.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Sabaton, etc.
DVD: Review: Sabaton - Swedish Empire Live

Sabaton
Swedish Empire Live


5.5 von 7 Punkten
DVD "Das Imperium schlägt zurück"
CD Review: Wisdom - Marching For Liberty

Wisdom
Marching For Liberty


Heavy Metal, Melodic Metal, Power Metal
4.5 von 7 Punkten
"Kurzweilige Hymnensammlung ohne wahre HIghlights"
CD Review: Wisdom - Judas

Wisdom
Judas


Power Metal
5 von 7 Punkten
"Kuscheliges Riff-Vergnügen"
CD Review: Eluveitie - The Early Years [2CD]

Eluveitie
The Early Years [2CD]


Folk Metal, Melodic Death Metal, Pagan Metal
Keine Wertung
"Zurück zu den Anfängen"
CD Review: Sabaton - Carolus Rex

Sabaton
Carolus Rex


Melodic Metal, Power Metal
6 von 7 Punkten
"Die Geschichte vom alten Schweden"
Mehr aus den Genres
CD Review: Nastrandir - Prayer To Earth

Nastrandir
Prayer To Earth


Black Metal, Pagan Metal, Viking Metal
5.5 von 7 Punkten
"Alles Gute kommt von oben."
CD Review: Thyrfing - Farsotstider

Thyrfing
Farsotstider


Folk Metal, Viking Metal
6.5 von 7 Punkten
"Schöner kann man den Winter nicht vertonen..."
CD Review: Thurisaz - Circadian Rhythm

Thurisaz
Circadian Rhythm


Melodic Black Metal, Pagan Metal
6 von 7 Punkten
"Erhabenes Epos"
CD Review: Metal Inquisitor - Ultima Ratio Regis

Metal Inquisitor
Ultima Ratio Regis


Heavy Metal, NwobHM
6 von 7 Punkten
"So geht Metal!"
CD Review: Various Artists - Heroes Of Steel - Vol. 4

Various Artists
Heroes Of Steel - Vol. 4


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Nette Compilation"
CD Review: Velnias - Sovereign Nocturnal [Re-Release]

Velnias
Sovereign Nocturnal [Re-Release]


Black Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Chthonische Zauberei"
CD Review: Dread Sovereign - All Hell's Martyrs

Dread Sovereign
All Hell's Martyrs


Ambient, Doom Metal
5.5 von 7 Punkten
"Etwas weniger, dann wird's mehr!"
CD Review: Woman Is The Earth - This Place That Contains My Spirit [Re-Release]

Woman Is The Earth
This Place That Contains My Spirit [Re-Release]


Black Metal
Keine Wertung
"Spirituelles aus South Dakota"
CD Review: Black Label Society - Catacombs Of The Black Vatican

Black Label Society
Catacombs Of The Black Vatican


Groove Metal, Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Nicht so schwarz wie gedacht"
CD Review: Sonata Arctica - Pariah's Child

Sonata Arctica
Pariah's Child


Power Metal
6 von 7 Punkten
"Triumphale Rückkehr"
Band(s):
Sabaton Homepage Sabaton MySpace Metalnews nach 'Sabaton' durchsuchenSabaton
 Eluveitie Homepage Metalnews nach 'Eluveitie' durchsuchen Eluveitie
 Wisdom MySpace Metalnews nach 'Wisdom' durchsuchen Wisdom
Share: 
Datum: 13.11.2012Stadt: Oberhausen

Wer die Mannen von SABATON kennt, der weiß, dass sie vor allem eines gerne tun. Und das ist das Touren. Die „Swedish Empire Tour“ führt den Tross des in diesem Jahr neu formierten Quintetts auch in die Oberhausener Turbinenhalle. Mit dabei: WISDOM und die schweizerischen Folk-Metaller ELUVEITIE.

.:WISDOM:.
Die ungarische Band WISDOM eröffnet den Abend mit einer schönen Schlagseite eher klassisch orientierten Heavy Metals mit viel Power. Die leder- und nietenbekleideten Recken bringen die noch nicht übermäßig gefüllte ehemalige Industriehalle schon einmal in Schwung und die ersten im Publikum zum amtlichen Headbangen. Mit ihrem Sound – irgendwo zwischen HAMMERFALL und dem Headliner des Abends selbst passen sie mehr als gut ins Bild. Highlights ihres Auftritts sind der Titeltrack ihres letzten Albums „Judas“ und das IRON-MAIDEN-Cover „Wasted Years“.

.:ELUVEITIE:.
ELUVEITIE haben an diesem Tag bereits ein nicht so freudiges Ereignis hinter sich. Der Auftritt in der Turbinenhalle stand zwischenzeitlich stark in Frage, denn der Tourbus der Band war lahmgelegt.



Glücklicherweise konnte man die Panne aber noch rechtzeitig beheben und die Turbinenhalle noch ordentlich rocken. Zudem feiert die Band auf den Tag genau ihren zehnten Geburtstag und beehrt das Publikum mit einem zuvor nie live gespielten oder gar veröffentlichten Song aus den Anfangstagen der Gruppe. Der verblasst jedoch zwischen dem schönen „A Rose For Epona“ und „Inis Mona“, das zum Mithüpfen animiert. Kaum eine dreiviertel Stunde zeigt der Tacho, da wird von Frontmann Chrigel auch schon das Ende des Auftritts proklamiert. Das Set der Band hat seinen Schwerpunkt deutlich auf das aktuelle Album „Helvetios“ gelegt bekommen. Das kommt dann doch unerwartet früh, denn man hat eigentlich gerade das Gefühl gewonnen, die Schweizer hätten sich gerade einmal warm gespielt.
Letzten Endes gefallen ELUVEITIE sichtlich auch vielen SABATON-Fans und haben auch selbst ersichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Was aber bleibt, ist der Eindruck, dass man von dem Achter eigentlich zu wenig gesehen hat, als dass man sich ein umfassendes Bild von ihnen machen konnte.

.:SABATON:.
Mittlerweile ist die Lokalität sehr gut gefüllt und die Temperatur schon gut durch die beiden Support Acts angeheizt. Auf der Bühne wird das Backdrop von ELUVEITIE entfernt und dahinter kommt eine beachtliche Scheinwerfer-Wand zu Tage. Die Spannung steigt und endlich ertönt der „Final Countdown“ von EUROPE aus den Verstärkerboxen – das Intro jedes SABATON-Konzerts. Kaum hat die Band die Bühne geentert, wird ein Feuerwerk losgelassen – sowohl pyrotechnisch als auch musikalisch. „Ghost Division“ legt den Hebel auf Vollgas und erst nach „Gott Mit Uns“ wird wieder eine Atempause gegönnt. Der Song mit dem deutschen Titel kommt auf Anhieb richtig gut an und begeistert. Joakim Brodén begrüßt die Fans mit einer kurzen Ansprache, der jedoch kaum Gehör geschenkt wird. Längst hat das Publikum mit „Noch ein Bier!“-Rufen das Ruder an sich gerissen. Davon begeistert versucht der Schwede die richtigen Worte zu finden. Er klärt das Publikum darüber auf, dass der Gig in der Turbinenhalle für die nächste SABATON-DVD mitgeschnitten wird. Er erklärt auch den Wettbewerb, den die Band auf ihrer aktuellen Tour veranstaltet: Wer kann am schnellsten einen Becher Bier in einem Zug leeren. Dabei wird auch die Zeit gestoppt, während die Halle die Teilnehmer aus der ersten Reihe lautstark anfeuert. Kurzerhand wird so aus Oberhausen „OBIERhausen“. Jedes Lied des Sets wird mitgefeiert und die Stimmung ist vor wie auf der Bühne grandios. Die neuen Songs werden dabei genauso mit Sprechchören begleitet, wie die älteren.



„Karolinens bön“ liegt der Band besonders am Herzen, weshalb sie diesen Song als einzigen in seiner schwedischen Version zum Besten geben. Kein Problem für den Ruhrpott – auch ohne Schwedischkenntnisse knallt der Song. Manche singen auch einfach die ihnen bekannten englischen Verse zu den Klängen. Auf besonderen Wunsch der Fans, die die Melodie schon längst angestimmt haben, wird nach „Cliffs Of Gallipoli“ „Swedish Pagans“ eingeschoben, bevor es in der vorgesehenen Setlist mit Tönen aus dem aktuellen Album weiter geht. „The Lion From The North“ drückt das Gaspedal wieder auf den Unterboden und mit fettem Sound kriegen auch Klangbildfetischisten etwas für ihr Geld geboten. Kurze, unterhaltsame Ansagen lassen spärlich gesäte Verschnaufpausen zwischen mitgröhlen, mitsingen und mithüpfen. SABATON wissen auch darum, dass viele ihrer Fans gerne mal einen Song aus dem „Metalizer“-Fundus live erleben würden. Nach Joakim setzt sich dafür ans Keyboard und spielt spaßeshalber erst einmal „Jump“ und ein wenig ABBA an. „The Hammer Has Fallen“ wird wird letztendlich begleitet von ausnahmsweise mal akustischen Gitarrenklängen und Feuerzeugschwenken – Man muss es ja ausnutzen, wenn SABATON eine solche Ballade ins Programm nehmen. Anschließend ist wieder das Publikum gefragt. Die Fans dürfen zwischen „Into The Fire“ und „Attero Dominatus“ wählen. Mangels deutlichen Votums bekommt Oberhausen die Breitseite geboten und darf sich an beiden Songs erfreuen. Die Band verlässt die Bühne, wird aber von der Kopf stehenden Turbinenhalle wieder zur Bühne zurück gelotst. „The Art Of War“ und „Primo Victoria“ lassen die Party weiter gehen. Gelungener Höhepunkt eines tollen Metal-Abends. Abschließend bedanken sich SABATON noch einmal bei den Fans, die ihnen den gravierenden Besetzungswechsel vom Frühjahr nicht so übel nehmen, wie es vielleicht zu befürchten war. Bei „Metal Crüe“ genießt besonders Joakim noch einmal das Bad in der Menge, nachdem er die letzten rund 100 Minuten im Adrenalinrausch hyperaktiv über die Bühne hin- und herrauschte.

Setlist SABATON:
Ghost Division
Gott Mit Uns
Poltava
White Death
Carolus Rex
Karolinens bön
40:1
Cliffs Of Gallipoli
Swedish Pagans
Dominium Maris Baltici
The Lion From The North
The Hammer Has Fallen
Into The Fire
Attero Dominatus
---
The Art Of War
Primo Victoria
Metal Crüe

Mit WISDOM und ELUVEITIE gehören zwei starke Bands zum SABATON-Tourtross, die man sich auch mal zu Gemüte führen sollte, wenn man sie noch nicht kennt. WISDOM schicken sich an, auf dieser Tour Lorbeeren zu ernten, um selbst durchzustarten. Das Zeug dazu kann man ihnen attestieren. ELUVEITIE machen stets Spaß, brauchen aber eigentlich mehr Raum zum entfalten, als ihnen die Tour bietet. Für den ersten Eindruck als Appetitanreger reicht es jedoch.
2012 hat die Fangemeinde von SABATON schwer auf die Probe gestellt. Neues Line-Up und neues Album sind nicht von allen positiv aufgenommen worden. Umso mehr stehen die Schweden natürlich unter Druck, wenn sie auf der Bühne stehen. Und dort behaupten sie sich wirklich königlich. Die Arschtrittgarantie der Songs ist noch lange nicht abgelaufen. Auch mit der „Swedish Empire Tour“ bewerben sie sich wieder um den Titel der besten Live-Band des Planeten.

SebyK

Autor: Sebastian Kronenberg [sebyK] | 27.11.2012 | 11:36 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin