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Datum: 26.03.2009Stadt: München

Bald zwei Jahre sind seit dem Erscheinen von "Dark Passion Play" und dem Start der dazugehörigen Tour vergangen. NIGHTWISH waren seitdem mit nur wenigen Monaten Pause ununterbrochen unterwegs, um sowohl das neue Album als auch die neue Sängerin dem Publikum vorzustellen. Nach großen Auftritten in Wacken beispielsweise und mehreren Nordamerika-Touren schließt sich der Kreis nun mit einer Europatour, bevor die Band wohl erst mal eine Auszeit nehmen wird.




Drei Bands wird es an diesem Abend im Münchner Zenith zu sehen geben. Die große Halle ist zwar gut gefüllt, jedoch offensichtlich weit vom Ausverkauf entfernt. Vor vier Jahren, während des "Once"-Hypes, platzte die Location aus allen Nähten. Das mag auch daran liegen, dass dieses Mal die Vorbands vielleicht etwas unattraktiver sind. Den Anfang machen die Finninnen von INDICA, die sich pünktlich um acht als seichter NIGHTWISH-Klon entpuppen. Hörbar aber ungefähr so originell wie die wenigen deutschen Sätze, die die Sängerin kennt und dem Publikum unbedingt mitteilen muss ["Ich liebe dich", "Ich komme" ...]. Leicht einseitig und nach gut 20 Minuten schon vorbei.


Die zweite Band des Abends ist PAIN. Eigentlich als Nebenprojekt von Produzentenlegende Peter Tägtgren [HYPOCRISY] gestartet, ist die Band inzwischen zu seiner Hauptbeschäftigung mutiert. Peter scheint aber heute Abend stark erkältet zu sein und so wird der noch immer sehr gute Eindruck, den die Band bei ihrem Konzert im Februar in München hinterlassen hat, leider schnell getrübt. Da können auch die Videoleinwände nicht viel herausreißen. Der Gesang ist sehr kraftlos und liegt oft daneben, steigert sich aber im Laufe der halben Stunde Spielzeit auf ein akzeptables Niveau. Insgesamt dennoch enttäuschend. Die Setlist zeigt auch deutlich, dass man hier eigentlich auf Promotion-Tour unterwegs ist. Neben den zwei Krachern vom neuen Album gibt es nur die poppigsten Nummern zu hören. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, aber die PAIN-Fans im Publikum vermissen doch den einen oder anderen Hit und sind über die sehr kurze Spielzeit auch etwas verwundert.
PAIN vor NIGHTWISH war also leider eine schwache Vorstellung, besonders wenn man weiß, was diese Band eigentlich kann.

Setlist Pain:

I'm Going In
End Of The Line
Zombie Slam
Just Hate Me
Same Old Song
Monkey Business
Shut Your Mouth


Nach einer angenehm kurzen Umbaupause legen dann NIGHTWISH mit einem von der Band live gespielten, sich nach und nach steigernden Intro los, das leider etwas zu lang geraten ist. Beim Übergang zu "7 Days To The Wolves" wird jedoch schnell klar, dass nicht mehr viel Langeweile aufkommen wird, denn die Setlist wurde für diesen Teil der Tour komplett umgestaltet und beinhaltet viele schon länger nicht mehr live gespielte Songs wie "Dead Boy's Poem". Der Schwerpunkt liegt aber auf den letzten beiden Alben der Band, die, was den Gesang angeht, eher die rockige Richtung einschlagen, die Anette wesentlich besser liegt als Tarjas Operngesang. Deshalb müssen die Fans zwar auf Klassiker wie "Wishmaster" verzichten, aber viel Sinn macht es ohnehin nicht, Songs zu spielen, mit denen die neue Sängerin nicht gut zurechtkommt.
Im Vergleich zu früheren Auftritten ist auch die Bühnenshow wesentlich aufwendiger geworden. Ein Schiff, in dem Tuomas' Keyboards untergebracht sind und ein übergroßer Anker stehen im linken und rechten Bühnenteil und fassen das Seefahrtsmotiv der Band auf. Mit Konfetti und Pyros hat die Band noch nie gegeizt und Anette, die inzwischen ihre Haare blond gefärbt hat und zum Pferdeschwanz gebunden trägt, lässt sich sogar zu der Bemerkung hinreißen, dass ihr die Leute, die hier nachher sauber machen müssen, sehr leid tun.
Bei den beiden folkigen Songs "The Islander" und "Last Of The Wilds" gesellt sich schließlich noch ein Flötenspieler zur Band. Lobenswert, dass die Band inzwischen versucht, etwas weniger Samples einzusetzen. Die teilweise recht langen Orchesterpassagen, die bei Songs wie "Ghost Love Score" natürlich vom Band kommen, sind der Liveatmosphäre dann doch nicht so zuträglich. Das Publikum hat trotzdem Spaß und die Band offenbar auch. Nur die Schreispielchen am Ende sind, wie das Intro, wieder etwas zu langatmig geworden.
NIGHTWISH sind am Ende der "Dark Passion Play"-Tour also keineswegs vorhersehbar oder langweilig geworden. Die Band hat noch sichtlich Spaß an ihrer Musik und traut sich auch, eine ungewöhnliche Setlist zu präsentieren. Das Niveau der Live-Shows, das die Band am Ende mit Tarja erreicht hatte, ist zwar immer noch nicht ganz erreicht, aber das ist nur eine Frage der Zeit, bis noch etwas mehr auf Anette zugeschnittenes Material vorliegt.

Setlist Nightwish:

Intro
7 Days To The Wolves
Dead To The World
The Siren
Amaranth
Romanticide
Dead Boy's Poem
The Poet And The Pendulum
Nemo
Sahara
The Islander
Last Of The Wilds
The Escapist
Dark Chest Of Wonders

Ghost Love Score
Wish I Had An Angel

Nicki

Autor: Nicolas Freund [Nicki] | 29.03.2009 | 18:12 Uhr
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