.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Metallica, etc.
CD Review: Metallica - Hardwired... To Self-Destruct

Metallica
Hardwired... To Self-Destruct


Heavy Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Wut und Stagnation"
CD Review: Machine Head - Bloodstone & Diamonds

Machine Head
Bloodstone & Diamonds


Groove Metal, Modern Metal, Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Steine und Diamanten"
CD Review: Metallica - Through The Never

Metallica
Through The Never


Thrash Metal
Keine Wertung
"Filmreif"
DVD: Review: Metallica - Quebec Magnetic [2DVD]

Metallica
Quebec Magnetic [2DVD]


5.5 von 7 Punkten
DVD "Für Fans ein Muss"
CD Review: Machine Head - Machine F**king Head Live

Machine Head
Machine F**king Head Live


Modern Metal, Thrash Metal
Keine Wertung
"Arschtritt in C#"
Mehr aus den Genres
CD Review: Dio - Holy Diver [Re-Release]

Dio
Holy Diver [Re-Release]


Hard Rock, Heavy Metal
Keine Wertung
"Der Urknall"
CD Review: CANNON - Metal Style

CANNON
Metal Style


Heavy Metal, NwobHM, Power Metal
4 von 7 Punkten
"Die alte Schule"
CD Review: Apocalyptica - Reflections

Apocalyptica
Reflections


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5 von 7 Punkten
"Mit "Reflections" haben die vier Cellisten aus Finnland erneut ein Album vorgelegt, das au... [mehr]"
CD Review: Mourning Caress - Deep Wounds, Bright Scars

Mourning Caress
Deep Wounds, Bright Scars


Melodic Death Metal, Metalcore, Modern Metal
2 von 7 Punkten
"Gekonnt gelangweilt"
CD Review: Herod - Rich Man´s War... Poor Man´s Fight

Herod
Rich Man´s War... Poor Man´s Fight


Heavy Metal, Melodic Speed Metal, Thrash Metal, US-Metal
4 von 7 Punkten
"Bay Area Music Recycled..."
CD Review: Me And That man - Songs Of Love And Death

Me And That man
Songs Of Love And Death


Country Rock, Retro Rock
4 von 7 Punkten
"Nergal auf Experimentierkurs"
CD Review: Invidia - As The Sun Sleeps

Invidia
As The Sun Sleeps


Alternative, Hard Rock, Modern Metal
3.5 von 7 Punkten
"Eine Supergroup macht automatisch kein super Album"
CD Review: Iced Earth - Incorruptible

Iced Earth
Incorruptible


Power Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnt und doch ganz anders"
CD Review: Antichrist - Sinful Birth

Antichrist
Sinful Birth


Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Räudig, ranzig, rabiat"
CD Review: Primal Fear - Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]

Primal Fear
Angels Of Mercy - Live In Germany [CD+DVD]


Heavy Metal
4 von 7 Punkten
"Heimspiel mit Stolpersteinen"
Band(s):
Metallica Homepage Metalnews nach 'Metallica' durchsuchenMetallica
 Machine Head Homepage Metalnews nach 'Machine Head' durchsuchen Machine Head
 The Sword Homepage  The Sword Facebook Metalnews nach 'The Sword' durchsuchen The Sword
Share: 
Datum: 11.05.2009Stadt: Frankfurt / Main

Wenn die größte Metal-Band des Planeten zum Tanz bittet, dann kann man sich darauf verlassen, dass alle kommen: der traditionelle Metaller wie der jugendliche Headbanger, die Hausfrau und der Fitnesstrainer, das Mainstream-Girlie und der Altrocker. Sie alle erfreuen sich miteinander an all den legendären Hits, die das Bay Area-Schlachtschiff im Akkord ins weite Rund streut. Bevor sich METALLICA aber daran machen können, die Festhalle zu Frankfurt in ihre Bestandteile zu zerlegen, heizen zunächst noch zwei Supportbands allererster Kajüte den Menschenmassen im ausverkauften Rund ein.

.:THE SWORD:.
Die Band, die momentan in aller Munde ist, scheint vielleicht nicht die naheliegendste Wahl für den Supportslot zu sein, gibt aber trotzdem von der ersten Sekunde an alles, um die zahlreichen Besucher auf ihre Seite zu ziehen. Dummerweise hat die Band mit einem Problem zu kämpfen, das im Laufe des Abends noch mehrmals negativ auffallen soll: dem miesen Sound. Die BLACK SABBATH-lastigen Kompositionen von THE SWORD kommen daher leider nicht so richtig zur Geltung, wodurch den jungen Amerikanern so ein bisschen verwehrt bleibt, was ihnen zweifellos zustehen würde: auf großer Bühne voll abzuräumen. Ihr Hauptaugenmerk legen die Herren bei der Songauswahl auf ihr Debüt „Age Of Winters“, von dem sie gleich fünf Stücke zum Besten geben, wohingegen das aktuelle Machwerk „Gods Of The Earth“ aus dem Vorjahr nur mit zwei Songs [„How Heavy This Axe“ & „The Black River“] gewürdigt wird. Dass THE SWORD in ihrer noch jungen Karriere schon viel erreicht haben und sich weiterhin auf dem Vormarsch befinden, daran wird der dürftige Sound nichts ändern, trotzdem wünscht man sich, die Kapelle noch mal unter besseren Bedingungen live sehen zu dürfen.

.:MACHINE HEAD:.
Die Mannen um Rob Flynn sind sicherlich eine sehr gerne gesehene Vorband, die außerdem hervorragend zu METALLICA passt. Abgesehen vom ebenfalls recht durchwachsenen [und in erster Linie übermäßig lauten] Sound, können MACHINE HEAD das Publikum von Anfang an auf ihre Seite ziehen und werfen der kochenden Meute in einer knappen Dreiviertelstunde sechs dicke, fette Brocken vor. Mit „Clenching The Fists Of Dissent“ und „Imperium“ starten die Neo-Thrasher furios und verwandeln die bereits zahlreichen Anwesenden in eine wilde, feiernde Meute. Frontmann Flynn genießt es von Anfang an sichtlich, wie sich die Fans vor der Bühne über die komplette Distanz total verausgaben, und als er die auf der Special Edition von „The Blackening“ vertretene IRON MAIDEN-Coverversion „Hallowed Be Thy Name“ als dritten Song ankündigt, packen diese sogar noch eine Schippe drauf. Mit „Beautiful Mourning“ und „Halo“ gibt es dann noch zwei Kracher vom immer noch aktuellen Album, bevor ausgerechnet der Überhit „Davidian“ – ganz nebenbei der einzige an diesem Abend dargebotene Song, der nicht von den letzten beiden MACHINE HEAD-Alben stammt – den Begeisterungssturm im Publikum etwas abflauen lässt. Trotz des matschigen und ultralauten Sounds können Band und Publikum mit der Darbietung zufrieden sein.

.:METALLICA:.
Exakt um 21.12 Uhr geht das Licht in der Frankfurter Festhalle aus und vom Band ertönt das obligatorische „Ecstasy Of Gold“ von ENNIO MORRICONE und erzeugt vermutlich beim Großteil der fast 14.000 Anwesenden eine zentimeterdicke Gänsehaut. Mit dem unheilvollen Intro zum Opener ihres aktuellen Albums „Death Magnetic“ steigt die Spannung ins Unermessliche, bis man schließlich im Halbdunkel der Halle die Herren Hetfield, Hammett, Trujillo und Ulrich auf die Bühne sprinten sehen kann. Dort legen METALLICA los wie die Feuerwehr und lassen dem energischen „That Was Just Your Life“ mit „The End Of The Line“ gleich noch den zweiten neuen Song folgen. Schon hier wird deutlich, dass auch der Headliner nicht vor Soundproblemen gefeit ist, wobei speziell James Hetfields Gesang äußerst merkwürdig und mit enorm viel Hall zu vernehmen ist. Mit dem dritten Song begibt sich die größte Metalband des Planeten dann erstmals in die Vergangenheit und spielt das großartige „No Remorse“, bevor mit „Holier Than Thou“ die erste Überraschung in der Setlist auszumachen ist. Den fortwährend enthusiastischen Reaktionen des Publikums tut das jedoch keinen Abbruch. Anschließend zeigt die Band, dass sie aus Fehlern lernt und verlässt die Bühne, während zum Intro von „One“ beeindruckende Pyro-Effekte aus dem Boden schießen [bekanntermaßen wurde James Hetfield Anfang der 90er bei einem Konzert fast getötet, als er aus Versehen in eine Stichflamme geriet]. Ungewöhnlich ist trotzdem, dass man den Song normalerweise erst im Zugabenblock vermutet hätte, er aber dieses Mal bereits recht früh ertönt. Mit den folgenden „Broken, Beat And Scarred“ [der neuen Single] und „My Apocalypse“ geben METALLICA dann wieder zwei Titel vom aktuellen Longplayer zum Besten, bevor das nicht totzukriegende „Sad But True“ dem Publikum einmal mehr alles abverlangt. Die zweite Überraschung in der Setlist [die sich übrigens in nicht weniger als acht Songs von der des vorangegangenen Konzertes in Stuttgart unterscheidet!!!] ist das grundsätzlich tolle „The Outlaw Torn“ vom äußerst umstrittenen „Load“-Album, das sich allerdings als absoluter Stimmungstöter entpuppt. Mit den zwei ersten „Death Magnetic“-Singles „All Nightmare Long“ und „The Day That Never Comes“ schafft es die Band jedoch mühelos, die Massen wieder zu mobilisieren, um anschließend mit ihrem Überepos „Master Of Puppets“ und einem äußerst energischen „Blackened“ die Stimmung in der Halle auf den Siedepunkt zu treiben. Bevor METALLICA nach knapp zwei Stunden die Bühne verlassen, spielen sie noch die zwei wohl bekanntesten Stücke aus ihrem Repertoire, nämlich die schöne – wenn auch völlig totgedudelte – Schmonzette „Nothing Else Matters“ sowie „Enter Sandman“. Verblüffenderweise gibt es als Zugabe weder „Creeping Death“ noch „Whiplash“ oder „Am I Evil“, sondern Coverversionen von MOTÖRHEADs „Too Late, Too Late“ und DIAMOND HEADs „Helpless“. Zum Abschluss kommt dann noch der Smasher „Seek And Destroy“ zu Gehör, der den ausrastenden Fans die allerletzten Energiereserven abverlangt. Dazu werden eine Menge riesiger, schwarzer, aufblasbarer Gummibälle ins Publikum geworfen, die in der Halle ein gewisses Strandfeeling verbreiten. Insgesamt muss man statuieren, dass trotz des nicht gerade perfekten Sounds und einer Setlist, die ein paar Wünsche offen lässt, METALLICA einmal mehr unter Beweis stellen können, dass sie vollkommen zu Recht die größte und erfolgreichste Metalband aller Zeiten sind und sie jede andere Band locker an die Wand spielen können. Aber auch die Pyros und die aufwendigen Laser tragen dazu bei, dass das Konzert trotz kleiner Mängel allen Anwesenden als beeindruckendes Spektakel in Erinnerung bleiben wird.

kaamos

Autor: Timo Beisel [kaamos] | 16.05.2009 | 00:41 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin