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Datum: 18.11.2002Stadt: Frankfurt/Main

Unter dem Banner “Value For Money” ließ der amerikanisch ansässige Indie-Riese Roadrunner Records seine drei neuen Jungpferde KILLSWITCH ENGAGE, 36 CRAZYFISTS sowie FIVE POINT O aus dem Stall und an diesem Tage die Frankfurter Batschkapp stürmen. Man warb mit dem Preis von rund €11 Eintritt, dem Motto „gleicher Sound für alle“ und auch die Spielzeit sollte bei jedem der Newcomer gleich eingeteilt sein.


:: FIVE POINT O
Als erstes waren die Jungs von FIVE POINT O an der Reihe, um den Opener zu machen. Nach einem sehr düsteren, beeidruckenden (aber auch ewig langen) Intro in Endzeit-Manier, präsentierte man sehr fies-fetten Neo-Thrash mit Nu-Metallischen Passagen und einer gehörigen Portion RAGE AGAINST THE MACHINE, was sich gerade durch das markante Organ von Vokalist Daniel Struble abzeichnete. Dieser Mann weiß wirklich mit seiner Stimme umzugehen, und bewies dies durch ein Reportaire zwischen bitterbösem aggro-gekreisch/brülle, dem Sprechgesang eines Zack De LaRocha und dem hymnenhaften Gesang eines Nick Holmes. Gitarrist Eric Wood unterstützte den Derwisch teilweise mit schön tiefen Growls, was der Musik nochmals einen anderen Anstrich verleihen konnte. Der Sound kam sehr druckvoll, klar und vor allem durchaus laut durch die Lautsprecher und lies schon mal gute Laune auf die nachfolgenden Bands aufkommen. Die Band präsentierte sich sehr aktiv; Posen, Springen, Kicks in der Luft – die ganze Bank durch. Leider kam von der Band selbst kaum Ausstrahlung rüber, da rein vom Äußerlichen her, jeder dort oben hätte stehen können. Dafür ging aber die Musik umso mehr in die Leute hinein, was man schon die ersten kleine Pits vor der Bühne zeigten. Die vom Sänger schon zu Beginn gewünschte Circle Pit kam allerdings nicht zustande. Aber der Abend war nach den ersten 45 min. Spielzeit ja noch jung...


:: 36 CRAZYFISTS
Zu den 36 verrückten Fäusten ging dann schon einiges mehr ab, was vor allem an einer wahren Stagediving-Welle sehen ließ, die nach kurzer Zeit ausbrach und nicht mehr aufzuhören schien. Alles ging noch einen Tick besser von der Hand; die Band sowie das Publikum erwiesen sich als aktiver und der immer größer werdende Pit erhitzte sich. Der Musik lässt sich nicht viel hinzufügen, da das ganze schon im gleichen Schema, wie bei den zuvor aufgetretenen FIVE POINT O ablief, allerdings muß ich Fronter Brock Lindow ein gewisses Nervmaß attestieren, dass besonders während der pathetisch gesungenen Passagen anzutreffen war. Einen dicken Sympathie-Punkt gibt’s an dieser Stelle auch noch mit drauf, da sich die Jungs immer wieder bis aufs letzte Bedankten und sogar Fotos von der Crowd machten. Coole Sache das! Ein sehr schöner Gig, der Lust auf mehr macht!


:: KILLSWITCH ENGAGE
Mit „Numbered Days“, das auch auf dem überaus erfolgreichen Debüt der Durchstarter KILLSWITCH ENGAGE den Opener bildet, setzte man gleich einen Akzent am immer noch recht frühen Abend. Jedes bisschen des angereisten Publikums verfolgte den Gig und das zu recht. Professionell, als hätten sie nie etwas anderes getan, zogen die Amis Ihren Gig durch und schmissen einem Übersongs wie „Life To Lifeless“ oder „The Element Of One“ zum Fraß vor. Neuankömmling Howard Jones, der den dauerhaften Ersatz für ehemals-Obervokalakrobat Jesse Leech bildet, zeigte sich nicht minder aktiv und überzeugte als neuer Sänger doch sehr, war ich doch wirklich gespannt, ob man diesen Sänger, der auf dem Debüt „Alive Or Just Breathing?“ solch eine Glanzleistung zeigt und zwischen herbem Gebrülle und butterweichen clean Vocals -im wahrsten Sinn- [kill]switchte, einfach so ersetzen könnte. Doch der überaus sympathische Frontochse meisterte diese Aufgabe hervorragend und ließ kaum eine Differenz zwischen ihm seinem Vorgänger aufkommen. Dem Publikum schien der gewagt Mix zwischen schwedisch inspirierten Melo-Death, ner heftigen Portion Neo-Thrash und einen Löffelchen Nu-Metal sehr gut zu gefallen, denn Pit sowie Stagediver brachen nicht ab, sondern feierten den Headliner des Abends gebührend. Nach 45 weiteren Minuten, endete mit „Rise Inside“ auch dieses Konzert. Zwar war der Abend immer noch jung, doch fast überall zufriedene und sichtliche geschaffte Gesichter, was einem den Erfolg des Abends dann trotz den recht knapp bemessenen Spielzeiten rechtfertigt.

shilrak

Autor: Markus Jakob [Shilrak] | 25.11.2002 | 23:36 Uhr
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