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Datum: 03.12.2011Stadt: Hamburg

Wenn andere Konzerte anfangen, dann ist bei OPETH der Vorhang schon lange gefallen – dazu später aber mehr. Es ist Anfang Dezember und die Szene findet sich ein, um OPETH zu huldigen. Obgleich das letzte Machwerk ein großer Streitfall in Sachen Geschmack war, so ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Band die Große Freiheit 36 ausverkauft bekommt. Mit PAIN OF SALVATION hat man sich dann noch einen Band mit Status und Namen besorgt und eine unbekannte Gruppe darf die Abende eröffnen. Also Bühne frei für OPETH & Co..

.: PAIN OF SALVATION :.

Mit 18:00 Uhr ist der Einlass für drei Gruppen wirklich früh angesetzt aber trotzdem haben sich etwa 200 Leute eingefunden, die miterleben dürfen, dass bereits um 18:30 die Lichter ausgehen. Dann der erste Hammer! Nichts von der unbekannten Vorgruppe zu sehen – Daniel Gildenlöw und seine Mannen betreten die Bühne und die Leute schauen etwas erstaunt. Der Aufbau ist allerdings schon nicht von schlechten Eltern. Vier Banner auf der Bühne und ein Banner am Bühnenende sorgen für ordentlich optischen Eindruck. Ebenfalls eine nette Idee: Dass Drumset steht in der ersten Reihe und ist seitwärts gesetzt, sodass man dem Drummer beim spielen zuschauen kann. Öfter mal was Neues… Natürlich wäre die Halle viel voller gewesen, wenn man nicht so extrem früh angefangen hätte. Nach einem kurzen „Guten Abend“, geht es dann richtig los. PAIN OF SALVATION sind nicht wirklich laut, haben aber einen gut abgestimmten Sound und rocken die Bühne. Während der Lieder passiert im Publikum rein gar nichts – nach den Liedern wird applaudiert, als gäbe es kein Morgen mehr [in Hamburg scheint das bei Prog-Konzerten so üblich]. Nach und nach füllt sich die Die Große Freiheit 36 rapide und viele kommen mit erstaunten Gesichtern in die Halle – klar einige sind eben erst aus dem Bett gefallen ;-). Die Ansagen von Daniel sind charmant, witzig und treffen genau den Humor der Fans. Der lustigste Scherz war nach dem fünften Lied „Wir spielen jetzt noch zwei Lieder…“. Interessanterweise sollte sich dies nicht als Scherz herausstellen. Über vierzehn Jahre Bandgeschichte und neun Alben durften gerade einmal in dreißig Minuten Musik gepresst werden. Die PAIN OF SALVATION-Fans können es kaum fassen, müssen es aber hinnehmen, dass sich der Satz bewahrheitet und die Band nach einer halben Stunde das Schlachtfeld verlässt, welches sie solide beackerten.









Sound 8/10
Licht 8/10
Bühnenpräsenz 9/10
Stimmung 6/10































Setlist PAIN OF SALVATION:

Softly She Cries
Ashes
Conditioned
1979
To The Shoreline
Linoleum
No Way















.: OPETH :.

Nicht ganz eine halbe Stunde wird umgebaut, dann geht es um kurz nach 19 Uhr mit dem Headliner los. OPETH lassen von der ersten Sekunde an eine Lichtshow los, die nicht von dieser Welt sein kann. Man kommt sich vor wie bei einem PINK FLOYD-Konzert, das in einer kleinren Halle stattfindet. Gerade bei den etwas druckvolleren Parts wird mit dem Licht so stark aufgefahren, dass kaum jemand die Augen permanent offen halten kann. OPETH stehen wie gewohnt auf ihren Positionen, bewegen sich kaum und spielen ihr Zeug runter. Dabei können rein optisch und zur Unterhaltung [abgesehen von der Musik] nur die Lichtshow und die genialen Ansprachen von Mikael Åkerfeldt beitragen. Wer OPETH live schon einmal erleben durfte, der weiß, dass er nebenbei noch ein Comedy-Programm bekommt. Das erste Gespräch handelt von den käuflichen Damen auf dem Kiez, dann wird mal eben ein Fan im Publikum mit einer Grimasse gegrüßt und dann gibt es wieder Musik. Dabei spielen OPETH fast ausschließlich ihre sanften Lieder. Wer wegen den alten, schnellen und harten Sachen da ist, der wird mächtig in den Hintern gebissen. Passend zum aktuellen Album „Heritage“ gibt es fast nur Songs, die zu dem Album passen. Neben Klassikern wie „Porcelain Heart“, in welchem sogar ein sehr feines Drumsolo eingebaut wurde und „Hex Omega“ gibt es fünf Lieder vom aktuellen Album. Dabei werden einige alte Kamellen auf das aktuelle Album angepasst und in einem Akkustuckset vorgestellt. Es wirkt alles etwas neu und anders. Um mal ein ganz krasses Beispiel zu bringen. Gegen Ende vom zweiten Track stehen drei etwas ältere Herren im OPETH-Shirt hinter mir, wackeln mit den Köpfen, schauen sich an… sagt der eine zu den anderen „Dass ist jetzt aber noch die Vorgruppe oder?“ der andere schaut zurück „Ich glaube, ja! Sind nicht übel…“ dann wird weiter dazu genickt… Abgesehen davon, dass es sich wie bei PAIN OF SALVATION verhält, was die Aktionen während der Lieder angeht, bringt OPETH ab und an Stimmung in den Laden. Umso älter das Lied, desto mehr flippen die Fans aus. Ab und an gibt es eine Reihe von Bangern, sonst tobender Applaus nach den Liedern. Zwölf Songs in knapp 100 Minuten und dann hinterlassen Åkerfeldt und seine Mannen das Publikum mut gemischten Gefühlen.



Sound 8,5/10
Licht 10/10
Bühnenpräsenz 6/10
Stimmung 7/10




Setlist OPETH:

The Devil's Orchard
I Feel The Dark
Face of Melinda
Porcelain Heart [mit Drumsolo]
Nepenthe

Acoustic

The Throat of Winter
Credence
Closure

Slither
A Fair Judgement
Hex Omega

Folklore



Am Ende ist man um kurz nach 21:00 Uhr aus der Halle draußen und denkt sich, „Wo andere Konzerte anfangen, da ist OPETH schon vorbei“. An sich haben beide Band eine gute Leistung absolviert auch wenn die OPETH Setlist etwas unausgeglichen ist – jedoch soundtechnisch gut zusammenpasst. Am Ende bekommt man solides Konzert, das zwar hier und da ein paar Abstriche hat aber auf jeden Fall seine Reize hat. Alleine die Lichtshow von OPETH weiß schon für das Geld zu überzeugen. Der letzte Eindruck der bleibt ist, dass die Menschen unten in der Halle viel glücklicher sind, als die Menschen auf dem Balkon, nach einer langen Jubelstudie von Herrn Åkerfeldt persönlich ;-).

Persönliche Tourempfehlung 7,5/10



Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 06.12.2011 | 12:26 Uhr
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