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Datum: 19.09.2013Stadt: Nürnberg



Die Achtziger haben - wohlgemerkt: musikalisch-metallisch, nicht modisch! - eine ausgeprägte Duftnote und so manche Perle im Langspielformat hinterlassen, die sich bei so manchem gestandenen Rocker durchaus noch im Plattenschrank finden lassen dürfte.
Die PRETTY MAIDS aus Dänemark hatten mit ihren Werken „Red, Hot And Heavy“ [von 1984] und „Future World“ von 1987 auf jeden Fall zwei heiße Eisen im Feuer, seinerzeit genau im richtigen Spannungsfeld zwischen Hardrock und melodischem Metal und immerhin mit Majordeal.
Danach kam 1990 dann noch die etwas überproduzierte „Jump The Gun“-Scheibe und irgendwie - bedingt durch Zeitgeist und Musiktrend/Trendmusik seinerzeit - eine Art Karriereknick, ein Split-Up, die Reunion mit neuem Line-Up und seitdem immerhin zehn Full Length-Veröffentlichungen.
2013 ist mit „Motherland“ das 13. Album der PRETTY MAIDS-Karriere erhältlich, das mit einer Europatournee beworben wird, die die Band auch in mittelfränkische Breiten bzw. die „Nembercher“ Rockfabrik bringt.
Vorneweg agieren die Achtziger-Hardrock-Kollegen von BONFIRE und PINK CREAM 69 als Support vor gut gefüllter Hütte - letztere liegen allerdings bereits in den letzten Tönen, als das Venue geentert wird.

Nach kurzem Umbau und dafür übertrieben langem Intro dann Auftritt der PRETTY MAIDS, bei denen allerdings anno 2013 lediglich noch zwei Original-Mitglieder mit von der Partie sind, namentlich Frontmann Ronnie Atkins und Gitarrist Kenneth „Ken Hammer“ Hansen.
Nach zwei Songs neueren Datums wird immerhin gleich zu Beginn mit „Needles In The Dark“ ein Klassiker von „Future World“ gezündet und schon steigt die Stimmung.



Das Publikum ist übrigens ein nicht unsympathischer und v.a. generationenübergreifender Mix aus kahl und etwas fülliger gewordenen Altrockern, ihren Gattinnen/Lebensabschnittsgefährtinnen und z.T. sogar deren Nachwuchs, einigen Nachwuchs-Sleazern und dem gemeinen Metaller und wohl überwiegend tatsächlich wegen der Klassiker im Set vor Ort, wie auch die Euphorie zu „Love Games“ belegt.
Ronnie Atkins ist sichtlich gealtert, beeindruckt aber weiterhin mit Kajal und guter Stimme, auch wenn all' die Jahre ihren Tribut gefordert haben.
Es folgen „Sad To See You Suffer“ und „Why So Serious“ [beide von der aktuellen „Motherland“] und mit dem Smasher „Yellow Rain“ erneut Altmaterial. Gitarrist Ken Hammer ist ziemlich in die Breite gegangen, kaschiert die schwindende Haarpracht unter einem Cowboy-Hut und agiert - im Gegensatz zu seinem Frontmann - eher statisch und wirkt irgendwie wie eine dänische Hardrock-Ausgabe von Dino Cazares, nur eben mit Kopfbedeckung.



Die Jungspunge im Line-Up, allen voran Basser René „Shades“ Sehic, der mit seinem Look zwischen SLASH, Nikki Sixx und Steven Tyler scheinbar sämtliche Glamrock- Rockerklischees in Personalunion erfüllen will, und Keyboarder Morten Sandager Pedersen machen da deutlich mehr Alarm und auch bei Bandklassikern wie „Queen Of Dreams“ und „Back To Back“ keine üble Figur.
Sogar „Rodeo“ wird dargeboten, die Laune ist bis hierhin gut, stürzt allerdings mit dem JOHN SYKES-Cover „Please Don't Leave Me“ [von „Sin-Decade“ von anno 1992] zügig ab, nur ganz knapp aufgehalten von „I.N.V.U.“ von „Pandemonium“.
Der PRETTY MAIDS-Schlager „Red, Hot And Heavy“ vom gleichnamigen Debüt mit seinem charakteristischen Riff folgt zwar auf dem Fuße, allerdings beileibe längst nicht so „heavy“ wie einst und obendrein auch noch unschön verhackstückt und unnütz aufgepimpt.

Kurze Künstlerpause, natürlich kehren die Dänen - die beiden alten Herren im PRETTY MAIDS-Line-Up erkennbar geschlaucht - aber nochmal auf die Bühne zurück, stimmen „It Comes At Night“, „Little Drops Of Heaven“ [beides von „Pandemonium“] und endlich auch die Bandhymne „Future World“ an, die zwar ein anständiges Finale abgibt, ansonsten aber eher einen knappen Sieg nach Punkten bedeutet.



Gar nicht übel, die Helden seiner Jugend endlich mal live erlebt zu haben, aber ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt doch bzw. die Realität holt einen unwillkürlich ein, denn schließlich ist das Debüt dieser Band sage und schreibe schon 29 Jahre alt.
Aber: eine Setlist, die zu fast 50 Prozent aus alten Hits besteht, ist sicherlich dennoch keine allzu schlechte Bilanz eines Abends voller Erinnerungen...!

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 25.09.2013 | 21:00 Uhr
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