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Datum: 03.10.2015Stadt: Hamburg

Sie sind in einem Atemzug mit SABATON die Power-Metal-Band der neuen Zeit. Die Rede ist natürlich von POWERWOLF. Nachdem „Preachers Of The Night“ an die Spitze der Charts klettern konnte und auch „Blessed & Possessed“ ein voller Erfolg war, ist es kein Wunder, dass in Hamburg die „Große Freiheit 36“ komplett mit 1600 ausverkauft ist. Ungewöhnlich früh [17:30] ist Einlass und obwohl dies eine untypische Zeit ist, bilden sich schon um 17:00 Uhr lange Schlangen vor dem Eingag. Beim genaueren Hinschauen bemerkt man schnell, dass für 22:00 Uhr schon die nächste Veranstaltung geplant ist... Wird dies also eine kurze Metalmesse oder schaffen es POWERWOLF am 3. Oktober, den Feiertag umzubenennen?

.: XANDRIA :.

Um genau 18:00 Uhr fällt der Vorhang für XANDRIA. Die Halle ist schon fast komplett gefüllt und mit dem kraftvollen neuen Sound, den die Band mit den letzten Werken gefunden hat, feuert man die Menge an. Immer wieder wechseln sich starke und schnelle Bombastszenen mit ruhigen Mitmachparts ab. Dabei frisst das Publikum der Band vom ersten Song an aus der Hand. Zugegeben: Hamburg ist in Partylaune und viel gehört nicht dazu, dass die Fans aus dem Häuschen sind, und trotzdem nutzen XANDRIA dies sehr gut aus. Die Bühnenpräsenz ist ziemlich gut und der Sound ist einfach nur gewaltig und wuchtig. Man zielt mit dem Songmaterial an diesem Abend eher auf die neueren Sachen und punktet damit. Nach knapp 35 Minuten verlässt die Band unter großem Applaus die Bühne. Alles richtig gemacht und die Party kann weiter steigen.




.: ORDEN OGAN :.

Es wird kurz umgebaut und nach wenigen Minuten geht es dann auch weiter. ORDEN OGAN konnten mit ihren Platten bisher immer überzeugen – nun gilt es, dies auch auf der Bühne zu tun. Die Halle ist bis zum Ende gefüllt, als das Intro ertönt und die Mannen die Bühne entern. Mit „F.E.V.E.R“ legt man los und gleich fällt auf, dass man in Sachen Sound und Wucht deutlich zurückstecken muss. Was XANDRIA eben noch so schön umgesetzt haben, dies geht hier ziemlich in die Hose. Zum Glück können ORDEN OGAN mit einer guten Setlist und einer Menge Humor auf der Bühne überzeugen. Nach den Songs ist der Applaus groß – während den Liedern passiert allerdings kaum etwas. Ausnahme bildet natürlich das obligatorische „To The End“, wo die „Fist Of Faith“ zum Einsatz kommt. Allgemein scheint der Auftritt von ORDEN OGAN aber etwas zu flau für diesen Abend. Durchaus machen die Jungs ihre Sache gut, wohingegen aus der Partymenge deutlich mehr herauszuholen ist. Gegen Ende wird „Sorrow Is Your Tale“ zu einem kleinen Desaster. Erst wird der Text vergessen, dann ist bei der Brücke das Mikro vom Gitarristen so leise, dass man dieses jedes Mal kaum hört. Die Mannen wissen aber mit ihrem Charme zu punkten und können so den Gig noch für sich entscheiden. Bleibt zu hoffen, dass man in Zukunft den Sound und den Text besser im Griff hat, die Bühne mehr nutzen kann und dann werden auch ORDEN OGAN auf voller Linie überzeugen.




Setlist ORDEN OGAN:

1. F.E.V.E.R.
2. Deaf Among the Blind
3. We Are Pirates
4. To the End
5. The Lords of the Flies
6. Here At The End Of The World
7. Sorrow Is Your Tale
8. The Things We Believe In

.: POWERWOLF :.

Jetzt darf gekuschelt werden. Wirklich die ganze Halle ist gefüllt und alles drängt sich eng zusammen. Dann wird fast eine halbe Stunde umgebaut und mein Blick wandert zur Uhr. Gleich ist es 20:15 Uhr und um 22:00 Uhr soll schon die nächste Veranstaltung stattfinden – wird dies ein abgespeckter Abend?




Inzwischen ist die Bühne mit einem Vorhang versehen und ein PW-Symbol beleuchtet diesen. Im Hintergrund wird fleißig umgebaut. Dann um 20:20 Uhr schießt der Vorhang runter und POWERWOLF sind in Position. Mit „Blessed & Possessed“ heizt man der Halle ein und wirklich jede Person gerät in Bewegung. Der Aufbau ist einfach nur gigantisch: Fettes Backdrop, zwei Keyboards [rechts und links] mit Figuren versehen, Mikro mit Kreuz und viele weitere kleine Aufbauten sorgen für ein sehr guten optischen Eindruck. Der Sound ist endlich wieder wuchtig und drückend. Was nun folgt, ist eine Metalparty, die kaum in Konkurrenz steht. Die Band ist in perfekter Laune und hat wirklich alles auf dem Kasten, was man sich wünschen kann. Eine gute Setlist mit Hits ohne Ende, perfekte Wege auf der Bühne, tolle Ansagen und ein Fronter, der weiß, wie man die Atmosphäre auf ein Maximum steigert. Immer wieder holen POWERWOLF aus sich und den Fans das Letzte raus. Zwischendurch wechselt das Backdrop und offenbart wird eine komplette Kirche, die das Bild erneut abrundet. Hits wie „Coleus Sanctus“ und „Ressurection By Erection“ ergänzen sich super mit „Army Of The Night“ oder „Armata Strigoi“. Alles stimmt an diesem Abend. Ob es nun die Geschichte von dem Mann ist, der von einer Wespe in sein bestes Stück gestochen wurde [„Resurrection By Erection“], oder den immer wieder lautstark bejubelten Duellen zwischen Attila und Falk Maria Schlegel – es passt einfach alles. Nach knapp einer Stunde tropft schon der Schweiß von der Deckenhalle, und ob man es glaubt oder nicht, wenn ich sage: ALLE in der Halle machen mit, dann ist das auch so gemeint. Selbst die Security [sie machen heute einen prima Job] nicken mit dem Kopf animieren das Publikum und geben der Aufforderungen der Band nach. Unglaublich! Selten habe ich eine Band gesehen, die eine Halle so fest im Griff hat. Klar, irgendwie wirkt alles bis ins kleinste Detail geplant, und man merkt schnell, dass man es hier mit Perfektionisten zu tun hat – aber dies stört wenig. Es ist wie mit den aktuellen Platten. Wenig ist dem Zufall überlassen, aber es besteht einfach eine feste Erfolgsformel. Zu „Lupus Dei“ geht dann wirklich die ganze Halle auf die Knie und betet mit der Band – ein großartiges Bild. Obgleich die nächste Veranstaltung in den Startlöchern steht, der Band scheint dies egal zu sein. Sie spielen ihre 100 Minuten – inklusive drei Zugaben und sind erst um genau 22:00 Uhr von der Bühne zu prügeln. Ein wirklich toller Abend geht an dieser Stelle zu Ende.

Setlist Powerwolf:

01. Blessed & Possessed
02. Coleus Sanctus
03. Amen & Attack
04. Cardinal Sin
05. Army of the Night
06. Resurrection by Erection
07. Armata Strigoi
Drum Solo
08. Dead Boys Don't Cry
09. Let There Be Night
10. Werewolves of Armenia
11. In the Name of God [Deus Vult]
12. We Drink Your Blood
13. Lupus Dei

14. Sanctified With Dynamite
15. Kreuzfeuer
16. All We Need Is Blood

Fazit: Es war ein absolutes Partyfest auf dem Kiez. POWERWOLF haben die „Große Freiheit 36“ wirklich abgerissen. Das Paket der Bands war großartig gewählt und wirklich jeder dürfte an diesem Abend zufrieden nach Hause gegangen sein. Tatsächlich haben POWERWOLF es aber auch wirklich sehr leicht. Wer so viele Hits hat, dass man am Ende der Show schon kaum noch weiß, was fehlen könnte, der hat eine großartige Vorlage. Einzig und allein die Entscheidung mit dem Merchandise war blöd gewählt. Die Sachen waren in der hinteren Ecke aufgebaut, wo man kaum herangekommen ist. Die Schlangen vor und während des Gigs waren so groß, dass man kaum den Stand erkennen konnte. Der Stand am Eingang hingegen war leerstehend. Da die Leute nach dem Konzert schnell aus der Halle mussten, hieß es entweder warten und während eine Band spielt sich mit dem Zeug eindecken oder in die Röhre schauen. Wirklich sehr suboptimal gelöst. Ansonsten kann man nur sagen, dass, wenn POWERWOLF in der Verfassung bleiben, sie auf Platte und auf der Bühne kaum Konkurrenz zu fürchten haben.











Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 10.10.2015 | 16:28 Uhr
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