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Datum: 12.05.2010Stadt: Kufstein

Ein weiteres Mal ziehen die Florida-Urgesteine von SIX FEET UNDER durch Europa, und auch diesmal haben sie so einige Bands als Support dabei. So um die fünf, das genaue Line-Up war aber weder über Google noch über die Seite des Veranstaltungsortes herauszufinden. Dass zumindest die Spaßvögel ILLDISPOSED und die Österreicher IN SLUMBER mit von der Partie sein würden, war immerhin bekannt, und angesichts der längeren Anfahrt konnte der Verfasser dieser Zeilen sowieso nur noch die Band davor, MINDLAG PROJECT aus Frankreich, zu Gesicht bekommen...




.:MINDLAG PROJECT:.

Das Quintett weiß gleich zu Beginn zu überraschen, denn es findet sich doch glatt auch ein Cellist auf der Bühne ein – zugegeben eher ungewöhnlich bei einer Band, die sich überwiegend im Thrash Metal heimisch fühlt. Leider bleibt besagtes Instrument aber zum überwiegenden Teil nur schmückendes und eigentlich weitgehend verzichtbares Beiwerk. Auch die Songs der Jungs wirken irgendwie austauschbar, gerettet wird das aber immerhin von der engagierten Darbietung, allen voran Sänger Mathieu Melero. Animiert nicht unbedingt dazu, den Merch-Stand zu plündern, aber als Einstimmung durchaus in Ordnung. Besagte Einrichtung für den Shirt- und CD-Erwerb wird übrigens von MASTER-Legende Paul Speckmann übernommen, worauf im Laufe der Veranstaltung mehr als ein einmal von den Bands voller Ehrfurcht hingewiesen wird.




.:IN SLUMBER:.

Spätestens bei den Melo-Deathern von IN SLUMBER zeigt sich die Fragwürdigkeit, so viele Bands an einem einzigen Abend spielen zu lassen. Immerhin vor den Co-Headlinern ILLDISPOSED platziert, dürfen die Linzer gerade mal fünf Lieder spielen. Da konzentriert sich die Setlist logischerweise auf das aktuelle „Arcane Divines Subspieces“, was angesichts von Knallern wie „Bleed In Vain“ oder „Patchwork Masquerade“ sicherlich kein Fehler ist. Die Abmischung des Sounds bessert sich zwar leicht im Laufe des Auftritts, so richtig klar und druckvoll wird es aber den ganzen Abend lang nicht werden – Schwamm drüber! Auch der vorübergehende Line-Up-Wechsel [mit Dominik Sebastian von EDENBRIDGE/THIRDMONN an der Gitarre und Roland Wurzer von DARKWELL am Bass] kann der Live-Qualität der Band nichts anhaben, und so liefern die Jungs rund um Wolfgang Rothbauer einen gewohnt guten Auftritt.




.:ILLDISPOSED:.

Mussten die Dänen vor ein paar Jahren im nahegelegenen Wörgl noch vor halb leerem Haus spielen, sieht heute die Sache schon etwas anders aus. Auch wenn die KuFa nicht ganz voll ist, kann man doch von recht gut besucht sprechen. Wie nicht anders zu erwarten, bieten ILLDISPOSED ihren gewohnt rumpeligen Death Metal, passend dazu steht auf dem eigenen Band-Shirt von Gitarrist Batten augenzwinkernd „Midtempo FC“. Bei Bos herrlich unkorrekten Ansagen ist ja sowieso immer für gute Laune gesorgt, egal ob es um österreichische Ortsnamen [„Wir sind nicht behindert... aber wir haben gestern in Spital gespielt“], oder einfach um die Vorband geht [„Na, hattet ihr viel Spaß mit „Ihre Schlampen?“ Äh... IN SLUMBER.“]. Auch die Setlist bietet viel Abwechslung, von All-Time-Klassikern wie „Submit“ über die Roadrunner Hits [„Dark“ und „Case Of The Late Pig“] bis hin zu neueren Knüppelsongs wie „Weak Is Your God“, „A Child Is Missing“ oder der BOLT THROWER- Hommage „Throw Your Bolts“. Da war selbst ein ewiger Nörgler bezüglich der Songauswahl, wie ich einer bin, mehr als zufrieden.




.:SIX FEET UNDER:.

Ok, hier wird es wohl Zeit für ein kleines Geständnis: Ich konnte SIX FEET UNDER auf CD noch nie wirklich was abgewinnen, und auch als ich sie vor ein paar Jahren auf dem Party.San live erleben durfte, war das irgendwie... langweilig. Dementsprechend war meine Vorfreude auf den Headliner des Abends verständlicherweise recht gering, zumal Fronter Chris Barnes nicht gerade für sein bodenständiges Auftreten bekannt ist. Wie auch immer, ich wurde eines Besseren belehrt! Nicht nur, dass das Songmaterial durch und durch gerockt hat, auch der Mann am Mikro kam ausgesprochen sympathisch rüber – nicht zu fassen, aber wenn der gute Chris einmal grinst, sieht er aus wie ein kleiner Schuljunge! Der Rest der Band hält sich da gewohnt im Hintergrund, scheint sich aber auch über die teils recht euphorischen Reaktionen des Publikums zu freuen. Ob es an den vielen Bands bisher liegt oder an dem jetzt nicht gerade wahnsinnig abwechslungsreichen Death Metal der Amis, ist schwer zu sagen, aber nach und nach lichten sich dann plötzlich doch die Reihen während dem knapp eineinhalbstündigen Auftritt. Als dann die Band die Bühne verlässt, sind nicht mehr wirklich viele Leute in der Halle und die „Zugabe“-Rufe wirken doch ziemlich verhalten. Den vier Floristen [kleiner Wortwitz, ha ha] scheint dies aber egal zu sein, denn für das obligatorische „T.N.T.“ entern sie dann doch noch einmal die Bühne. Ein durch und durch sympathischer Auftritt. Vielleicht werd' ich's dann doch noch einmal mit den Alben versuchen...

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 03.06.2010 | 17:44 Uhr
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