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Datum: 16.08.2014Stadt: Hamburg

Sommer 2014... Obgleich das Wetter nicht immer ganz auf der Höhe ist, scheint es so, als wären Festivals und Open Air Konzerte so beliebt wie noch nie. Immer mehr Bands verlegen ihre Shows nach draußen und man muss sagen, dass die Stimmung meist auch viel besser ist, als in einer engen kleinen Halle. Wäre da nicht die Geschichte mit dem Wetter... Auch an diesem Samstag, ist das Wetter alles andere als gnädig. Eine ständige Mischung von Regen, Sonne und Wolken macht alleine schon die Wahl der Klamotten zu einem Hürdenlauf. Interessiert trotzdem kaum jemanden den am Abend platz der Hamburger Stadtpark aus dem letzten Loch. Dies hat auch einen bestimmten Grund. Niemand geringeres als SCHANDMAUL spielen heute Abend auf. Eine der erfolgreichsten deutschen Folk-Bands kommen somit in die Hansestadt und mit ihnen kommen die Mannen von VERSENGOLD. Man erwartet also viel – egal ob mit Sonne oder Regen. Leider hat sich dir Organisation etwas geändert und statt 17:45 geht das Konzert erst um 18:30 los – sprich man wartet teilweise bis zu 90 Minuten auf die erste Gruppe. Dies stößt hier und da auf etwas Unmut, sollte aber mit einem guten Konzert zu verschmerzen sein.




.: VERSENGOLD :.

Die Band ist inzwischen kein unbeschriebenes Blatt mehr. Mit sechs Alben und zahlreichen Shows, haben sich die Musiker bereits einen Namen in der Szene gemacht und dürfen sich über ein großes Publikum freuen. Als es dann um 18:30 endlich beginnt, sind die Zuschauer wie losgelöst. Dies mag zu einem an dem Liedgut der Band und dem großen Eifer auf der Bühne liegen, zum anderen deswegen, weil es endlich losgeht. Von Anfang an, beginnt die Band mit viel Spaß an der Sache und hat das Publikum fest im Griff. Gerade in den etwas schnelleren Passagen, gibt es fast niemanden, der die Band nicht mit schnellem Geklatsche unterstützt. Dabei wird wild von einer Ecke der Bühne in die andere gespurtet und hier und da noch ein Witz gerissen. Wo wir bei Witzen sind... Nicht nur die Musik kann überzeugen, auch die unterhaltsamen Texte der Gruppe können an diesem Abend punkten. Songs wie „Drei Weiber“ oder „Versengold“ wissen, wie man Stimmung macht und so gibt es nach 40 Minuten Show so großen Applaus, sodass man fast das Gefühl bekommen könnte, hier hat gerade der Headliner gespielt. VERSENGOLD haben bewiesen, dass sie auch mehrere 1000 Leute blitzschnell in den Griff bekommen und begeistern können und das ist schon eine Leistung. Hut ab!




.: SCHANDMAUL :.

Es wird schnell umgebaut, dann kann es auch ziemlich schnell losgehen. Die Band fängt mit „In Deinem Namen“ von der aktuellen Platte an. Die Fans gehen mit, die Musiker wirken dynamisch und professionell aber so richtig will der Song nicht so ganz zünden. Etwas untypisch und düster, macht das Lied zwar eine gute Figur aber als Eröffnung scheint er doch etwas deplatziert. Bis jetzt gewinnen auch VERSENGOLD das Stimmungsduell. Dies soll sich aber schnell ändern. Mit „Teufelsweib“ gibt es dann einen Klassiker, der die Eröffnung vergessen macht. Schnell stellt sich heraus, wer hier der Chef im Ring ist. Nun haut es alle im Publikum von den Socken und wirklich jeder macht jetzt mit. In den nächsten 110 Minuten begeben sich SCHANDMAUL durch eine Talfahrt der gesamten Bandgeschichte. Hier und da wird eine seltene Perle gespielt, dann noch viele Klassiker und es gibt auch einige Lieder von der aktuellen Platte. Dabei wird die Balance zwischen schnellen „Party-Liedern“ und langsamen Stücken perfekt gegeben. Egal was die Band spielt, sie kann das Publikum zu jedem Zeitpunkt überzeugen. Allen voran Sänger Thomas Lindner weiß, mit seiner sympathischen Stimme zu überzeugen. Man merkt ihm und seinen Kollegen die Bühnenerfahrung allerdings auch an. Ohne große Umschweife und mit einer etwas dezenten – aber passenden Lichtshow, wird das Liedgut unterstützt. Eine echt runde Sache. Zum Schluss gibt es noch 2,5 Zugaben, wobei man sich wirklich überlegen sollte, ob man wirklich mit zwei Balladen aufhören will/muss. Irgendwie spiegelt das einfach nicht den Abend wieder. Stimmung pur, dann kommt die Band zurück zum großen Finale und man bekommt zwei Balladen – irgendwie ein netter Abgang aber irgendwie auch nur nett. Der Schlusspunkt ist irgendwie nicht repräsentativ für den Abend. Dies kann man kritisieren – muss man aber nicht unbedingt. Trotzdem ist das Konzert nämlich großartig und lässt eigentlich kaum Wünsche offen.

Obwohl das Wetter sich abwechselte und das Konzert mit Verzögerung begonnen hat, am Ende gehen doch alle glücklich nach Hause. Die Stimmung war grandios, beide Bands in guter Form und die Songauswahl war große Klasse. Da interessiert es auch keinen, ob man zwischendurch mal eben nass wird. Wer an diesem Abend dabei war, der wird sich gefreut haben, dass er nicht – aufgrund des Wetters – Daheim geblieben ist. Die Bands haben es den Fans gedankt und eine wirklich gute Show abgeliefert, die durchaus längere Zeit Vergleiche suchen muss, um geschlagen zu werden.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 26.08.2014 | 13:50 Uhr
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