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Datum: 28.11.2007Stadt: Kufstein




Anlässlich der 25 Jahre Feierlichkeiten des amerikanischen Kultlabels Metal Blade hat man kurzerhand beschlossen, drei Bands die allesamt auf dem besten Weg sind, sich als Szenengrößen zu etablieren, quer durch Europa zu jagen. Dann noch den plakativen Tournamen „The New X-Treme“ drauf gestempelt und ab die Post! An diesem Abend machten die drei Kapellen im Tiroler Kufstein halt und auch wenn der Andrang nicht gerade enorm war, wurde einiges geboten!

.:THE RED CHORD:.
Die Eröffnung des Abends übernimmt die Anarcho-Kapelle THE RED CHORD und wird erst mal mit einer gerade mal halbvollen Konzerthalle konfrontiert. Das wird sich im Laufe des Abends auch nicht sonderlich ändern, scheint der Ruf der „neuen Extremen“ noch nicht ganz ins Unterland von Tirol vorgedrungen zu sein. Aber auch wenn es sich nach einer Journalisten-Floskel anhört: Die fünf Bostoner geben von Anfang an Alles! Basser Greg Weeks, im vorher geführten Interview schon wenig zurückhaltend, mimt breit grinsend eine Rockpose nach der anderen und auch Sänger Guy Kozowyk agiert mit einem Elan, als wäre der Laden gerammelt voll: Wenn er nicht gerade wie ein Besessener ins Mikro brüllt, lässt er sich von und mit Leuten aus den ersten Reihen fotografieren oder mischt sich während einem längeren Instrumental-Teil auch einfach mal unter die Menge. Den meisten Anwesenden werden die doch recht uneingängigen Krawall-Songs von THE RED CHORD zwar im Vorfeld kein Begriff gewesen sein, trotzdem dürfte das Quintett einen durch und durch guten Eindruck hinterlassen haben. Gegen Ende der knapp dreißigminütigen Setlist hin, räumt dann der schräge Bandklassiker „Dreaming In Dog Years“ noch einiges ab und viel zu schnell ist auch schon wieder Umbau angesagt.

.:JOB FOR A COWBOY:.
Wer aufgrund nicht vorhandener Bandfotos im Booklet des Debüts „Genesis“ von JOB FOR A COWBOY die Band noch nie gesehen hat, dürfte nicht schlecht erstaunt sein, als sich ein jugendlich wirkender Bursche hinters Schlagzeug setzt und schon beim Soundcheck unter Beweißt stellt, dass es sich wohl hier nicht einfach um irgendeinen Bühnentechniker handelt. Auch der Rest der Band wirkt nicht viel älter und trotzdem drängt sich während dem ersten Lied schon die Frage auf „Was haben die in ihrer Jugend eigentlich noch anderes gemacht, als ihre Instrumente geübt und Songs geschrieben“? Wahnsinnig tight donnern einem da Hymnen wie „Embedded“ oder das wahnsinnig fette „Entombment Of A Machine“ entgegen und auch der 20-Jährige Sänger Jonny Davy lässt mit seinen Growls zu keiner Sekunde erkennen, dass sein Stimmbruch eigentlich gar nicht mal so lange her sein dürfte! Überhaupt scheint der Junge in seinem Element zu sein, ist sein Shirt nach Ende der Show nicht nur nass geschwitzt, sondern auch übersäht mit dem eigenen Sabber und Rotz. Das nennt man dann wohl Rock `n` Roll! Einzig und alleine, die Aufforderung von den an sich schon von Grund auf eher reservierten Zuschauern eine Circle-Pit zu fordern, ist unter „utopisch“ zu verbuchen und auch die Unterstellung, weil kaum einer auf eine schnell reingenuschelte, englische Ansage reagierte, „You don’t understand a single fucking word I’m saying, right?“ wirkte reichlich überheblich. Trotzdem sollten sich alt bewährte Kapellen wie CANNIBAL CORPSE in Zukunft in Acht nehmen! Kaum auszumahlen, wie die Jungs erst in zehn Jahren klingen werden…

.:THE BLACK DAHLIA MURDER:.
Nun aber Vorhang auf, für die unbestrittenen Stars des Abends: THE BLACK DAHLIA MURDER! Routiniert und doch nicht zu unterkühlt, metzteln sie sich durch ein knapp einstündiges Set, das schon einige Hits wie etwa „Funeral Thirst“ vom Debüt oder „A Vulgar Picture“ am Start hat. Die Songs des neuen Albums „Nocturnal“ fügen sich mit etwa „Everything Went Black“, „What A Horrible Night To Have A Curse“ oder “Deathmask Divine” nahtlos ein, was aber auch zugleich einziger Kritikpunkt sein dürfte: Der Sound der Amis ist nicht gerade variabel und so wird bei all der Doublebass und den unzähligen Melodic Death Metal- Melodien Abwechslung klein geschrieben. Diese wird zumindest aber zwischen den Songs geboten, denn die Pausen werden mit allerlei unpassender Musik unterlegt: Ein altes Lied von Rapper SNOOP DOG gehörte da noch zu den harmloseren… Auflockerung ist Trumpf! An der Bühnenperformance von Fronter Trevor Strnad gibt es hingegen nichts zu meckern, der Mann lebt diesen Scheiß einfach! Besonders lustig anzusehen ist dabei, dass nachdem er sich seines Shirts entledigt hat, sogar sein Wanst mitbangt!




Während dem ganzen Konzert, versammeln sich immer wieder Mitglieder aus den anderen Bands und schauen ihren Kollegen vom Bühnenrand aus zu, und auch nach der Show rennt keiner fluchartig in den Backstageraum. Trevor verkauft zusammen mit dem Tourmanager Klamotten am Merch-Stand und die Jungs von THE RED CHORD mischen sich unter die Leute und stellen sich dort den Fragen einiger Wissbegieriger, von Star-Allüren also keine Spur.

Auch wenn die Spielzeiten der einzelnen Bands ziemlich kurz ausgefallen ist, dürfte an diesem Abend wohl niemand zu wenig an brutaler Musik abbekommen haben. Herzliche Glückwunsche an dieser Stelle an Metal Blade, der verheißungsvolle Tour-Name „The New X-Treme“ war dann doch kein bisschen zu viel versprochen!

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 12.12.2007 | 19:28 Uhr
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