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Datum: 07.07.2015Stadt: Freiburg




Wer schon immer mal das Erlebnis eines Dampfbads und das eines NAPALM DEATH-Konzerts miteinander kombinieren wollte, hat an diesem drückend heißen Dienstag in Freiburg eine wunderbare Gelegenheit hierzu. Nach dem Wochenende mit sengender Saharaluft und knapp 40 Grad ist auch wenige Tage später – kurz vor der angesagten Abkühlung im Laufe der Nacht – wieder locker von 37 Grad die Rede, sodass das erneute Gastspiel der englisch/US-amerikanischen Grindcore-Veteranen – nach dem letzten Stelldichein im November 2006 zu „Smear Campaign“ – im wahrsten Sinne des Wortes eine ganz heiße Sache zu werden verspricht.

.: PROKE :.
Gesagt, getan – und schon zeitig in der recht gut gefüllten Kneipe „Atlantik“ eingefunden, wo die Freiburger PROKE bereits ihre Mischung aus Thrash Metal und Crossover darbieten. Das Trio nutzt den Lokalbonus, bekommt auch artig Applaus während der knappen halben Stunde und weiß mit viel Engagement sowie Spaß an der Sache zu punkten.

.: BITTERNESS :.
Die Luftfeuchtigkeit nimmt stets zu, der Laden füllt sich immer mehr und die Jungs von BITTERNESS – auch kein seltener Gast in der Gegend – machen sich auf der Bühne bereit. Ich muss gestehen, dass ich die Jungs um Frank „Uschi“ Urschler nach zahlreichen besuchten Konzerten zwischen 2002 und 2006 während der letzten Jahre schlichtweg aus den Augen verloren habe. Dennoch: Wer auf gut gemachten, wenn auch nicht immer originellen Thrash Metal steht, ist bei BITTERNESS definitiv nicht fehl am Platz. So nutzt das Trio – mit kurzfristig eingesprungenem Ex-Basser Marcel Konz am Start – die knappe Dreiviertelstunde, lässt sich von der Hitze nicht beirren und zockt auch so manches Stück aus den alten Tagen, unter anderem vom sehr guten „Sweet Suicide Solutions“ [2003]. Sänger/Gitarrist Frank hat die damals doch sehr Helge-Schneider-lastigen Ansagen inzwischen erfreulicherweise reduziert, beschränkt sich auf das Wesentliche und weiß mit durchweg sympathischen/bodenständigen Statements zu überzeugen. Die Lacher der Anwesenden hat er definitiv auf seiner Seite, als er aus Versehen den Betreibern des „Walfisch“ – zwar eng mit dem Atlantik verbandelt, aber eben doch ein paar Straßen entfernt – für die Möglichkeit des Auftritts dankt, aber noch gerade die Kurve bekommt und konstatiert, dann wäre die Band ja wieder mal im falschen Laden gelandet; dies länge wohl daran, dass er sicher den Überblick verloren habe, als er das letzte Mal in Freiburg einen heben war. ;-) Gelungener Auftritt, ein Dankeschön an BITTERNESS!



.: NAPALM DEATH :.
Nach erfreulich kurzer Umbaupause – die Bühne hat sowieso eher Bierdeckelcharakter und bietet daher nur wenig Platz – steht dann das Quartett aus Birmingham auf den Brettern und fackelt direkt ein Feuerwerk ab, dass es sich gewaschen hat. Seien es die alten Knaller der Marke „Multinational Corporations“, „Scum“, „Deceiver”, „Social Sterility”, das großartige „Plague Rages“ aus den Mittneunzigern, die obligatorische DEAD KENNEDYS-Coverversion „Nazi Punks Fuck Off“, „Suffer The Children“ oder auch neuere Songs à la „Errors In The Signals“, „Everyday Pox“, „Smash A Single Digit“ oder „How The Years Condemn“, NAPALM DEATH lassen nichts anbrennen und sich auch nicht von der immensen Hitze im Club einschüchtern, sondern ziehen über satte 75 Minuten hinweg unbeirrbar ihr Programm durch. Respekt an dieser Stelle an die Mittvierziger! Schön auch, dass „I Abstain“ vom grandiosen „Utopia Banished“ zum Zuge kommt, und ein „You Suffer“ ist natürlich ebenfalls Pflicht und wird dem Publikum, das der Band aus der Hand frisst und über weite Strecken einen großen Moshpit bildet, entgegen geschmettert. An der aufgrund des kleinen Ladens tatsächlich „hautnahen“ Performance von NAPALM DEATH ändert auch eine kleine Schwindelattacke nichts, zumal Sänger Mark „Barney“ Greenway durchweg mit sehr sympathischen, teils komplett deutschsprachigen Ansagen zu punkten weiß und auch die restliche Band – Mitch Harris wird nach wie vor würdig vertreten, in diesem Fall von John Cooke [CORRUPT MORAL ALTAR] – keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt.
Das Freiburger Publikum weiß die seltene Gelegenheit eines Auftritts des Grindcore-Quartetts „vor der Haustür“ zu schätzen, auch wenn der Schweiß jedem Anwesenden in Strömen den Körper hinunter läuft, und feiert die Band nach allen Regeln der Kunst ab. Kurz vor Mitternacht ist dann aber endgültig Schluss, zumal die inzwischen abgekühlte Abendluft die meisten Zuschauer nach dem Verhallen der letzten Töne von „Adversarial/Copulating Snakes“ direkt vor die Tür zieht und den Anlass für Abkühlung sowie einige abschließende Gespräche vor dem Heimweg bietet.
Kurzum: Ein wieder einmal ausgezeichnetes Headliner-Konzert von NAPALM DEATH – trotz widriger Bedingungen, denen die Band allerdings sehr gut getrotzt hat – und ein schöner Vorgeschmack auf die „Deathcrusher Tour“ mit CARCASS etc. im November. Großes Kino!




Setlist NAPALM DEATH [evtl. unvollständig, entspricht nicht der gespielten Reihenfolge]:

Multinational Corporations
The Silence Is Deafening
Metaphorically Screw You
When All Is Said And Done
Everyday Pox
Errors In The Signals
Suffer The Children
How The Years Condemn
Smash A Single Digit
You Suffer
Deceiver
Dead
Social Sterility
Plague Rages
I Abstain
Scum
Walls Of Confinement
Nazi Punks Fuck Off
Dear Slum Landlord
Adversarial/Copulating Snakes



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 08.07.2015 | 19:27 Uhr
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