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Datum: 15.10.2006Stadt: Stuttgart




Auf meiner Liste mit all denjenigen Bands, die in meiner Live-Sammlung noch fehlen, standen SATYRICON schon immer weit oben. Denn jedes Mal, wenn die Herren Wongraven und Haraldstad bzw. Satyr und Frost mit ihrem tapferen Live-Trupp unsere Breitengrade heimsuchten, kam mir etwas dazwischen.
Als die Tourdaten rund um das aktuelle Album „Now, Diabolical“ bekannt gegeben wurden und sich unter den vier exklusiven Konzerten in deutschen Landen auch die Schwaben-Metropole mit ihrer lauschigen Röhre befand, war dann allerdings klar, dass es für die Norweger bei dieser Gelegenheit kein Entkommen mehr geben würde.
An einem schönen Herbsttag ging es deshalb frohen Mutes ab nach Stuttgart. Im Vorprogramm sollten zudem die ambitionierten KEEP OF KALESSIN und INSOMNIUM spielen. Ein Paket also, welches Freunden pechschwarzer Tonkunst durchaus ein zufriedenes Zungeschnalzen entlocken konnte.

Gleich nach dem Betreten der Röhre kurz vor halbneun der Schock: Die Vorbands hatten aufgrund eines rund 30 Minuten früheren Beginns [und einer 30-minütigen Verspätung des Redakteurs...] beide schon gespielt. Sehr schade. Lange Zeit zum Lamentieren blieb indes glücklicherweise nicht, denn noch während man die schlechte Nachricht verdaute, erklang das unheilvolle „Walk The Path Of Sorrow“-Intro vom 1993er SATYRICON-Debüt „Dark Medieval Times“ und die Band betrat unter tosendem Applaus die Bühne. Apropos Bühne: Diese war dem Anlass entsprechend mit einem riesigen „Now, Diabolical“-Banner dekoriert, von welchem aus der schon vom Plattencover bekannte, fiese Dämon ins Publikum grinste. Dem Motto dieser „Tour Diabolical“ entsprechend, lag auf der aktuellen Scheibe das Hauptaugenmerk. Erstaunlicherweise wurden die neuen Lieder „Now, Diabolical“, „K.I.N.G.“, „The Pentagram Burns“ und das monumentale „To The Mountains“ von den Zuschauern fast noch mehr abgefeiert als die älteren Kult-Songs. Etwas befremdlich wirkten während einer äußerst soliden Darbietung samt glasklarem Sound eigentlich nur Satyrs Entertainer-Ambitionen. Aufforderungen zum wildsaumäßigen Abgehen hin oder her, das mehrfache Einstudieren des Refrains von „K.I.N.G.“ gemeinsam mit dem Publikum musste nun wirklich nicht sein und raubte dem Set kostbare Spielzeit, die man getrost noch mit einem Klassiker der Prä-„Now, Diabolical“-Ära hätte füllen können. Nichtsdestotrotz konnten Songs wie „Du Som Hater Gud“, „Repined Bastard Nation“ oder das rotzige „Fuel For Hatred“ auch den Freunden vorangegangener Alben ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Nach dem Ende des regulären Sets ließen sich die norwegischen Profi-Black-Metaller vom überwältigenden Jubel der Menge natürlich noch ein letztes Mal ins Rampenlicht bitten und beschlossen den Abend mit der obligatorischen Band-Hymne „Mother North“ und einem SLAYER-Cover. „Now we’ll show you what we listen to in our dressing-room“ ließ Satyr kurz verlauten, bevor die allseits bekannten Riffs DES Metal-Songs überhaupt, nämlich „Raining Blood“, erschallten.

Ein netter Abschluss eines netten Konzerts, auch wenn an dieser Stelle die Frage erlaubt sein soll, wieso gerade „Raining Blood“ immer und immer wieder „Opfer“ von zum Covern williger Bands wird. Bei der Fülle an slayerschen Kult-Liedern kommt mit „Raining Blood“ langsam aber sicher etwas Langeweile auf...
Schlussendlich hatte sich der Weg nach Stuttgart aufgrund einer sehr guten Performance seitens SATYRICON wie so oft gelohnt und so konnte ich ein weiteres Häkchen hinter eine „Must-See-Band“ auf meiner imaginären Liste setzen.

sk

Autor: Sebastian König [sk] | 05.12.2006 | 20:33 Uhr
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