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Datum: 12.02.2009Stadt: München

Durften PAIN 2007 noch in der geräumigen Kleinen Elserhalle spielen [die inzwischen nicht mehr steht], so wirkte es doch sehr verwunderlich, dass man nun, mit dem Labelriesen Nuclear Blast im Rücken, nur noch im Backstage Club spielt, der vielleicht halb so groß ist wie die Elserhalle. Umso verwunderlicher, dass das Ding eine Viertelstunde nach Einlass schon fast aus den Nähten platzt und kurze Zeit später glücklicherweise noch der Balkon eröffnet werden muss. Nächstes Mal ist hoffentlich mindestens die Halle drinnen. Verdient hätte es die Band auch. Aber dazu gleich, erst müssen noch BROTHER FIRETRIBE überstanden werden.

Nachdem PAIN im letzten Jahr hauptsächlich als Vorband von NIGHTWISH zu sehen waren [und auch noch sind], wurde der Spieß jetzt umgedreht und die Band von NIGHTWISH-Gitarrist Emppu darf für Peter Tägtgrens Projekt als Anheizer fungieren. Wie gut oder schlecht der irgendwo zwischen EDGUY, EUROPE und SCORPIONS anzusiedelnde Hard Rock von BROTHER FIRETRIBE zum Industrial Metal von PAIN passt, sei mal dahingestellt. Jedenfalls scheinen nicht wenige Besucher hauptsächlich wegen dieser Band heute Abend ins Backstage gekommen zu sein. Zumindest in der ersten Reihe findet also quasi ein Heimspiel statt und die Band hat auch sichtlich ihren Spaß. Emppu haut bei einem Solo etwas daneben und ist scheinbar wenig begeistert darüber, ansonsten liefern die Finnen aber eine ordentliche Hard Rock-Show ab, die auch - trotz dem für Hard Rock typischen, leicht tuntigen Auftreten - beim Industrial-Publikum gut ankommt. Es wird mitgeklatscht und teilweise sogar gesungen aber nach einer halben Stunde hält sich die Trauer über das Ende der Show dann doch wieder in Grenzen.

Nach einer recht flotten Umbaupause - PAIN benutzen keine Verstärker auf der Bühne, sondern erzeugen ihre Effekte offenbar, wie auch MESHUGGAH beispielsweise, rein digital - gehen um kurz vor neun auch schon die Lichter wieder aus und auf der eingenebelten Bühne erscheinen Peter Tägtgren und seine Begleitband. Optisch passt schon mal alles. Obwohl der PAIN-Schriftzug um die Ecke gedacht werden muss, liefern Licht und Nebel sowie die karge Bühne eine passende Kulisse zu harten Riffs und kalter Elektronik. Auch die Begleitband fügt sich an den von Peter Tägtgren vorgegeben Dresscode irgendwo zwischen Metaller, Alien und Zombie äußerst homogen ein.
Das Eröffnungsduo “I’m Going In” und “Follow Me” vom aktuellen Album werden leider noch mit angezogener Handbremse dargeboten. Man hat das Gefühl, die Band hat nur bedingt Lust, in diesem Wohnzimmer namens Backstage Club zu spielen, und dass der weibliche Gesang in “Follow Me” nicht etwa vom Band kommt, sondern von Peter Tägtgren übernommen wird, wirkt auch etwas merkwürdig. Der dritte Song, “Suicide Machine”, kann dann aber wieder einiges wettmachen. Dennoch dauert es noch etwa ein Drittel des Sets, bis die anfänglich sehr zurückhaltende Stimmung von Band und Publikum gleichermaßen endlich umschlägt. Dann gibt es aber für beide kein Halten mehr. Die Band hat sichtlich Spaß, was man bei den ersten Songs nicht unbedingt behaupten konnte, und das Publikum klatscht, singt und bangt als wäre es sein letztes Konzert. Auch von diversen technischen Schwierigkeiten, erst funktionieren Peters Monitorboxen offenbar gar nicht, dann fällt auch noch der Bass aus, lässt sich die Band nicht aus dem Konzept bringen. Man hat es eben doch mit alten Profis zu tun. Und die wissen auch, wie man eine gute Setlist bastelt. Diese besteht nämlich aus 3-4 Songs von jedem Album. Auch vom neusten Werk wird [zum Glück] nicht mehr gespielt. Somit dürften wohl auch Fans jeder Phase der Band auf ihre Kosten gekommen sein. Und bei Hits wie “Same Old Song”, “Walking On Glass” oder dem BEATLES-Cover “Eleanor Rigby” kann man ohnehin nicht viel falsch machen.
Nachdem “On And On” das reguläre Set abgeschlossen hat, kommt die Band aber noch für sechs Zugabesongs heraus, bei denen es Seltenes wie Peter Tägtgren mit Stratocaster [“Have A Drink On Me”] und ganz ohne Gitarre [u.a. “Bye/Die”] zu sehen gibt. Kurz vor Ende hält der Chef persönlich sogar noch fast eine kleine Rede, bedankt sich beim Publikum für den tollen Abend und dafür, dass so viel mehr Leute als letztes Mal gekommen sind und rät dazu, zu trinken, aber nicht so viel wie die Band, versteht sich, und nicht betrunken zu fahren, was sich auch versteht. Wer hätte damit während den ersten fünf Songs gerechnet?
PAIN haben also im Backstage Club in München nach anfänglichen Startschwierigkeiten eine sehr gute Hallenshow mit durchgängig gutem Sound und einer exzellenten Setlist hingelegt. In einem Monat sehen wir uns schon wieder, als Vorband bei NIGHTWISH.

Nicki

Autor: Nicolas Freund [Nicki] | 13.02.2009 | 15:13 Uhr
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