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Datum: 09.11.2002Stadt: Ludwigshafen

Das bereits zwölfte[!] Metal Meeting des Ludwigshafener Metalclubs “Warriors Of Steel” stand ins Haus und nachdem ich schon Nummero elf gehörig mit den Ohren geschlackert hatte, war für mich entschieden, dieses nun wieder mitzuerleben. Das ganze fand wieder im Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen statt, das zwar wie eine Schule anmutet, allerdings für ein Konzert eine wirklich coole Location bietet, mit ausreichend Platz im sowie außerhalb des Konzertsaals. Natürlich waren wieder Langgehaarte aus der näheren Umgebung angereist und füllten das Kulturzentrum angenehm aus.

Das interessante an den Metal Meetings ist, dass hier das Konzept „von Fans – für Fans“ noch groß geschrieben wird. So betrug der Eintrittspreis läppische €12, ab 16:00 bezog der Metal-Markt seine Stellung, um bis nachts auf kaufgeile Metaller zu warten. Desweiteren war eine nahegelegene Halle zum [kostenlosen!] Schlafen bereitgestellt und nach den Konzerten sollte man sich noch mit einer, in den Keller gelegten Metal-Disco bis in die frühen Morgenstunden stattfinden.

Als erstes sollten die Bonner Undergroundler von AARDVARKS die Bühne entern, was sie auch mit voller Inbrunst taten. Die Kombo besteht mittlerweile schon seit gut 10 Jahren, können auf mehrere Line-Up-Wechsel und einige Eigenproduktionen zurückblicken, doch haben sie nie einen Deal erhaschen können; und genau das wird mir nicht begreiflich. Was der Vierer auf der Bühne abzog war verhältnismäßig gottgleich. Erhaben und mächtig präsentierte sich Frontgigant Guido auf den Brettern, die die Welt bedeuten und man schmetterte sich mit DARK TRANQUILLITY-angehauchten Dark/Death-Metal durch eine gute ¾ Stunde. Ein derber Banger jagten den nächsten und ich hätte mir diese Truppe –ohne zu übertreiben- wirklich höher im Billing gewünscht. Dass sich zu viele der Anwesenden diesen Gig durch die Lappen gingen ließen, ist eine Schande, denn diese Jungs haben es faustdick hinter den Ohren, sowohl musikalisch als auch Bühnentechnisch – professionelles Stageacting und eben diese Mucke! BAMM! Mehr is’ hier nich’ zu sagen!

Weiter gings dann mit PERZONAL WAR, die kurzfristig für die vorgesehenen DESTILLERY eingesprungen waren, die aufgrund von Krankheit nicht spielen konnten. Die Jungs präsentierten Thrash-beeinflussten Power-Metal mit James Hetfield-lastigen Stimme und man konnte sich auch wie bei AARDVARKS schon nicht über den Sound beklagen – im Gegenteil. Den Mitbangern schien es zu gefallen und den Jungs wurde schon mehr Beachtung beigemessen. Gegen Ende zollte man dann mit einem akzeptablen „Symphony Of Destruction“-Cover den Recken von MEGADETH Tribut. PERZONAL WAR können somit auf einen soliden Gig stolz sein, der den Gästen eine gute Zeit beschert hat.

Den dritten Gig des Abends war für die Herren von FLESHCRAWL reserviert, auf die ich mich schon gefreut hatte, hatten sie mir doch auf der vergangenen Tour mit BOLT THROWER und auf dem W:O:A gehörig die Birne massakriert. Doch heute sollte leider alles anders kommen. Trotz Brennern wie „As Blood Rains From The Sky“, „Carved In Flesh“ oder „Under The Banner Of Hate“ ging es nicht an mich, denn der Sound war zum Teil wirklich grausam und überhaupt schien technisch nicht viel zu stimmen. Leider ging ich recht enttäuscht von diesem Gig wieder Richtung Biertheke. Ich kann nur hoffen, dass das nicht so oft wieder vorkommt, denn Usus ist das bei den Deathern nicht. So kann ich mich nur auf ein nächstes Mal freuen. Alles wird gut... :-)

Headliner waren “20 Jahre TANKARD; das heißt auch 20 Jahre keinen Erfolg; das heißt auch 20 Jahre hochintellektuelle Texte!“. Wie wahr! Wer schon mal ein Konzert der Trinktruppe erleben durfte, wird mir zustimmen – hier kann nicht viel falsch gemacht werden. Die Jungs heizen vom ersten Moment an ein, die Mitgröl-Songs passen wie die Faust aufs Auge und das Publikum feiert einfach völlig losgelassen und wird gut unterhalten.
Und genauso verhielt es sich auch an diesem Abend. TANKARD machten ihrem Ruf alle Ehre und zogen unter Songs wie „Mercenary“, „Freibier“ und vielen mehr eine lange Show ab, die wohl wirklich den meisten gefiel, denn vor der Halle traf man kaum jemanden an. Prädikat – Hochprozentig!

Nachdem man sich spätestens jetzt dem Rausch des Bieres hingegeben hatte, ging es noch gleich in den Party-Keller, wo von Zeit zu Zeit immer mehr Jungens vor dem DJ die Matten auspackten und Luftgitarren-Solos allererster Güte hinlegten.

Bis auf die etwas unglücklich davongekommenen FLESHCRAWL dürfte dies für wirklich alle Beteiligten ein sehr erfolgreicher und lustiger Abend gewesen sein und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn die unheilige Nummer 13 an die Tür klopft. Bis dahin ein Lob an die „Warriors Of Steel“ und Gute Nacht!

Shilrak

Autor: [] | 12.11.2002 | 20:53 Uhr
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