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Datum: 03.07.2010Stadt: Niederkrüchten

Im niederrheinischen Örtchen Niederkrüchten geben sich Floridas Vorzeige-Deather SIX FEET UNDER die Ehre. Mit von der Partie – laut Ankündigung im Internet – ILLDISPOSED, MASTER, NO DAWN, DEAD MANS HAND und KRATIC. Dies bestätigt auch der Aushang an der Location. Dort angekommen sieht die ganze Sache schon etwas anders aus. Eine ganze Stunde später als angekündigt beginnt das Programm mit KRATIC aus Norwegen.


.:KRATIC:.

Die junge Death-Metal-Kombo beweist durchaus Können und begeistert das Publikum mit einer unerwartet straighten Performance und – für einen mehr oder weniger unbekannten Opener – ordentlich „Wumms“. Dabei haben sie an ihrem Auftritt eindeutig viel Spaß und verbreiten eben jenen auch unter den geneigten Zuhörern, die – mit Sicherheit auch wegen den parallel stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaftspartien – zur frühen Abendstunde noch nicht allzu viele sind. Davon lassen sich KRATIC aber glücklicherweise nicht beirren und fahren ein ordentliches Brett auf. Beim einen oder anderen entsteht auch schon der unabwendbare Drang des Headbangens, dem natürlich unmittelbar Folge geleistet wird.


.:NO DAWN:.

Laut Ankündigung sollte eigentlich nun DEAD MANS HAND folgen. Jedoch stehen unerwartet und unangekündigt NO DAWN, ebenfalls aus Norwegen, auf der Bühne. „Gut“, denkt man sich, „ist halt die Reihenfolge etwas anders, was soll’s.“
Doch weit gefehlt! Die Herren von DEAD MANS HAND haben den Weg nach Niederkrüchten anscheinend gar nicht erst angetreten. NO DAWN jedenfalls beweisen sich mit einer guten todesmetallischen Show in breitbeinig stehender Mir-Gehört-Die-Welt-Pose. Die Stimmung im Pitch Black steigt, während sich dabei immer mehr Metalheads einfinden, und die Zahl der Headbanger nimmt auch zu.


.:MASTER:.




MASTER bieten Death Metal alter Schule und der vollbärtige Paul Speckmann an Bass und Mikrophon erinnert in seiner Art ein wenig an MOTÖRHEADs Lemmy, und mit seinem Aussehen inklusive des leicht ergrauten Rauschebarts an den Weihnachtsmann. Mit amüsanten Ansagen zwischen den einzelnen Songs lockert er die astreine Performance der Band auf und unterstreicht das Niveau der erfahrenen Tschechen. Vor allem amüsiert der Frontmann das Publikum, das bei schon hoher Außentemperatur vor der Bühne schmort, mit dem Sombrero, den er aus der Ferne auf dem Tresen liegen sieht. Er lässt sich eben diesen bringen und setzt ihn auf. Prompt beginnt er Johnny Cashs Evergreen „Ring Of Fire“ zu singen und erntet dafür viel Beifall. Dass er ein Johnny-Cash-Fan ist, kann er nun nicht mehr abstreiten. – Und das will er auch gar nicht. Insgesamt bringen MASTER ein ordentliches, ehrliches Metal-Programm von rund einer Stunde zustande, und sind vorerst das Highlight des Abends.


.:SIX FEET UNDER:.




Nun wird offensichtlich, dass mit dem Billing etwas nicht stimmen kann, denn auch ILLDISPOSED finden wohl den Weg nach Niederkrüchten nicht. Unerwartet früh macht sich Chris Barnes auf der Bühne bereit und zum zweiten Mal an diesem Abend fällt eine Band ohne Aushang oder Durchsage bezüglich dieser Planänderung aus. Unvermittelt beginnen die US-Deather ihren Auftritt mit tiefen Growls und ordentlich Groove. Irgendwie wirken die Herren jedoch etwas abwesend, insbesondere Barnes scheint müde getourt zu sein. Lieblos und ohne rechten Enthusiasmus wird die kurze, tatsächlich nur 40-minütige, Setlist abgespult, die Songs nicht etwa angekündigt und die vermeintlichen Hits kaum berücksichtigt. Das Publikum ist jedoch unbeirrt guter Laune und äußert diese auch. Nach abgelaufenen 40 Minuten verlassen SIX FEET UNDER die Bühne und lassen das Publikum etwas irritiert mit den „Zugabe“-Rufen alleine. Die Zugabe mit dem obligatorischen „T.N.T.“-Cover wird verweigert und Enttäuschung über den kurzen Gig macht sich breit.

Die vier Amerikaner sind, so muss man resümieren, weder die größten Stimmungsmacher noch die Band mit der längsten Spielzeit an diesem Abend. Ein enttäuschender SIX FEET UNDER-Auftritt, bei dem zudem nur vier von angekündigten sechs Bands spielen, trübt leider die wirklich guten Auftritte der anderen Bands. Vielleicht sollte man den Nightliner ab und an mal gegen ein Hotelbett eintauschen oder andere Maßnahmen ergreifen, wenn der Tourzyklus einen zu sehr schlaucht.

sebyK

Autor: Sebastian Kronenberg [sebyK] | 15.08.2010 | 22:52 Uhr
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