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Datum: 03.11.2010Stadt: Hamburg




No gods, no governments. THE ROTTED aus London haben Anarchie im Blut und schwitzen Deathgrind. Rumpelnd, kratzig eröffnet die Kombo, ehemals bekannt als GOREROTTED, den Abend. Rumpelnd ist aber nicht nur der Sound, sondern auch das Zusammenspiel. Da gab es schon den ein oder anderen Schnitzer in Sachen Tightness. Spaß macht's aber allemal. Denn Songs wie „The Howling“ oder „Nothing But A Nosebleed“ vom letzten Album „Get Dead Or Die Trying“ machen einfach immer Laune. Dazu gibt’s ein paar GOREROTTED-Klassiker und Songs von der aktuellen EP „Anarchogram“, welche die Jungs in Eigenregie veröffentlicht haben. Die konnte man für gerade einmal 5 Euro auch am Merchstand erstehen. Ich hab zugeschlagen. Die noch recht kleine Menge im Marx wurde in der knappen halbe Stunde auf einen brutalen Abend eingestimmt.




Weiter geht’s mit den Franko-Kanadiern THE LAST FELONY. Die haben vor nicht allzu langer Zeit ihr Debüt „Too Many Humans“ veröffentlicht, auf dem ohne Erbarmen der dicke Deathcore-Knüppel geschwungen wird. Überraschend fett ist der Bühnensound, und der kleine Raum füllt sich. Die Ansagen übernimmt der sympathische Basser, da das Englisch des Sängers nicht so sicher sitzt. Die Truppe agiert agil auf der kleinen Bühne. Souveräner Auftritt.




Als Nächstes spielen ARSIS auf. Die melodieverliebten Tech Deather aus den Staaten können zwar auf eine verdammt starke Diskographie zurückblicken, aber live kommt die Magie der James Malone'schen Sechssaiter-Arbeit einfach nicht richtig rüber. Ein schwacher, undifferenzierter Gitarrensound und zu lautes Drumming geben den Rest. Schade, denn ich hatte gehofft, eine konstante Live-Besetzung verbessert auch die Bühnenleistung. Songtechnisch konzentriert sich der Vierer auf das aktuelle Album „Starve For The Devil“ und legt gleich mit „Forced To Rock“ los. Aber natürlich dürfen auch Hits wie „We Are The Nightmare“ und „The Face Of My Innocence“ nicht fehlen. Alles in allem leider wieder nur eine durchwachsene Leistung.




Dass GRAVE eine mächtige Live-Band sind, habe ich dieses Jahr bereits erleben dürfen. Und auch heute werde ich nicht enttäuscht. Ebensowenig das inzwischen gut gefüllte Marx. Die tiefen Gitarren der Schweden drücken einem direkt in die Eingeweide. Die Stimmung im Raum verdüstert sich mit jedem Akkord und die Schwedenwalze bahnt sich unaufhaltsam ihren Weg. Auch eine gerissene Gitarrensaite bringt die Band nicht aus der Spur, dank Ersatzgitarre und aufmerksamem Roadie geht es ohne Unterbrechung bei fliegendem Gitarrenwechsel weiter. Während den Ansagen zieht der sympathische Frontmann Ola das Publikum schnell auf seine Seite und kündigt Songs aus allen Schaffensphasen der Band an. Besondere Aufmerksamkeit bekommt aber auch hier der aktuelle Output „Burial Ground“. Nach einer guten Stunde ist das Spektakel vorbei und die ersten Gäste machen sich auch schon auf den Heimweg.




Naja, wer nicht will der hat schon. Denn immerhin betreten als Nächstes MISERY INDEX die Bühne. Die Amis werden nicht müde, ihren Hass auf die Ungerechtigkeiten dieser Welt hinauszubrüllen, vor allem wenn diese von der amerikanischen Regierung verschuldet sind. Auch das aktuelle Werk „Heirs To Thievery“ widmet sich dieser Thematik und war Anstoß für die Europatour. Entsprechend stammen viele Stücke der Setliste von eben dieser Scheibe, darunter „Fed To The Wolves“ und das geniale „The Carrion Call“. Auch die letzte Platte „Traitors“ wird berücksichtigt, wohingegen Ausbrüche in die grindlastigere Vergangenheit nur selten eingestreut werden. Leider spielt der Sound nicht so ganz und gar nicht mit und so verschwinden Blastattacken und Groove in einem scheppernden Garageneinheitsbrei. Zu allem Übel reißt dann auch noch eine Basssaite, ohne die es erst einmal nicht weitergeht. Zeit, um den neuen Gitarristen vorzustellen, aber die Menge wird ungeduldig und die ersten geben auf. Gegen Ende bleiben nur ein paar Unermüdliche zurück. Für echte MISERY INDEX-Fans zwar ein annehmbarer Auftritt, aber leider eben nicht mehr.

Sammy

Autor: Samuel Stelzer [Sammy] | 09.01.2011 | 21:37 Uhr
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