SINISTER REALM aus Allentown, Pennsylvania, die zwar auch erst seit 2008 firmieren, aber ebenfalls eher klassischen NWOBHM-vs.-SABBATH-vs.-DIO-Sound auffahren.
Der glatzköpfige Frontmann Alex Kristof und seine Jungs sind motiviert und guter Dinge [„Deutschland!!!“] und riffen sich durch - teils etwas biedere, aber allemal effektive - Songs wie „The Demon Seed“ [von ihrem selbstbetitelten Debüt], "Tormentor", "Nihilist", "Dark Angel Of Fate" oder das aktuelle „Winds Of Vengeance“.
Ihre gute bzw. Spiellaune steckt an und so bildet nach "The Crystal Eye" der Song „With Swords Held High“ den krönenden Abschluss eines soliden Auftritts von SINISTER REALM.

.:RAM:.
Groß dürfte die Vorfreunde auf RAMs musikalischen Beitrag zum heutigen Samstag gewesen sein und Oscar Carlquist nebst seinem stilsicher in Leder gewandeten Ensemble weiß natürlich ganz genau, wonach es das „Metal Assault“-Publikum hungert!
Los geht’s [nach dem „ 1 7 7 1“-Intro] mit den aktuellen „Defiant“ und dem - sprichwörtlich - alles umsensenden „Under The Scythe“ von ihrem Metal Blade-Debüt. Die mächtigen Riffs von Harry Granroth und Daniel Johansson und die Melodien der effektiven Kompositionen gehen sofort ins Blut, die Band läßt mächtig die Matten fliegen und Sänger Oscar dirigiert die willig mitbangenden Massen, die ihm längst aus der Hand fressen.
Weiter geht es mit noch mehr 80er-Metal-Herrlichkeit in Form von „Sudden Impact“ und „Forced Entry“ [beides vom gleichnamigen, ersten Album der Schweden von 2005], bevor auch die „Lightbringer“-LP mit „In Victory“ und „Awakening The Chimaera“ bedacht wird.



Zwischendurch stülpt sich Frontmann Oscar Carlquist dann auch noch einen mit Widderhörnern verzierten Helm über - das schafft Vertrauen, ist lustig und v.a. voll Metal!
Natürlich darf der Knallertrack zum aktuellen Video, „Flame Of The Tyrants“, nicht fehlen und wird entsprechend abgefeiert. Mit „Machine Invaders“ und „Infuriator“ [wieder von „Forced Entry“] geht es dann bereits wieder in die Zielgerade...!
RAM sind Metal, soviel steht mal fest und mehr davon hätte neben dem ganzen Leder hier heute auch gar nicht auf die Bühne gepasst!

.:PAGAN ALTAR:.
Nach soviel NWOTHM- bzw. jungem Retro-Metal wird es nun aber höchste Zeit für wahrhaft „alten“ Metal, denn jetzt steht mit PAGAN ALTAR echtes britisches Urgestein auf den Brettern der „Metal Assault“-Bühne, das immerhin bereits seit 1978 zugange ist.
Der in Ehren ergraute Sänger Terry Jones in seinem Kutschermantel agiert ausgesprochen theatralisch, singt aber absolut ordentlich und wird von Sohnemann Alan an der Gitarre unterstützt.
Der Frontmann intoniert jedenfalls hingebungsvoll Tracks wie „Pagan Altar“, „In The Wake Of Armadeus“ und „Judgement Of The Dead“ [vom bereits 1982 aufgenommenen, aber erst 1998 veröffentlichten, selbstbetitelten Debüt] und der Mob ist es zufrieden.
Das Bühnengehabe ist zwar Geschmackssache, aber der Sound zwischen NWOBHM, WITCHFINDER GENERAL, alten JUDAS PRIEST und BLACK SABBATH kann trotzdem einiges. Weiter geht es mit „Room Of Shadows“, „Samhein“ [von „Mythical & Magical“] und „Dance Of The Vampires“. Mit „The Sentinels Of Hate“ soll schon Schluss sein, bevor es doch noch „The Lords Of Hypocrisy“ als Encore gibt.

.:THE SANITY DAYS:.
Noch ein Highlight für Old School-Thrash-Gourmets steht hernach mit THE SANITY DAYS an: hierbei handelt es sich um das Projekt von gleich vier ehemaligen ONSLAUGHT-Mitgliedern, namentlich Drummer/ONSLAUGHT-Mitbegründer Steve Grice, Gitarrist Alan Jordan [auf "Killing Peace" von 2007 mit von der Partie], Basser Jase Stallard [auf "Power From Hell" von 1985 und "The Force" von 1986 dabei] und schließlich ex-GRIM REAPER-Sänger Steve Grimmett, der ONSLAUGHTs Frontmann auf dem 1989er "In Search Of Sanity"-Album gewesen war.
Besagte Herren haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, die Highlights letztgenannter LP wieder live aufzuführen, ergänzt um die eine oder andere Cover-Version.



Los geht die Reise zurück ins Jahr 1989 zunächst mit - natürlich - dem Titeltrack, „In Search Of Sanity“, gefolgt von „Shellshock“ und „Blood Upon The Ice“.
Nicht nur bei „Welcome To Dying“ singt/gröhlt das Publikum enthemmt mit, denn auch „Lightning War“ kommt mehr als gut an, wie der Jubel andeutet und ein sichtlich gerührter Steve Grimmett nicht umhin kommt, zu bemerken.
Mit „Rock You To Hell“ kommt dann ein Song von Grimmetts ehemaligem Arbeitgeber, GRIM REAPER, zum Zuge, bevor mit „Atomic Punk“ gleich auch noch eine uralte VAN HALEN-Kamelle zu Cover-Ehren gelangt.
Nochmal GRIM REAPER gibt es mit „See You In Hell“, bevor der AC/DC-Klassiker „Let There Be Rock“ [seinerzeit ebenfalls auf dem „In Search Of Sanity“-Album als Fremdkomposition vertreten] den Auftritt beschließt.
Schöne Reminiszenz an bessere Zeiten, wenn auch unklar bleibt, warum ein gestandener Alt-Thrasher wie Grimmett ausgerechnet ein Paar Sneakers mit dem „Heartagram“-Design aus dem Merchandise-Programm von HIM tragen muss...

.:SATAN:.
Die ausgelutschte Vokabel Altmetall trifft auf SATAN im Anschluss ganz besonders zu, denn die letzte, offizielle Full-Length-Scheibe der Briten stammt noch aus dem Jahre 1987 [von diversen Live-Alben abgesehen].
Der Umstand, dass die Herren English und Ramsey nach ihrer Zeit bei SATAN dafür mit SKYCLAD anschließend recht erfolgreich in Sachen Folk Metal waren/sind, dürfte hinlänglich bekannt sein, umso schöner also, hier heute Abend eine weitere NWOBHM-Legende noch einmal live in Aktion erleben zu können.
Klar, die Zeit ist auch an SATAN nicht spurlos vorüber gegangen, insbesondere Frontmann Brian Ross stellt eine beachtliche Bierpocke zur Schau, gibt sich in Sachen Haupthaar und Stimme dafür aber keinerlei Blöße.



Los geht’s mit „Trial By Fire“, gefolgt von „Blades Of Steel“ [wie die meisten Songs heute von ihrem abgekulteten Debüt, „Court In The Act“ von 1983]. Die Stimmung/Publikumsresonanz ist mehr als gut, als es mit „Time To Die“ auch schon weiter geht. Mit „No Turning Back“ und „Break Free“ gibt noch mehr Songs von „Court In The Act“, bevor mit „Oppression“ noch ein Track aus Demo-Tagen zu Live-Ehren kommt und es mit „Testimony“, „The Ritual“, „Darkside“ und „Alone In The Dock“ schon wieder aufs Gig-Ende zugeht.
Als Zugabe gibt es dann aber doch noch die [in Sammlerkreisen heiß begehrte] SATAN-Single von 1981, „Kiss Of Death“.

.:HEIR APPARENT:.
Kultig geht es weiter, denn nun feiert mit HEIR APPARENT aus Seattle längst verschollen geglaubter US-Metal auf der „Metal Assault II“-Bühne seine Wiederauferstehung.
Die Amis hatten es Ende der 80er mit „Grateful Inheritance“ [1986] und „One Small Voice“ [1989] auf gerade einmal zwei komplette Alben gebracht, bevor sie der Vergessenheit anheim fielen.
Heute Abend aber wird besagtes Debüt von 1986 komplett zu Gehör gebracht, was die reichlich anwesenden Old School-Fans mehr als wohlwollend aufnehmen. Auch wenn der Frontmann in seinem – komplett unprätentiösen bzw. antimetallischen – Freizeit-Outfit [einem roten Donut-Werbungs-T-Shirt] tatsächlich so aussieht, als sei er just von der heimischen Couch weg auf die Bühne gezerrt worden, macht er seine Sache [wenn auch mit Hilfe von DIN A 4-„Spickzetteln“ mit den Texten] souverän – einmal Metal-Frontmann, immer Metal-Frontmann!
Die restliche Band ist offensichtlich ebenfalls nicht nur in die Jahre gekommen, sondern auch in die Breite gegangen, hat aber sichtlich Spaß an ihrem Auftritt, denn die Setlist umfasst – wie gesagt – fast nur Tracks von „Grateful Inheritance“, namentlich „The Servant“, „Hands Of Destiny“, "A.N.D. ...Dogro Lived On“, „Masters Of Invasion“, „Tear Down The Walls“, „R.I.P.“ und „Another Candle“, bevor mit „Young Forever“ erstmals ein Lied von Album No. 2 zum Zuge kommt.
Dann folgen noch „Keeper Of The Reign“ und „Dragon's Lair“, bevor es mit „Decorated“ und „Cacophony Of Anger“ erneut Tracks von „One Small Voice“ präsentiert werden.
Mit „Heaven And Hell“ beenden HEIR APPARENT einen sehens- und hörenswerten Gig, der wahrscheinlich so bald nicht wiederkommt.

.:SANCTUARY:.
Weiter mit Metal aus Seattle, denn was sich reimt, ist gut!
Allzu lange hatte man auf die Reunion von SANCTUARY warten müssen, aber nachdem NEVERMORE in der letzten Zeit ja deutliche Auflösungserscheinungen zeigt, lag das ja eigentlich auf der Hand...
Wie auch immer: Bereits die lange Schlange beim „Meet-And-Greet“ mit der Band, bei dem unzählige Fans geduldig ausharren, um sich ihre Tonträger, Kutten etc. signieren zu lassen, spricht Bände. Die Band freut es offensichtlich, denn nicht nur – der just von seiner Hirnoperation genesene – Basser Jim Sheppard ist unglaublich freundlich und leutselig und bedankt sich in einer Tour bei seinen Fans für ihre Treue und schüttelt wirklich jedem die Hand, sondern auch [der sichtlich verlebte] Frontmann Warrel Dane ist heute überhaupt nicht unnahbar oder divenhaft drauf, sondern plaudert mit den Wartenden, posiert bereitwillig fürs Foto-Album und umarmt sogar den einen oder anderen Fan.



Kaum stehen SANCTUARY anschließend auf der Bühne, gibt das „Metal Assault II“-Publikum nochmal Vollgas und feiert Hits wie „Eden Lies Obscured“, „Die For My Sins“ oder „Battle Angels“ begeistert ab.
Warrel Dane ist – nicht zuletzt dank der Textsicherheit des Auditoriums – immer noch bester Laune, parliert, schäkert und scherzt unentwegt mit seinen Fans und ist auch hörbar gut bei Stimme.
Auch bei „Seasons Of Destruction“ wird hemmungslos mitgesungen und natürlich wird auch das JEFFERSON AIRPLANE-Cover „White Rabbit“ [ebenfalls vom „Refuge Denied“-Debüt von 1987] nicht ausgespart.
Der neu rekrutierte Gitarrist Brad Hull [ex-FORCED ENTRY] als Ersatz für Sean Blosl rifft solide, bangt und macht generell ordentlich Show, Basser Jim Sheppard fegt nur so über die Bretter und grinst wie ein Honigkuchenpferd und auch Original-Klampfer Lenny Rutledge hat sichtlich Spaß.
Noch mehr Party-Power gibt es mit dem Titeltrack des Zweitwerks, „Into The Mirror Black“, dicht gefolgt von „Sanctuary“ und dem mächtigen „Future Tense“.
Bei „One More Murder“ gibt es dann endgültig kein Halten mehr, Dane widmet - wie könnte es auch anders sein - das sich anschließende „Soldiers Of Metal“ allen Anwesenden, bevor „Termination Force“ uns den Rest geben soll.
Doch das reicht noch lange nicht aus, deshalb gibt es obendrein „Veil Of Disguise“ vom Debüt und das unvermeidliche/unsterbliche „Long Since Dark“, bevor sich SANCTUARY erstmal unter tosendem Applaus verabschieden.
Allerdings nur vorübergehend, denn – ganz klar! – ohne das allmächtige, aus unzähligen heiseren Kehlen mitgeschmetterte „Taste Revenge“ ["Eye! For! An! Eye!/Taste My Revenge!"] geht hier heute keiner aus der Halle!
Eine Rückkehr nach Maß, die für manch' eher durchschnittlichen NEVERMORE-Auftritt in der Vergangenheit entschädigt!
Willkommen zurück, SANCTUARY!

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 16.02.2012 | 22:34 Uhr
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