.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Rage, etc.
CD Review: Rage - Seasons Of The Black

Rage
Seasons Of The Black


Heavy Metal, Power Metal
5.5 von 7 Punkten
"Schwarz hat immer Saison"
CD Review: Rage - The Devil Strikes Again

Rage
The Devil Strikes Again


Heavy Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Runderneuerung gelungen"
CD Review: Rage - My Way EP

Rage
My Way EP


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Aufbruchstimmung!"
CD Review: Rage - The Soundchaser Archives

Rage
The Soundchaser Archives


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"30 Jahre und kein bisschen leise"
CD Review: Rage - 21

Rage
21


Heavy Metal, Power Metal
6.5 von 7 Punkten
"Rage ist Blutwurst!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Avenged Sevenfold - Avenged Sevenfold

Avenged Sevenfold
Avenged Sevenfold


Hard Rock, Heavy Metal
6.5 von 7 Punkten
"Siebenfach getoppt!"
CD Review: Marc Rizzo - The Ultimate Devotion

Marc Rizzo
The Ultimate Devotion


Melodic Speed Metal, Thrash Metal
4 von 7 Punkten
"Held oder Hassobjekt?"
CD Review: Hibria - The Skull Collectors

Hibria
The Skull Collectors


Power Metal
5 von 7 Punkten
"Power Metal 2009"
CD Review: W.A.S.P. - The Neon God Pt.II - The Demise

W.A.S.P.
The Neon God Pt.II - The Demise


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"W.A.S.P. Double Feature Das andere Review! Hier nun Teil Zwei des Ganz... [mehr]"
CD Review: Twilight Force - Heroes Of Mighty Magic

Twilight Force
Heroes Of Mighty Magic


Power Metal, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Die Metaller der Kokosnuss"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
CD Review: Ram - Rod

Ram
Rod


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ramrod, der Zerstäuber"
  
Band(s):
Rage Homepage Rage Facebook Metalnews nach 'Rage' durchsuchenRage
Metalnews nach 'Tri Section Corner' durchsuchen Tri Section Corner
Metalnews nach 'Lion Twin' durchsuchen Lion Twin
Share: 
Datum: 06.10.2014Stadt: Hamburg

Die deutschen Power Metaller von RAGE befinden sich grade auf ihrer "30 years of Rage anniversary"-Tour und stoppten mittendrin in Hamburg. Mitgebracht werden als Support LION TWIN und TRI STATE CORNER. Eigentlich hätte man meinen sollen, dass bei einer Band, die nun seit 30 Jahren im Geschäft ist und internationale Erfolge gefeiert hat, die Bude gerammelt voll sein sollte. Wer aber den Verlauf der Tour vielleicht bei der einen oder anderen Konzert-Review verfolgt hat, hat vielleicht mitbekommen, dass diese Tour unter keinem all zu guten Stern steht. Doch eins nach dem anderen:


LION TWIN eröffnen pünktlich das Konzert in der Markthalle, mittlerweile ist es ihre dritte Tour. Vorher haben die Wuppertaler mit ihrem Metalpop schon als Support von AXXIS und U.D.O. die Abende eröffnet, sie sollten es also kennen, vor größeren Massen zu spielen. An diesem Abend hingegen darf man jedoch eine Art Zeitreise antreten, zu dem Zeitpunkt der ersten Gigs einer jeden Band. Denn die Markthalle, direkt am Hamburger Hauptbahnhof gelegen, ist zu Beginn des Konzerts derart leer, dass man denken könnte, die Vorband würde ausfallen oder der Termin wäre gar verlegt worden. Geschätzte 50 Leute tummeln sich im Zuschauerbereich – in einer Halle, ausgelegt für 1000 Gäste. Im Grunde herrscht Soundcheck-Stimmung, selbst das vorhandene Publikum ist nicht sonderlich ambitioniert. Dennoch gibt man auf der Bühne alles, versucht das Publikum mitzureißen. "Versucht" beschreibt es auch ganz gut, wie der vierte Song von LION TWIN, "Ready To Rock", beweist: Das übliche Spielchen, bei dem die Sängerin versucht, die Menge anzuheizen "Are you ready to rock?" - "Yeah!" beginnt. "Das ist mir noch ein bisschen zu wenig! ARE YOU READY TO ROCK?" - "YEAH!" - "READY TO ROOOOCK!" Und man erwartet noch eine letzte Reaktion vom Publikum, die jedoch ausbleibt. Stattdessen kann man sich das Lachen nicht verkneifen und peinlich berührt startet der schon vorletzte Song für LION TWIN, noch bevor der Auftritt eigentlich wirklich angefangen hat. Abgeschlossen wird der Gig mit dem für mich besten Song der Setlist: "Day Of Anger" von Ihrem Debüt-Album.
Eigentlich hätte LION TWIN wirklich mehr Aufmerksamkeit verdient, denn "schlecht" ist echt was anderes!



Setlist:
01. Tristan & Isolde
02. Eco Warrior
03. Far Away
04. Ready To Rock
05. Day Of Anger


Die Nachfolge tritt TRI STATE CORNER, die im Jahr zuvor als Support für LORDI auf Tour waren, an. Die Bühne ist bereits vorbereitet, es kann zügig weiter gehen. TRI STATE CORNER, das sind 5 Jungs aus der Nähe von Köln. Ihre Musik ist deutlich ruhiger als zuvor und fällt schon fast in die Kategorie Radiorock (offiziell "Hardrock"). Eine ganz eigene Mischung aus Rock und Pop hat man gefunden, griechisch-orientalische Einflüsse, die anfangs ein wenig befremdlich klingen, doch schnell ihre Freunde finden. Auch sie versuchen das "Publikum" mit einzubeziehen, das gelingt mehr oder weniger gut – ein Glück, dass sich ein paar Fans finden lassen!
Ganz interessant und leider viel zu selten auf Konzerten: zwischen den Songs gibt es immer mal wieder kleine Geschichten zu den Songs und Anekdoten aus dem Musikbusiness. So sei Ihnen ans Herz gelegt worden, nur schnelle, laute Lieder zu spielen, das sei, was die Leute hören wollen und was Erfolg bringt. TRI STATE CORNER haben jedoch andere Erfahrungen gemacht und fragen auch noch mal im Publikum nach, was sie von der Einstellung der Plattenlabel halten. Da das Publikum weiterhin nur wenig interagiert "Oh... Okay... Drei Leute finden, dass das Mist ist..." endet es erneut nur im bescheidenen Gelächter. " Kapia Stigmi" ist die einzige Ballade des neuen Albums – und mit griechischem Refrain. Auch wenn wohl keiner ein Wort versteht, der Song kommt gut an [Video unten]. Danach ein Bouzouki-Solo, na was es nicht alles gibt! [Eine Bouzouki ist eine griechische Version der Laute]. Kurz vor Ende des Auftritts noch eine letzte Ansage "Normalerweise verschwindet die Band nun hinter einem Vorhang, eigentlich nur einem Lappen, und hofft darauf, gleich noch mal auf die Bühne zu kommen und die zwei Songs spielen zu können, die eh auf der Setlist stehen. Wir lassen den ganzen Quatsch und spielen die Songs einfach so!" Für eine Vorband auch eher untypisch, aber ehrlich, wer glaubt schon wirklich an frenetische Jubelrufe, wenn weder jemand da ist, der nennenswert jubeln könnte? Insgesamt geben TRI STATE CORNER ganze 13 Songs zum Besten, ehe sie die Bühne für den Headliner des Abends freigeben.



Setlist:
01. The History Goes On
02. Faster
03. Free Prison
04. Nothing At All
05. Sooner Or Later
06. Sleepless
07. Kapia Stigmi
08. Déjà Vu
09. Pulp Fiction
10. Ela Na This
11. My Saviour
12. Sudden Turn
13. Home


Mittlerweile ergibt die Volkszählung in der Markthalle 113 Personen - inklusive Sound- und Lichttechnikern, Band, Security, Fotografen, Redakteuren und was sonst noch auf einem Konzert rumhüpft. Das Publikum ist damit kaum auf das Doppelte angestiegen. Noch mal zur Erinnerung: hier tritt gleich eine Band auf, die bereits 30 Jahre Bandgeschichte schreibt, derzeit auf Jubiläums-Tour ist und internationale Erfolge, u. a. in Japan gefeiert hat!
Aber "gleich" ist ja auch relativ - RAGE verspäten sich um eine ganze Weile, Technikproblemen geschuldet. Knapp 10 Minuten steht man im Dunklen, bis einem hellen Köpfchen ein Licht aufgeht und man selbiges wieder einschaltet. Bravo! So hat man dann auch den Fehler beheben können.
Als RAGE dann doch endlich die Bühne ohne weitere Zwischenfälle betreten, sind sie sichtlich peinlich von dem kleinen Publikum berührt, zumal schon mehrere Auftritte im Vorfeld dieser Tour nicht sonderlich gut liefen. In Bochum waren kurz zuvor ebenfalls nur Zuschauerzahlen im unteren, dreistelligen Bereich erreicht worden. Dennoch versucht man, sich das nicht anmerken zu lassen und zieht den Auftritt professionell durch. Da fast nur eingefleischte RAGE-Fans anwesend sind, ist das nicht einmal so schwer. Das Publikum gibt Gas und lässt selbst manch ein gut gefülltes Konzert glatt im Schatten stehen. Nur das übliche Gruppenkuscheln fehlt hier, um das Konzertfeeling zu vervollkommnen (Aber so ganz unter uns, das ist etwas, worauf ich dann doch ganz gerne verzichten kann).
Nach einem Akustik-Medley aus 4 verschiedenen Coversongs folgt das "richtige" Intro und die Show kommt ordentlich in die Gänge. Die Songs ziehen sich quer durch die Bandgeschichte, wie es sich auch für eine ordentliche Jubiläumstour gehört. RAGE haben sich die Songs selber ausgesucht und hoffen, "dass Euch die Auswahl gefällt" - und das tut sie. Somit kann man das Konzert, trotz der überschaubaren Besucherzahl, als gelungenen Abend bezeichnen - die RAGE-Fans sind begeistert. Ehe sich RAGE verabschieden, gibt es zum Schluss gibt es noch zwei Zugaben. Mit zwei Vorbands und 19 Songs des Headliners kann man doch durchaus zufrieden sein.



Akustik-Intro:
01. Into The Light
02. Feel My Pain
03. Turn The Page
04. Empty Hollow

05. Intro
06. Carved Into Stone
07. Sent By The Devil
08. War Of Worlds
09. Great Old Ones
10. Enough Is Enough
11. Invisible Horizons
12. Down
13. Unity
14. Forever Dead
15. Straight To Hell
16. The Missing Link
17. Don’t Fear The Winter
18. Higher Than The Sky

Zugabe:
19. Set This World
20. Soundchaser

P³Hamburg

Autor: Jan Termath [P³Hamburg] | 15.10.2014 | 19:57 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin