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Datum: 15.09.2011Stadt: Hamburg

Es ist wieder einmal soweit: eine weitere Mottoshow zieht durch Europa und bietet ein Paket, welches sich gewaschen hat. Mit der „Power Of Metal Tour“ versammeln sich dieses Mal: SABATON, GRAVE DIGGER, POWERWOLF und SKULL FIST, um den Fans ordentlich Dampf unter die Kutte zu jagen. Etwas verwunderlich ist die Tatsache, dass die alten Helden von GRAVE DIGGER den „Vorturner“ für die aufstrebenden Jungspunde von SABATON machen aber das nennt man wohl den Wandel der Zeit... Durchaus lädt das Paket ein, um viele Fans der gleichen Sparte zu versammeln. Zwei Band der alten Schule und zwei der neuen Generation bitten also an diesem Abend zum Tanz und die Antwort ist eine ausverkaufte Markthalle.








.: SKULL FIST :.

Als SKULL FIST um etwa 19:30 die Bühne betreten, darf man sich auf einen warmen Empfang und eine sehr volle Markthalle freuen. Die jungen Speed-Metaller präsentieren ihren typischen EXCITER-Metal. Dabei darf natürlich das obligatorische Kuttenauftreten und die Attitüden der 80er Jahre nicht fehlen. Trotz der Tatsache, dass sich die Band für mich wie, sagen wir es einmal nett, eine ziemliche Kopie von SAVAGE GRACE anhört, muss ich feststellen, dass die Truppe die Hale gut im Griff hat. Typische 80er-Jahre Speed-Songs, mit extrem hoher Stimme, treffen auf unglaublich viel Spaß auf der Bühne. Hier wird der gesamte Platz der Bühne genutzt und keine Gelegenheit ausgelassen um sämtliche Register des 80er Jahre Klischees in die Menge zu feuern. Gegen Ende wird dann noch ein Gitarrensolo auf den Schultern des Sängers gespielt und die Menge feiert die Band ordentlich ab. Nach etwa einer halben Stunde ist dann Schluss und SKULL FIST lassen einige begeisterte und einige lächelnde Gesichter zurück. Mission erfüllt!






.: POWERWOLF:.

Urplötzlich wird es brechend voll in der Halle. Es scheint wirklich jeder Platz besetzt zu sein. Was die Fans erwartet ist schon vorab ein großer Aufbau wie man es sonst nur von den Schlussbands gewohnt ist. Dann bricht das Intro in die Markthalle und ab diesen Zeitpunkt gibt es kein Halten mehr. Die Band, die gerade überraschend auf Platz 23 der Charts eingestiegen ist, betritt die Bühne und es wird gefeiert, als seien IRON MAIDEN persönlich auf der Bühne. Mit Weihrauch und in voller Montur kommen die Mannen auf die Bühne und fangen an ihren Epic-Power-Grusel-Metal in die Halle zu schießen. Das klappt auch von der ersten Minute an sehr gut. Die Halle kann sämtliche Texte mitsingen. Egal ob alt oder neu – die Songs werden quasi runtergebetet. Der Applaus nach den Songs nimmt unheimlich Dimensionen an und so kann eine Dreiviertelstunde gefeiert werden. Die Band gibt sich alle Mühe dieser Welt, um ihren Richtlinien in Sachen Horror und Optik treu zu bleiben und genau das lieben die Fans auch an diesem Abend an POWERWOLF. Neben alten Liedern wie „Raise Your Fist, Evangelist„ und „Resurrection By Erection“ wissen allen voran die neuen Songs wie „Sanctified With Dynamite“ oder „Dead Boys Don‘t Cry“ zu begeistern. POWERWOLF werden bei dem Gig so enorm gefeiert, dass jetzt schon an dieser Stelle klar sein dürfte, dass es für die nachfolgenden Bands schwer sein dürfte… Bleibt nur abzuwarten, wann die nächste POWERWOLF Headliner-Tour auf uns zu kommt – nach dem Abend dürfte man auch alleine die Markthalle füllen dürfen. Mit sehr viel Charme, dem ein oder anderen Witz und vor allem ins Ohr gehenden Songs landen POWERWOLF einen Volltreffer.





Setlist POWERWOLF:

Sanctified With Dynamite
Prayer In the Dark
Raise Your Fist, Evangelist
We Drink Your Blood
Werewolves Of Armenia
Dead Boys Don't Cry
Resurrection By Erection
Saturday Satan
Lupus Dei


.: GRAVE DIGGER :.

Nun gibt es alte und gute Heavy-Kost von den Veteranen GRAVE DIGGER. Die wohl mit abstand härteste Band an diesem Abend, dürfte es recht schwer haben gegen die modernen Feier-Songs der neuen Generation anzukommen. Aber auch GRAVE DIGGER haben unzählige Hits geschrieben, für die es heute heißt: Können wir auch bei der neuen Generation punkten? Die Halle ist jedenfalls gut gefüllt – wenn auch leerer als bei POWERWOLF. Nach einem Intro [der Reaper kommt wie auch schon bei der letzten Tour mit Dudelsack auf die Bühne] bricht der Kampf los. Mit „Paid In Blood“ geht es in die Vollen. Alte deutsche Metalgitarren treffen auf „schottische Klänge“ und der einmaligen Stimme von Chris. Der Großteil der Menge feiert die Band gleich ab, doch einigen Zuschauern scheint GRAVE DIGGER dann doch zu METAL zu sein. Wie dem auch sei, die Markthalle feiert GRAVE DIGGER und die Band feiert mit den Fans. Natürlich kann man sich bei knapp einer Stunde Spielzeit nicht viel Platz für Experimente einräumen und so gibt es mit „Hammer Of The Scots“ und „Highland Farewell“ Kost vom aktuellen Album und natürlich eine Handvoll Klassiker wie zum Beispiel „Excalibur“ oder „Heavy Metal Breakdown“ dürfen nicht fehlen. Sowohl die neuen Songs, als auch die alten Lieder, kommen gut an. Die Band ist dabei solide wie immer und weiß mit ihrer Erfahrung zu punkten. Viele haben befürchtet, da GRAVE DIGGER nur die Position einer Vorgruppe haben, dass sie sich weniger Mühe geben würden aber diese Befürchtung ist zum Glück ganz ausgeblieben. Vom Anheizen der Fans her, über die Bühnenpräsenz, bis hin zum Sound – alles stimmt. So ist es kein Wunder, dass auch dieses Mal der Einsatz der Grabschaufler mit sehr viel Entgegenkommen der Fans belohnt wird. Gute und solide Sache – GRAVE DIGGER eben.

Setlist GRAVE DIGGER:

Paid In Blood
The Dark Of The Sun
Wedding Day
Hammer Of The Scots
Twilight Of The Gods / The Grave Dancer / Circle Of Witches
Killing Time
Highland Farewell
Excalibur
Rebellion [The Clans are Marching]
Heavy Metal Breakdown

















.: SABATON :.

Nach einigen Momenten des Abkühlens ist es soweit: SABATON bahnen sich – wie üblich – mit EUROPE's „The Final Countdown“ den Weg zur Bühne. Dann wird gefeiert. SABATON haben - wie immer - einen saustarken Sound und sind bis ins Letzte motiviert. In der Halle bricht auch von der ersten Minute an das Chaos aus und so ist der Startschuss für eine große Party gefallen. In den 75 Minuten gibt es einen guten Querschnitt durch den SABATON-Katalog. Die Fans feiern die Band, bis die Tropfen von der Hallendecke fallen. Trotzdem war die Resonanz bei POWERWOLF ein bisschen stärker. Trotz der Tatsache, wissen SABATON wie sie ihr Publikum unterhalten. Hier ein Hit, da eine lustige Ansage und durch die vielen Insider, die SABATON sich in den letzten Jahren mit ihrem Publikum aufgebaut haben, klappt die Interaktion von Band zu Publikum wie von ganz alleine. Natürlich müssen bei einer recht kurzen Spielzeit einige Abstriche gemacht werden – gerade bei einer Band wie SABATON, die ja nur vor Hits strotzen. Obgleich man unter Zeitdruck arbeiten muss, gelingt es der Band, die Fans in jeder Sekunde bei der Stange zu halten und so unterlaufen auch bei diesem Gig weder Fehler noch flaut die Stimmung an diesem Abend ab. Ein guter und sehr erfrischender Gig der Schweden, die zu Recht die neuen Stars am Metal-Himmel sind. Solide Alben, viele Hits, eine grandiose Live-Leistung und ein Publikum, das einem aus der Hand frist – was will man mehr?

Setlist SABATON:

Intro:Europe - The Final Countdown/The March to War
Ghost Division
In The Name Of God
White Death
Screaming Eagles
The Final Solution
Swedish Pagans
40:1
Cliffs Of Gallipoli
Into The Fire / Attero Dominatus
Purple Heart


Coat Of Arms
Primo Victoria
Metal Ripper



Zieht man ein Fazit, so bekommt man bei der „Power Of Metal Tour“ eine echt gute Zusammenstellung geboten. Gerade durch die Kreuzung der alten Schule [SKULL FIST/GRAVE DIGGER] und den jungen aufstrebenden Bands [POWERWOLF/SABATON] gelingt an diesem Abend eine Mischung, die nur glückliche Gesichter zurücklässt. Klar müssen, bei so vielen Hits die diese Bands geschrieben haben, einige Abstriche gemacht werde. Aber solange man mit dieser Tatsache klarkommt, sollte es keinen erdenklichen Grund geben, warum man diese klasse Tour nicht besuchen sollte. Feiner Abend – mit feinen Bands – einer feinen Stimmung und auch feinen Preisen. Shirts liegen zwischen 15 – 20€ - Jacken zwischen 30 und 45. Zieht man also ein Schlussstrich aus den Erlebnissen, ist diese Tour ein voller Erfolg und nur zu empfehlen!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 20.09.2011 | 11:12 Uhr
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