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Datum: 26.09.2010Stadt: Hamburg

Der Höhenflug von SABATON ist kaum noch zu stoppen und so erstaunt es kaum einen, dass sie es inzwischen schaffen, vor fast 1000 Leuten in der Markthalle zu spielen. Vor nicht all zu langer Zeit noch als Vorgruppe von GRAVE DIGGER, EDGUY oder THERION abgestempelt, spielt man inzwischen in Hallen, welche die gleiche Menge an Leuten fasst.. So ist es auch an diesem Abend in Hamburg kein großes Geheimnis, dass der Saal brechend voll ist, vor allem wenn man noch ALESTORM und THAUROROD dabei hat.


.: THAUROROD:.

Um 20:00 Uhr gehen das erste Mal, an diesem Abend, in der Halle die Lichter aus und THAUROROD betreten die Bühne. Die Halle ist mit gut 600 Leuten gefüllt und wartet gespannt auf den Underground-Act aus Finnland. Die Band, welche mit ihrem aktuellen Album in den Medien gerade viel Aufmerksamkeit erntet, legt auch gleich ordentlich los. Das Bühnenbild, mit einem fetten Backdrop und guter Bühnenbewegung, ist sehr gut, allerdings geht in der Halle rein gar nichts. Ein bis zwei Menschen lassen die Matte kreisen, der Rest schaut gespannt auf die Bühne. Das mag zu einem an dem extrem schlechten Sound liegen – Drums sind kaum zu hören und eine Rückkopplung lässt dauernd grüßen – zum anderen Teil ist der epische Power-Metal nicht ganz auf der Partyhöhe, wie die Songs der Bands, die danach kommen sollen. Wie dem auch sei – der Applaus ist trotzdem ordentlich und so dürften am Ende doch ein paar neue Fans gewonnen sein – auch wenn der Auftritt nur ganze 30 Minuten fast.



.: ALESTORM :.

Nun werden die Bierbecher nachgefüllt und die Stimme geölt, denn die Saufnasen von ALESTORM machen sich bereit, der Halle einzuheizen. An Fans, die darauf warten, mangelt es nicht, denn es ist bis auf den letzten Platz in der Halle, alles mit Menschen gefüllt. Grund genug für die Band richtig die Sau raus zu lassen. Mit „Heavy Metal Pirates“ gibt es auch gleich am Anfang eine sehr schnelle Überraschung, welche die Halle zum ausrasten bringt. Dabei gibt sich die Band wirklich sehr viel Mühe. Wer ALESTORM öfters sieht, weiß, dass das Können auf der Bühne von stümperhaft und lustlos bis zu grandios und hoch motiviert reicht. Heute scheinen die Herren einen guten Tag erwischt zu haben. Die Ansagen sitzen – die Setlist ist bunt gemischt – das Bühnenbild ist sehr gut und mit „Rum“ gibt es sogar ein Lied vom kommenden Album. Da bleibt natürlich kein Auge trocken und so machen die Piraten eine Dreiviertelstunde alles richtig und punkten an diesem Abend ganz stark.

Setlist ALESTORM:


01. Heavy Metal Pirates
02. Wenches & Mead
03. Nancy The Tavern Wench
04. Wolves Of The Sea
05. Rum
06. The Quest
07. Black Sails At Midnight
08. Captain Morgan's Revenge
09. Keelhauled















.: SABATON :.

Nun wird es Zeit für eine richtig fette Party. Zwar muss man fast dreißig Minuten auf SABATON warten, allerdings wird man dann, zur Einstimmung in die Partynacht, mit „Final Countdown“ von EUROPE entschädigt. Sogleich ist die ganze Markthalle in Feierstimmung, genau richtig um nun den Headliner des Abends zu empfangen. Mit „Ghost Divison“ haben die Schweden auch gleich den geeigneten Opener für den Abend gefunden. Wie auf Knopfdruck rastet die gesamte Markthalle aus und verwandelt sich innerhalb von Sekunden in einen Feiertempel. Der Sound von SABATON ist dabei – wie immer – wuchtig und sehr klar. Sänger Joakim Brodén nimmt, wie man es von ihm gewohnt ist, die ganze Bühne auseinander und huscht von einer Ecke in die nächste. Die Lichtshow ist perfekt und auch die Setlist lässt kaum Wünsche offen. Selbst die Ansagen sind jedes Mal ein voller Treffer. Somit ist es kein Wunder, dass die Markthalle die gesamten 85 Minuten am feiern ist. Nicht nur, dass eigentlich jedes Lied ein Hit ist, wie es andere Bands zwei bis drei Mal am Abend haben, nein inzwischen kann auch wirklich jeder, jedes Lied mitsingen, sodass man sich teilweise vorkommt, als wäre man in einem Stadion. An diesem Abend zeigen SABATON, dass sie einfach für die Bühne geschaffen sind und mal eben an die 1000 Leute durchgehend begeistern können. SABATON machen einfach Laune und genau das wird auch an diesem Abend mit folgender Setlist unterstrichen:








01. Intro
02. Ghost Division
03. Uprising
04. Screaming Eagles
05. Hellrider
06. 40:1
07. Cliffs Of Gallipoli
08. The Final Solution
09. Panzer Battalion
10. Saboteurs
11. Wolfpack
12. The Art of War
13. Swedish Pagans
14. Coat Of Arms
15. Primo Victoria
16. Metal Machine / Metal Crüe



















Fazit: Für 20€ kann man an diesem Abend wirklich nicht meckern. Die Zusammensetzung der Bands ist ein voller Erfolg! Die Preise an den Merchendiseständen [T-Shirt 20 - Jacke 45] sind auch sehr gut. Auf der Bühne bekommt man Spaß und Metal geboten, in einer Form, die momentan eher selten ist – nämlich auf aller höchstem Niveau. Bei so einem schnellen Aufstieg und so einer Liste an Hits, ist es wohl nur noch eine Frage der Zeit, dass die Schweden Stadiontauglich werden und dann zig Tausende „Primoooooo Victoriaaaaaa“ brüllen lassen.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 05.10.2010 | 14:31 Uhr
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