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Datum: 28.02.2005Stadt: Stuttgart

Eines kann man gleich vorweg sagen: Kaum jemand der Besucher wird die Stuttgarter Schleyerhalle enttäuscht verlassen haben. Dafür boten sowohl der Headliner NIGHTWISH, als auch der Supportact TRISTANIA zu gute Shows. Dennoch ziehen die finnischen Chartstürmer mittlerweile ein extrem gemischtes, um nicht zu sagen komisches, Publikum quer durch alle Altersschichten an. Mit etwas über 10000 Besuchern war die Halle auch gut gefüllt, so dass eine ordentliche Stimmung herrschte. So standen im vorderen Bereich der Halle überwiegend junge Mädels und Möchtegern-Gothics neben eingefleischten Metalheads in Kutte. Im hinteren Hallenteil und auf den Sitzplätzen machten sich dagegen vor allem die Eltern und Großeltern breit, die ihre Schützlinge zu dem Gig begleitet hatten.

Im Vergleich zum Headlinergig in der Schweiz am Vortag konzentrierten sich TRISTANIA in Stuttgart hauptsächlich auf das Material ihres aktuellen Albums „Ashes“. So feuerten die Norweger Songs wie „Libre“, „Equilibrium“ und „Circus“ in die Massen. Für die älteren Anhänger kamen jedoch auch Klassiker wie „World Of Glass“ und zum Abschluss der Überkracher „Angellore“ zum Zug. Im Mittelpunkt stand natürlich wie immer Sängerin Vibeke Stene, die mit ihren schlangentanzartigen Bewegungen vor allem den männlichen Teil des Publikums in ihren Bann zog. Zudem zeichneten sich Sänger Kjetil Ingebrethsen und Gitarrist Anders Hidle als Aktivposten aus. Auch allgemein nutzten die Norweger den großen Freiraum auf der Bühne leidlich aus. So konnten sich TRISTANIA verdient über positive Reaktionen seitens des Publikums freuen.

Nach der obligatorischen Umbaupause, die vielleicht doch etwas zu lang geriet betraten NIGHTWISH unter dem Jubel der Massen die Bühne und legten nach einem kurzen Intro mit „Dark Chest Of Wonders“, dem Opener ihren aktuellen CD „Once“, los. Begleitet von Pyros und einer gigantischen Lightshow nahmen die Finnen um Frontelfe Tarja Turunen die Schleyerhalle im Sturm. Allerdings wirkte die Sängerin doch etwas angeschlagen und nicht so souverän wie bei anderen Auftritten. Dafür zeigetn sich ihre Mitstreiter Tuomas Holopainen (Keyboards), Marko Hietala (Bass/Vocals), Emppu Vuorinen (Gitarre) und Jukka Nevelainen (Drums) in bester Spiellaune. Mit „Planet Hell“ ging es explosiv weiter, bevor bei „Come Cover Me“ die erste Verschnaufpause anstand.
Anschließend läutete „The Kinslayer“ das nächste Pyroinferno ein. Nach dem etwas langatmigen „The Siren“ folgte mit „Phantom Of The Opera“ eine erster Höhepunkt, bevor sich Tarja eine kleine Ruhepause gönnte. Diese nutzte die Band um mit Marko als Sänger den PINK FLOYD-Klassiker „High Hopes“ zu intonieren. Der Doppelhammer „Bless The Child“ und „Wishmaster“ bildete den nächsten Höhepunkt. Danach folgte mit „Kuolema Tekee Taiteilijan“, zumindest für mich, gepflegte Langeweile. Dem Rest des Publikums war das jedoch ziemlich egal, es feierte einfach jeden Song der Band kräftig ab.
Mit „Slaying The Dreamer“ und der Hitsingle „Nemo“ endete der reguläre Teil der Show, wobei vor allem der Wasservorhang vor der Bühne bei „Nemo“ für Begeisterung sorgte. Angesichts der frenetischen Reaktionen seitens der Fans ließen sich NIGHTWISH auch nicht lange zu ihrem Zugabenset bitten. Allerdings folgte hier für mich persönlich eine Enttäuschung: Anstatt nochmals ein oder zwei Klassiker auszupacken spielten die Finnen mit „Sleeping Sun“ den meiner Meinung langweiligsten Song aller Zeiten und auch das Epos „Ghost Love Score“ hatte ich nicht unbedingt erwartet. Immerhin kam hier nochmals der Wasservorhang zum Zuge. Mit „Wish I Had An Angel“ verabschiedeten sich NIGHTWISH dann endgültig nach etwa 90 Minuten vom Stuttgarter Publikum.

Fazit: Alles in Allem ein recht souveräner Gig mit gutem Sound und einer starken Pyro- und Lightshow. Für die neueren Fans der Band war mit Sicherheit alles vorhanden, was sie sich wünschen konnte. Dennoch waren neben mir auch einige andere Besucher etwas enttäuscht, da die ersten beiden Alben („Angels Fall First“ und „Oceanborn“) komplett außen vor gelassen wurden, die einige absolute Kracher enthalten hatten. Ich für meinen Teil muss sagen, dass ich NIGHTWISH schon in stärkerer Verfassung und besserer Setlist erlebt habe.

Setlist:
Intro
Dark Chest Of Wonders
Planet Hell
Come Cover Me
The Kinslayer
The Siren
Phantom Of The Opera
High Hopes
Bless The Child
Wishmaster
Kuolema Tekee Taiteilijan
Slaying The Dreamer
Nemo

Sleeping Sun
Ghost Love Score
Wish I Had An Angel

Bilder folgen demnächst.

Calandryll

Autor: Oliver Jung [Calandryll] | 15.06.2005 | 18:32 Uhr
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