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Datum: 14.12.2009Stadt: Essen

Es ist ein verdammt kalter Abend in der Essener Innenstadt. SABATON laden zur Abschlussvorstellung der "Art Of War Tour“, mit der die Schweden die letzten anderthalb Jahre durch Europa tourten. Ebenfalls mit von der Partie sind die GRAILKNIGHTS, die auch auf weiten Teilen der Tour den Support-Act darstellten.


.:GRAILKNIGHTS:.
Die Helden in Strumpfhosen wurden von ihrem neuen Intro angekündigt, der GRAILKNIGHTS-Erzfeind Dr. Skull klaut einmal mehr den heiligen Gral und ab geht die Post.
Die Niedersachsen erkennen gleich die Bedeutung des Abends, denn es ist eine Fusion des GRAILKNIGHTS-Battlechoirs und des SABATON-Panzerbatallions. Die ersten Songs werden vom Publikum bereits begeistert aufgenommem und die Band zeigt, warum die Schweden ausgerechnet sie als Support ausgewählt haben. Kurz darauf erscheint auch Maskottchen Zapf Beauty auf der Bühne und bringt das ersehnte Gralsquell. Es folgt die obligatorische Bierdusche frisch vom Fass, bei der auch die Band gut begossen wird.
Fliegender Lead-Wechsel am Mikrofon zwischen Sir Optimus Prime und Mac Death: Es ist bereits zu dieser frühen Stunde sehr warm in der kleinen Halle und die Stimmung sehr gut. Dazu lassen altbekannte Lieder, wie "Namelass Grave“ oder "Sea Song“ den Pegel steigen und werden nur noch von einer kurzen Grailrobic-Einlage mit hausgemachtem Helden-Posing unterbrochen.
Während des Ganzen steifen Dr. Skull, sein Morph und der Gral himself durch das Publikum und stiften Unruhe, wo es geht. Gegen Ende des kurzweiligen, sehr munteren Auftritts der GRAILKNIGHTS kommen die ganz großen Hits zum Zuge: "Holding Out For A Hero ", "Brüder, Ich Komm Nach Haus“ und "Moonlit Masquerade" kennt ein Großteil des Publikums und kann die Texte sogar mitsingen.
Der Bösewicht, der den Gral zu Beginn des Gigs klaute und zwischendurch mit einem "Ihr seid Scheiße!“ in Erscheinung trat, muss sich nun geschlagen geben und der Heilige Gral ist wieder in den sicheren Händen der Gralshüter. Logischerweise geht es anschließend mit "Return To Castle Grailskull“ zurück in die Heimburg. Mit den Zugaben stimmen sie noch einmal das Publikum glücklich und der Battlechoir ist zurecht zufrieden mit seinen Helden. Sogar ein Heldenpose-Foto vom gesamten Turock-Publikum für Lord Lightbringers Oma als Weihnachtsgeschenk ist auch noch drin.


Setlist:

Grailquest Gladiators
In For The Kill
Nameless Grave
Sea Song
Holding Out For A Hero
Brüder Ich Komm’ Nach Haus'
Moonlit Masquerade
Return To Castle Grailskull
-----
When Good Turns Evil
Across The Galaxy




.:SABATON:.
Die Schweden hatten vor geraumer die Tour im Essener Turock begonnen – und was läge näher, als diese Tour an gleicher Lokalität abzuschließen? Der Sechser lässt sich das natürlich nicht nehmen es geht dann auch sofort mit dem kraftvollen "Ghost Division“ direkt an die Front. Nahtlos knüpfen sie auch "The Art Of War“ an, den Titelsong des aktuellen Albums. Das Bombast-Intro schließen SABATON mit "40:1“, wobei einige polnische Fans eine polnische Flagge mitgebracht hatten und diese SABATON-Frontmann Joakim Brodén reichten, und "Cliffs Of Gallipoli“ ab.
Joakim kommt so schnell nicht aus dem Adrenalinschub heraus und stellt schnell fest, dass die Kulisse, die sich im Turock bietet, unglaublich ist. Vor ausverkauften Haus voller enthusiasmierter Metalheads sind viele auch aus dem Ausland angereist, sodass Deutsche, Polen, Briten und auch aus anderen Nationen Stammende ein gemeinsames Panzerbattalion bilden.
Nun kommt der Moment, an dem Sänger Joakim verkündet, dass für den Rest des Abends keine Setlist vorhanden ist. Das bedeutet: Wunschkonzert für das Publikum, das mit Rufen bestimmen darf, was als nächstes angestimmt wird. Den ersten Wunsch können SABATON leider nicht erfüllen. Anscheinend haben sie vergessen, wie man den Song "Unbreakable“ spielt – wie sie kleinlaut zugeben müssen.
Das passiert den Falunern nicht noch einmal und weiter geht es mit dem ebenfalls gewünschten "Wolfpack“.
Nebenbei geht noch ein Dank an die befreundeten GRAILKNIGHTS, die für eine von Anfang an hervorragende Atmosphäre im Saal sorgten, über die sich Joakim stellenweise freut, wie ein kleines Kind unterm Weihnachtsbaum beim Geschenke auspacken.
Weiterhin werden die Wünsche des Publikums erfüllt und neben den Songs vom aktuellen Album, wie "Panzerkampf“ oder "Talvisota“ kommen auch "Klassiker“ der Gruppe, wie "Nuclear Attack“, "Panzerbatallion“ oder "Attero Dominatus“ zur Geltung. Die Stimmung erreicht ihren Höhepunkt und bei zuletzt genanntem Lied muss Joakim einräumen, dass das Publikum sogar lauter mitsingt, als sich die Band auf ihren Monitoren hören kann.
Die Stimmung lockern vor allem die Streiche von Keyborder und Tontechniker, die mit lustigen Melodien oder unterbrechenden Samples den Fronter der Verzweiflung nahe bringen.
Zur Zugabe setzen sie mit "Primo Victoria“ an wollen das Publikum nach "Rise Of Evil“ einfach nicht mit einem langsamen Song als Abschluss nach Hause schicken. Als letztes gibt es "Back In Control“ auf die Ohren, womit ein geniales, stimmungsgeladenes Konzert zu Ende geht.
Nach den knapp zwei Stunden Spielzeit, in denen Joakim auch sein Crowd-Surfing-Debut gab, den Tontechniker nach erneuten Streichen zum Teufel wünschte und Keyborder Daniel Mÿhr sich komplett auszog. [Zum Schluss bekleidet er den Bereich unter der Gürtellinie nur noch mit der polnischen Flagge von Beginn des Konzerts und wirft die Kleidungsstücke nach und nach ins Publikum, das sich dabei nicht nur köstlich amüsiert sondern auch beherzt danach greift, um es als Trophäe eines glorreichen Abends mit nach Hause zu nehmen].

Abschließend muss man sagen, dass SABATON ein absolut hochklassiges Konzert ablieferten und ein Best-Of-Wunschkonzert zum Besten gaben, das nur schwer von ihnen übertroffen werden wird. Umso gespannter darf man auf das Release des nächsten Albums sein, das im Rahmen des Festivals "Rockstad Falun“ in SABATONs Heimatstadt präsentiert wird.


Setlist:

Ghost Division
Art Of War
40:1
Cliffs Of Gallipoli
Wolfpack
Nuclear Attack
Panzerkampf
Panzerbattalion
Into The Fire
Attero Dominatus
Price Of A Mile
Talvisota
Light In The Black
---
Union [Slopes Of St. Benedict]
Primo Victoria
Metal Machine/ Metal Crüe
---
Rise Of Evil
Back In Control

sebyK

Autor: Sebastian Kronenberg [sebyK] | 20.12.2009 | 19:31 Uhr
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