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Datum: 30.11.2011Stadt: Hamburg

Alle Jahre wieder, kommt der Lemmy, um uns seine Lieder zu schenken. Auch dieses Jahr ist es wieder der Fall. In der Hamburger Sporthalle soll es dieses Mal um den Rock „n“ Roll gehen. Mit dabei sind dieses Mal die Schweden von GRAVEYARD und DUFF MCKAGAN 'S LOADED. Die Zeichen stehen also ganz klar auf Rock und so lässt es sich Hamburg nicht nehmen, die Halle bis zum Anschlag zu füllen. Gut 5000 Fans sind bereit, um Lemmy und Co. einen guten Abend zu bereiten. Nun liegt alles an den Bands, um den Abend zum Siegeszug zu gestalten.

.: GRAVEYARD :.

Es gibt nichts schlimmeres, als wenn der erste Song bei einem Live-Auftritt in die Hose geht. Gerade bei der einfangenden Musik der Schweden, darf so etwas nicht passieren und trotzdem passiert es. Die Band kommt ohne große Umschweife auf die Bühne, haut in die Gitarren und rockt sich in einen Wahn. Bis dahin alles gut aber keine Spur von den Vocals. Das Mikro geht nicht und so bekommt man die ersten drei Minuten – quasi – nur eine Instrumentalband serviert, was bei der Art von Musik die GRAVEYARD spielen sehr störend ist. Dann aber funktioniert das Mikro endlich und es darf gerockt werden. Gut dreißig Minuten pfeffert man seine Musik ins Publikum, das noch etwas zurückhaltend reagiert, allerdings einen ordentlichen Applaus schenkt. Ein kurzer Witz der Band, dann wird weiter in die Saiten gehauen. Die Lichtshow ist gut und auch wenn die Jungs am Anfang recht statisch wirken, so spielen sie sich immer mehr in einen Rausch und gehen von Song zu Song mehr ab. Das begrüßt das Publikum und scheint mit der Vorstellung der Jungs zufrieden. Gute Sache, die allerdings sehr schnell wieder vorbei ist.

Licht 8/10
Sound 6/10
Stimmung 6/10
Bühnenpräsenz 7/10




.: DUFF MCKAGAN 'S LOADED:.

Ein riesiges Banner, ein paar große Boxen und ordentlich Platz auf der Bühne, diese Tatsachen erwartet die inzwischen sehr volle Halle. Dann wirt es rotzig und rockig. Duff McKagan und seine Mannen pfeffern dem Publikum Rocker um die Ohren und zeigen, wie der Rock „n“ Roll-Dream auszusehen hat. Zwar machen nun etwas mehr Leute bei den Songs mit, als zuvor bei GRAVEYARD, allerdings ist die Masse der Anwesenden auch viel Höher. Der Ex GUNS N’ ROSES Bassist rockt auf jeden Fall die Bühne und nutzt jede Gelegenheit, um über die Rampe zu fegen, wenn er mal nicht ans Mikro gebunden ist. Wenn zum Klatschen aufgefordert wird, macht das Publikum eifrig mit aber sonst passiert wirklich wenig. Zugegeben, dass Material ist etwas unterdurchschnittlich und lädt nur selten ein, aus sich raus zu gehen. Höhepunkt ist der Auftritt von Phil Campbell, der bei dem Lied „Atitude“ auf die Bühne kommt, um seine Gitarre warm werden zu lassen. Komischerweise herrscht bei dem Song auch die meiste Stimmung. Ob nun durchgerockt wird oder nicht, Duff stört das wenig und zieht alle Register. Dabei gibt man schon einen Vorgeschmack auf as, was gleich kommen wird. Der Sound ist extrem Laut – dabei aber sehr klar und gut abgemischt. Die ersten beginnen sich die Ohren zu halten – ob das an der Musik oder der Lautstärke liegt – sei mal dahingestellt. Ganze fünfzig Minuten bekommt man auf die Nuss, dann ist das Vergnügen auch vorbei und die Band verteilt mehr Drumsticks und Plektren, als das Publikum wohl haben will…

Licht 8,5/10
Sound 9/10
Stimmung 5/10
Bühnenpräsenz 8,5/10




.: MOTÖRHEAD :.

Es wird Zeit für die Altmeister. Groß, Größer MOTÖRHEAD. Dis gilt nicht nur für den Ruf der Gruppe, sondern auch für den Bühnenaufbau. Das Banner und das Drumset sidn gigantisch anzusehen. Trotzdem bleibt noch genug Platz, um ordentlich zu rocken. Dann gehen die Lichter aus und die Halle wird mit „Bomber“ begrüßt“ Es ist eng, wirklich scheiße eng in den ersten Reihen und erlaubt ist, was wohl Spaß bereitet. Es wird getanzt, gesungen, gehüpft, gesprungen, und durchgedreht. Die Lichtshow ist zwar meist sehr hell, aber durch viele Wechsel der Farben ganz gut in Szene gesetzt. Phil rockt über die Bühne, Mikkey Dee geht ab wie Schmitzkatze und Lemmy nuschelt ins Mikro. Wer MOTÖRHEAD kennt, der bekommt jedes Mal was er kennt. Abgesehen davon, dass Lemmy seinen Kultspruch „We Are MOTÖRHEAD, And We Play Rock „n“ Roll“ nicht am Anfang sondern kurz vor Ende bringt und die obligatorische Frage „Is It Loud Enough?“ wegbleibt, ist eigentlich alles wie immer. Auch die Leute, die immer nur am meckern sind, dass es immer nur die gleichen Lieder von Lemmy und Co. gibt, die werden sich bei dem Set wundern. Die erste Hälfte besteht fast nur aus Raritäten, Liedern die länger nicht im Set waren oder neuen Songs. Auch an Humor fehlt es den Jungs nicht. Da wird mal eben gefragt, wer das neue Album hat und auf Meldung wird NATÜRLICH eine genaue Anzahl genannt, wobei Lemmy und Phil sich nicht ganz einig sind, ob es 287 oder 286 sind. Natürlich darf auch Duff einmal auf die Bühne und mit seiner Gitarre die Jungs unterstützen – da haben sich wohl zwei Bands gefunden… Das Drumsolo ist gigantisch wie immer und auch die Fans werden nicht müde, die Band zu feiern. Nach den obligatorischen 75 Minuten ist Schluss und es kommen als Zugabe der „Whorehouse Blues
“Ace of Spades“ und „Overkill“, dann ist Schicht im Schacht und Hamburg durfte einmal mehr Zeuge werden, wie laut ein Konzert doch sein kann…

Licht 9/10
Sound 9/10
Stimmung 8,5/10
Bühnenpräsenz MOTÖRHEAD! ;-)




Setlist MOTÖRHEAD:


Bomber
Damage Case
I Know How To Die
Stay Clean
Metropolis
Over The Top
One Night Stand
Guitar Solo
The Chase Is Better Than The Catch
Get Back In Line
I'll Be Your Sister
The One To Sing The Blues
Orgasmatron
Going To Brazil
Killed By Death
Iron Fist

Whorehouse Blues
Ace Of Spades
Overkill





Fazit: Am Ende bekommt man bei MOTÖRHEAD immer Qualität. Die Vorgruppen waren, sind und werden bei einem MOTÖR-Gig immer Geschmacksache bleiben genau wie die 90 Minuten der Band. Immerhin gab es einige Überraschungen im Set und so kann man eigentlich kaum meckern. Klar ist der Katalog der Band inzwischen so groß, dass man nie alle Klassiker mehr unterbringen kann – von daher wird jeder ein paar Lieder vermisst haben – aber so ist das wohl, wenn man bereits Musik gespielt hat, als Jesus seinen zehnten gefeiert hat. Im Endeffekt bringen es MOTÖRHEAD weiterhin auf den Punkt „We Are MOTÖRHEAD, And We Play Rock „n“ Roll“ - nicht mehr und nicht weniger. Wer damit immer noch was anfangen kann, der wird auch weiterhin voll auf seine Kosten kommen.

Persönliche Tourempfehlung 8/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 06.12.2011 | 11:52 Uhr
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