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Datum: 24.10.2005Stadt: München

30 Jahre und kein bisschen leise. Ich habe das Gefühl, je länger MOTöRHEAD auf der Bühne stehen werden, desto lauter werden sie. Und das ist verdammt nochmal auch gut so. Wer braucht denn so ne Luschenband, bei der das Publikum lauter schreit, als der Bass wummert? Richtig, niemand und da ist es gut, dass es noch immer die lustige Band um den noch lustigeren Lemmy gibt, die jedem mal so richtig die Ohren durchpusten.

Es war eigentlich gar nicht geplant, dass ich am vergangenen Montag zum 30-jährigen Bühnenjubiläum von MOTöRHEAD gegangen bin aber am Sonntag davor habe ich bei einer Zechentour durch Zufall den Tormanager von der Vorgruppe SLUNT kennengelernt und der war so nett, mich noch auf die Gästeliste zu hiefen. Wenn er deutsch könnte, ein fettes Danke noch von meiner Seite an ihn.

Um Punkt 20 Uhr enterten die Amis von SLUNT das Zenith und legten auch ganz nett los. Guter solider Rock mit weiblichem Gesang. Nicht mehr aber beileibe auch nicht weniger. Erinnerten des öffteren an NASHVILLE PUSSY und seltener an ROCK BITCH. Der verhaltene Applaus im Publikum hatte nichts damit zu tun, dass die Band jetzt sonderlich schlecht war sondern schlicht und einfach war es die Vorfreude auf MOTöRHEAD.

Eigentlich hätten die Quarzrocker von CORROSION OF CONFIRMITY nun auf die Bühne gemusst aber zum Schrecken aller, traten diese leider nicht auf (der Wirbelsturm in den Staaten hat einige Häuser der Musiker zerlegt und diese waren verständlicher weise weniger erpicht, durch Europa zu touren). Als Ersatz musste MONDO GENERATOR (Band um Ex-Bassist Nick Olliveri von QUEENS OF THE STONE AGE) herhalten und diese fielen kläglich beim Publikum durch. Einzig und allein bei zwei Coverversionen der Queens gab es drei Leute, die der Band zuklatschten, Der Rest der Meute beachtete die Band überhaupt nicht und zeigte ihr die kalte Schulter.

Es dauerte etwas länger, bevor MOTöRHEAD die Bühne betraten, da die Herren sich durch die anfliegenden Bierbecher gestört fühlten. Einerseits kann man es ja verstehen, dass man da als Band etwas empfindlich reagiert aber andererseits rühmen sich die drei Haudegen immer wieder, dass sie die Party-Könige wären und da kann so ein bischen Bier nun wirklich nicht stören.
Na ja, egal, um eines Vorweg zu sagen, MOTöRHEAD waren geil. Aber mal so richtig. Obwohl das Trio schon etwas älter als der Rest der Rock-Welt ist, gehören sie noch lange nicht zum alten Eisen.
Lemmy und seine Jungs wissen einfach, was das Publikum will und das bekam es auch. Gleich der Opener "Doktor Rock" gab die Marschroute vor. Rock'n Roll voll auf die Zwölf. Im Großen und Ganzen unterschied sich die Setlist nicht sonderlich von der der "offiziellen" Geburtstagsshow im Hammersmith Mitte des Jahres (es fehlten nur leider solche Hammer Songs wie "We Are The Road Crew" und sogar "Bomber" (!)) und das war natürlich ein gefundes Fressen für jeden MotörKopf. "Shoot You In The Back" wurde lauthals mitgegröhlt, dass Drum Solo bei "Sacrifice" (mal wieder) frenetisch umjubelt und beim finalen "Overkill" stand das ganze Publikum Kopf.

Zwei der absoluten Highlights waren jedoch "Killed By Death", bei der Frontröhre Moa Holmsten von MELDRUM ans Mikro kletterte (ich habe zwar nicht viel von ihr gehört, aber der Charakter war dennoch in Ordnung) und im Zugabenteil das akustisch vorgetragene "Whorehouse Blues" bei der Phil und Mikkey die Gitarren übernahmen und ein völlig praller Lemmy mit Mundharmonika und Fluppe im Gesicht auf der Bühne rumtorkelte. Ganz großes Ping Pong. Wenn es nach mir ginge, müsste MOTöRHEAD irgendwann mal ein Unplugged-Konzert spielen, so geil war diese Nummer einfach.

Nach gut 1 1/2 Stunden war auch Ende im Gelände und man ging schon sehr glücklich (und vor allem taub) Richtung Heimat. Ich hoffe ja inständig, dass MOTöRHEAD noch weitere 30 Jahre auf der Bühne rumwanken werden, denn so manch junge Band kann sich, was Bühnenpräsenz und Dynamik angeht, von den alten Herren noch ein Scheibchen abschneiden.

Tracklist:

Doctor Rock
Stay Clean
Shoot You In The Back
Killers
Metropolis
Over The Top
No Class
I Got Mine
Twenty See
Dancing On Your Grave
Louie Louie
R.A.M.O.N.E.S
Sacrifice
We Got The Power, You Got The Right
Going To Brazil
Killed By Death
Iron Fist
Whorehouse Blues
Ace Of Spades
Overkill

Autor: Lorenz von König [DeoUlf] | 27.10.2005 | 00:54 Uhr
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