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Datum: 21.11.2009Stadt: Erlangen



Vor Jahren hat sich PARADISE LOST-Frontmann Nick Holmes bei einem Interview [vermutlich in einem Anflug britischer Schwarzhumorigkeit] ja mal zu der unbedachten Äußerung hinreißen lassen, Tourneen zu spielen, sei für ihn wie aufs Klo zu gehen: lästig, aber letzlich irgendwie notwendig.
Nachdem ich PARADISE LOST nach ihren Erfolgsalben „Icon“ [samt Supportslot für SEPULTURA auf ihrer damaligen „Chaos A.D.“-Tour], „Draconian Times“, dem „New Romantic“-Werk „One Second“ und ihrer DEPECHE MODE-Phase mit „Host“ daraufhin etwas aus den Augen und v.a. Ohren verloren hatte, ließ zuletzt ihr aktuelles Werk „Faith Divides Us – Death Unites Us“ wieder aufhorchen.

Wer sich auf diversen Konzerten bereits den Buckel krumm gebangt hat, der müsste aus hinreichend schlechter Erfahrung ja eigentlich wissen, dass man den Informationen bzw. Zeitangaben des jeweiligen Veranstalters niemals Glauben schenken darf, denn sonst könnte es leicht passieren, dass man den einen oder anderen interessanten Supportact vielleicht verpasst.
Auf diese Weise werde nämlich nicht nur ich um den Genuss des längst hochgelobten Finnendooms von GHOST BRIGADE gebracht, die mit ihrem Set – natürlich! - längst fertig sind, als ich, ausnahmsweise mal vermeintlich pünktlich, um kurz vor 20 Uhr den großen Saal des Erlanger E-Werks betrete.



.:SAMAEL:.
Dafür liefern dann aber SAMAEL aus der schönen Schweiz pünktlich ab 20:30 Uhr vor wechselnden Beamer-Backdrops ein recht solides Elektro-Dark Metal-Potpourri ab, angefangen mit immer wieder gerne gehörten Nummern wie „Rain“ [von ihrem Klassiker „Passage“], „Solar Soul“ oder „Infra Galaxia“ [von „Eternal“]. Vorph wirft sich als blondierter Frontmann in Pose und macht kurze, knappe Ansagen, während sein Bruder Xy hinter seinen Synthesizern herumhampelt.


Zum allgemeinen Erstaunen kommt nach „Black Hole“ vom aktuellen „Above“-Album dann sogar der alte „Worship Him“-Knaller „Into The Pentagram“, der allerdings als modernisiert-elektronifizierte 2009er-Version kaum wiederzuerkennen ist und damit deutlich von seinem einstmals boshaft-schwarzmetallischen Charme einbüßt. Dann gibt es noch „Slavocracy“ und wohl noch irgendwas von „Ceremony Of Opposites“, bevor Vorph das Ritual bereits für beendet erklärt, noch ein paar Hände in der ersten Reihe abklatscht, bevor die sofort anspringende Saalbeleuchtung sämtliche „Zugabe“-Rufe schleunigst erstickt.

.:PARADISE LOST:.
PARADISE LOST machen hernach auch nicht viele Worte, sondern legen vielmehr mit ihrem neuen Videohit „The Rise Of Denial“ los und mit dem bewährten Banger „Pity The Sadness“ gleich nochmal nach.
Hinter „Erase“ und einem weiteren Song neueren Datums folgt als fünfter Song mit „As I Die“ eigentlich DIE Bandhymne schlechthin, von Nick Holmes mit den lakonischen Worten „Die meisten von Euch waren wahrscheinlich nicht mal geboren, als wir diesen Song geschrieben haben...“ angekündigt, der allerdings auch schon mal stürmischer gefeiert wurde, sprich: das sonst übliche Meer an fliegenden Matten bleibt in Erlangen erstaunlicherweise aus.
Nick Holmes - sonst ein eher knurriger Frontmann - lobt nichtsdestotrotz das örtliche Kitzmann-Bräu und auch die restliche Band wirkt zwar weder unfreundlich noch unwillig, sondern eher recht publikumsnah, dennoch lässt sich eine gewisse gelangweilte Routine nicht verkennen, als die Herren aus Yorkshire unverdrossen mit „First Light“ und „Forever Failure“ fortfahren.


Rhythmusgitarrist Aaron Aedy hat es dank regelmäßigen Fitnesstrainings zu mittlerweile beachtlicher Schulterbreite gebracht und bangt noch immer in seiner Standardhaltung, Basser Stephen Edmondson erledigt halt seinen Job, während immerhin Drummer-Neuzugang Adrian Erlandsson v.a. die älteren Songs mit dem einen oder anderen Fill oder Doublebasspart aufzupeppen versteht.
Milly Evans, seines Zeichens sonst PL-Guitar-Tech und Keyboarder bei den Alternative Rockern von TERRORVISION, macht seinen Job als Aushilfsgitarrist zumindest spielerisch absolut sauber, allerdings wirken v.a. seine Soli seltsam blutarm und so macht sich das fehlende Bühnencharisma eines Greg Mackintosh heute Abend doch gewaltig bemerkbar.
„Frailty“ und „One Second“ werden dann auch eher wohlwollend aufgenommen, bevor sich die Band zur obligatorischen Künstlerpause erstmal kurz hinter die Bühne begibt.
Schließlich gibt es noch „Faith Divides Us...“ und den damaligen MTV-Single-Hit „Last Time“ [von „Draconian Times“] und nach „Say Just Words“ ist zumindest für mich dann das Konzert beendet, ohne abzuwarten, ob vielleicht doch noch ein Uralt-Evergreen von „Gothic“ abgefallen wäre...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 28.11.2009 | 21:55 Uhr
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