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Datum: 02.04.2016Stadt: Andernach

Es ist die erste Headliner Tour von ORDEN OGAN überhaupt. Ein interessantes Paket, welches neben den Sauerländern aus Victor Smolskis neuer Band ALMANAC und den Schweden MANIMAL besteht. Und so findet am 2.April im JuZ Andernach, ohnehin eine Top Adresse für Heavy Metal, das vorletzte Konzert dieser Tour statt, die gemessen an den Zahlen der abendlichen Besucher, ziemlich gut gelaufen zu sein scheint.




Der Frühling scheint genau an diesem Tag zu beginnen, es ist erstaunlich mild in der Gegend, wo sich Mosel und Rhein begegnen. Das JuZ Andernach füllt sich bereits frühzeitig, was MANIMAL zu Gute kommt. Mit ihrem stark an alte Heavy Metal Legenden wie JUDAS PRIEST oder GRAVE DIGGER angelehnten Sound rocken die Schweden mächtig los. Ob dabei die Gesichtsbemalung, sonst eher der Black Metal Fraktion oder Pagantruppen wie TURISAS vorbehalten, hier Eindruck schinden, vermag an dieser Stelle nicht zu klären sein. Wie auch immer, ein ordentlicher Gig, der natürlich mit den Highlights des aktuellen Albums "Trapped In The Shadows" gespickt ist. Viel Applaus gibt es dafür, die Band weiß das zu schätzen und mischt sich im Anschluss fröhlich unter die Menge.




Zeit für ALMANAC. Die Band ist erst kurzfristig als Ersatz für MYSTIC PROPHECY eingesprungen. Wenn man bedenkt, dass gerade die Gesangsfraktion ohnehin eine Menge um die Ohren haben dürfte, gleicht diese spontan aus dem Boden gestampfte Tour daher einer logistischen Meisterleistung. So ganz ohne Verluste geht es dann aber doch nicht und so muss man an diesem Abend auf David Readman verzichten. Es macht sich im Laufe des Sets daher irgendwann bemerkbar, dass Andy B. Frankh eben Doppelschicht fährt. Nichtsdestotrotz macht der Mann das, was er kann, auch eben gut, das Publikum blendend unterhalten nämlich.




Dies gelingt der Band als solches übrigens auch. Das Album „Tsar“ ist gerade mal zwei Wochen auf dem Markt und wird hier mehr als zufriedenstellend abgefeiert [Ebenso die beiden eingeflochtenen RAGE-Nummern „Innocent“ und „Empty Hollow“]. Da wirkt die Meldung vom Chart Entry natürlich wie zusätzlicher Balsam. Ein rundum mehr als gelungener Auftritt, auch was den Sound angeht. Victor Smolski ist auf jeden Fall ziemlich begeistert, genauso wie der überwiegende Teil der vollen Hütte hier in Andernach.




Der Headliner ORDEN OGAN muss also nachlegen. Aber Sebastian „Seeb“ Levermann hat die Band und all das, was damit zusammenhängt, über viele Jahre geformt. Nun also, da man im letzten Jahr noch als Support von POWERWOLF mitfahren durfte, jetzt eine eigene Tour.




Mit dem Intro „Orden Ogan“ und dem anschließenden „Ravenhead“ steigen die Jungs in das Set ein und lassen bis zum Schluss herzlich wenig anbrennen. Man kann ja mittlerweile auf vier Alben zurückgreifen, dies sollte für einen gelungenen Abend reichen. Das obligatorische „We Are Pirates“ wird nicht wie üblich als Höhepunkt gefeiert, sondern relativ früh präsentiert und die Schmachtballade „The Ice Kings“ sorgt für wohligen Schauer. Für den Knaller am Ende sorgt mittlerweile „The Things We Believe In“, plus Zugaben versteht sich. Kleine Randnotiz, das obligatorische und als unverzichtbar eingestufte „Angels War“ hat es übrigens nicht in die Setlist geschafft. Die Arnsberger liefern einen sauberen Headliner Gig ab, an dem es wenig auszusetzen gibt. Möglicherweise kann man dezent am Sound nörgeln, es hätte ein wenig differenzierter sein dürfen. Dafür aber kann die Beleuchtung auf der Bühne, meist in Blau gehalten, restlos zufrieden stellen, so dass ein mehr als gutes Gesamtergebnis ergibt.




Dennoch befinden sich zumindest an diesem Abend, ALMANAC auf Augenhöhe mit dem Headliner. Dies muss am Ende auch ein sichtlich gut gelaunter Victor Smolski erfahren haben, der sich mit seinen Bandkollegen noch bis lange nach Konzertende mit den Besuchern unterhält.
Fazit: Eine volle Hütte ohne fürchterliches Gedränge und alle drei Bands liefern ausnahmslos gute Shows. Was will man mehr?

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 08.04.2016 | 16:43 Uhr
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