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Datum: 01.04.2011Stadt: Karlsruhe




Kaum haben die finnischen Grindcore-Veteranen ROTTEN SOUND ihre neue Scheibe, „Cursed“, auf Relapse Records vorgelegt, begibt sich das Quartett auf ausgedehnte Europatour. Diesmal mit im Gepäck ein illustres Paket an Bands: TRAP THEM, GAZA, THE KANDIDATE und HAUST. An Abwechslung in Sachen extreme Klänge im Klangspektrum Black Metal, Thrash, Sludge, Hardcore und Grindcore fehlt es demnach nicht, wie sich an einem frühlingshaften Abend beim Tourauftakt in Karlsruhe zeigt.
Dabei fängt der Abend leider mehr als früh an, da ab 23 Uhr im benachbarten Saal der ‚Stadtmitte’ bereits eine Disco-Veranstaltung ansteht, sodass die Norweger HAUST bereits mit ihrem Programm durch sind.

.: THE KANDIDATE :.
Dafür haben die dänischen Thrash/Hardcore/Groove-Metaller gerade mit ihrem Set begonnen, und wem der von oben bis unten tätowierte Sänger irgendwie bekannt vorkommt, liegt alles andere als falsch. Die Antwort: Jacob Bredahl, ehemals Shouter bei HATESPHERE. Und der zeigt reichlich Bühnenpräsenz, streut kurze deutschsprachige Ansagen ein und hat schlichtweg Spaß. Dabei bieten THE KANDIDATE Material ihres Debüts „Until We Are Outnumbered“ und haben die eine oder andere Mitwippnummer am Start. Insgesamt fehlt aber irgendwie auf Dauer noch der gewisse Biss, sodass THE KANDIDATE als Einheizer nicht übel, aber nun auch nicht bahnbrechend sind. Geht insgesamt in Ordnung.



.: GAZA :.
Anders sieht das Bild bei den Amis von GAZA aus, die von der ersten Sekunde an spürbar keine Gefangenen machen wollen. Bei besten Soundbedingungen – das große Problem der nachfolgenden Bands – haut das Quartett seine wuchtigen, fast schon wirr bis krank klingenden Walzen raus und geht dabei völlig in der eigenen Musik auf. Sänger Jon reicht deswegen anscheinend auch die Bühne gar nicht aus, weswegen er fast die komplette Zeit wie ein tollwütiger Rottweiler seine Kreise im Zuschauerraum zieht, vor sich hinflucht, oftmals die Ansagen ohne Mikro rausbrüllt und -knurrt und insgesamt ziemlich durchgeknallt wirkt. Stimmt natürlich nicht, denn später am Merch-Stand ist der Fronthüne extrem ruhig, höflich und sichtlich dankbar für jeglichen Zuspruch. Irgendwo zwischen Black Metal, Sludge, Hardcore und wütendem Doom greifen GAZA vor allem auf ihr noch aktuelles Album „He Is Never Coming Back“ zurück und entfachen live eine Energie, die die Messlatte für die kommenden Bands ziemlich hoch legt – zumal der Drummer es vor lauter Wucht auch innerhalb weniger Songs schafft, seine Fußmaschine kurzzeitig zu zerlegen. Fazit: Eine unkonventionelle Band, die grundsätzlich gar nicht mal so anders als vergleichbare Truppen agiert, aber irgendwie das gewisse Etwas hat und vor allem live eine erbarmungslose Macht ist. Daumen nach oben!



.: TRAP THEM :.
Weiter geht es mit TRAP THEM aus Seattle, USA, die gerade mit „Darker Handcraft“ eine neue und zudem richtig schicke Studioscheibe über Prosthetic Records vorgelegt haben und gut 40 Minuten lang ihren wütenden Hardcore mit Grind-Einschlag raushauen. Der Raum vor der Bühne hat sich zunehmend gefüllt – ein Großteil der Leute scheint wegen TRAP THEM gekommen zu sein – und die Band wird gebührend abgefeiert, wobei besonders Sänger Ryan McKenney nicht nur bis zum Hals tätowiert ist, sondern auch abgeht wie von der Tarantel gestochen. Den Ruhepol stellt dafür Brian Izzi an der Gitarre dar, der in bester Kirk-Windstein-Manier mit Rauschebart ein fettes Riff nach dem anderen abfackelt. Einziges Manko des Auftritts: der doch arg verwaschene Sound, bei dem vor allem der Gesang viel zu leise abgemischt ist. Schade, denn somit sind TRAP THEM zwar eine energiegeladene Granate, können aber nicht die volle Kraft entwickeln, zumal einige der Songs ein wenig undifferenziert aus den Boxen erschallen. Insgesamt aber ein guter Auftritt von TRAP THEM, der Bock auf mehr macht.



.: ROTTEN SOUND :.
Und kurz und bündig, wie die anderen Bands ihr Programm vom Stapel gelassen haben, sind nun auch schon ROTTEN SOUND am Start, die knappe 40 Minuten lang ihren Grindcore auf die Meute loslassen. Im Mittelpunkt steht natürlich das Material von „Cursed“, wobei mit „Corponation“ auch ein Knaller vom Vorgänger, „Cycles“, zum Zug kommt. Überhaupt geht es eher um den Gesamteindruck, da die Finnen immer schön kompakte Überschall-Blöcke von zwei bis vier Songs spielen und somit kontrolliert für Verschnaufpausen sorgen bzw. das Energielevel konstant halten. Auch hier ist der Sound leider wieder nicht optimal, da der Bass und auch der Gesang von Keijo Niinimaa zu leise sind. Dafür braten die Gitarren wie gewohnt in bester Schweden-Death-Manier, und bei solchen Songs wie „Hollow“, „Self“, dem Dreierpack „Terrified“/„Scared“/„Doomed“ sowie einem kurzen Ausflug in Richtung „Exit“ bzw. Murderworks“ und der NAPALM DEATH-Coverversion „The Kill“ bleiben eigentlich kaum Wünsche offen. Zumal ROTTEN SOUND wie gehabt sehr bodenständig und fast schon schüchtern agieren, sowieso schon alte „Bühnenhasen“ sind, sich immer wieder artig für den Zuspruch – es handelt sich hierbei um das erste Konzert der Finnen überhaupt in Karlsruhe –bedanken und sich dann auch nicht lange bitten lassen, noch zwei Zugaben obendrauf zu packen und nach dem Auftritt für ein kurzes Schwätzchen bereitzustehen. Vielleicht nicht der beste Auftritt von ROTTEN SOUND [siehe Neurotic Deathfest letztes Jahr], aber als Tourauftakt und als prägnante Grindkeule zum Wochenendbeginn eine sehr feine Sache und immer wieder kurzweilig/lohnenswert, zumal dieses spannende und vielschichtige Tourpaket jeden Fan von extremer Musik ansprechen und für jeden etwas dabei sein dürfte! Hoffentlich bald wieder?



soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 03.04.2011 | 12:08 Uhr
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