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Datum: 08.12.2009Stadt: Würzburg



Vorweihnachtszeit in Unterfranken mal anders, nämlich dank „Christmas Metal Meeting“ in Würzburg einfach mal sechs Fuß tiefer gelegt...

Wie immer chronisch verspätet, haben diverse Supportacts ihr Pulver sämtlichst bereits verschossen, so dass das Abendprogramm heute für mich mal wieder mit dem ersten Headliner beginnt.
Zunächst aber fällt mein erstaunter Blick auf den Merchandise-Stand, wo einträchtig neben Terry Butler von SFU auch Rauschebart und Death Metal-Urgestein Speckmann sitzt und Shirts seiner Band MASTER vercheckt.
Obwohl beide zunächst etwas übernächtigt und eher lustlos wirken, sind sich die Herrschaften aber nicht zu schade [echte Profis halt], mal eben gemeinsam für ein Photo zu posieren.



.:ILLDISPOSED:.
Währenddessen gibt es nach dem üblichen DEPECHE MODE-Intro zünftig dänisches Dynamit von und mit den „eierlosen Nutten“ von ILLDISPOSED, die unter dem gewohnt kauzigen dänisch-deutschen Kauderwelsch von Frontprolet Bo Summer ein wahres Feuerwerk an groovigen Death Metal-Knallern auf den Würzburger Mob loslassen.


Um die Ohren bzw. mitten ins Gesicht gibt es in loser Folge nicht nur Songs des aktuellen „To Those Who Walk Behind Us“-Albums wie „Just Come And Get Me“ oder den Titeltrack, sondern mit „Weak Is Your God“, „A Child Is Missing“, „Ich Bin Verloren In Berlin“ [alle von „The Prestige“], „Dark“ und „I Believe In Me“ von „1-800-Vindication“, „Throw Your Bolts“ und „Near The Gates“ von „Burn Me Wicked“ einen repräsentativen Querschnitt über sämtliche Veröffentlichungen der letzten Jahre. Mit „The Purity Of Sadness“ und „Submit“ haben es heute sogar zwei ältere Kamellen vom gleichnamigen '95er-Album der Dänendeather auf die Würzburger Setlist geschafft.
Das Posthallenpublikum dankt es ordnungsgemäß bangend und moshend und lässt sich auch von Bos zynischem Statement, "wie schwul" es doch sei, nicht nur zusammen mit SIX FEET UNDER zu touren, sondern auch noch direkt vor ihren Kumpels von FINAL BREATH spielen zu müssen, nicht aus seiner Feierlaune bringen.



.:FINAL BREATH:.
Direkt im Anschluss an dieses Hitfeuerwerk haben es die Gemündener Lokalmatadore von FINAL BREATH nach ihrer längeren Auszeit seit dem „Let Me Be Your Tank“-Album von 2004 dann doch ein bisschen schwerer, die gute Stimmung am Kochen zu halten.
Nach deutlich zu langem Intro gibt es auf jeden Fall für alle anwesenden Old School Thrasher „Strong Pain“, „Eyes Of Horror“, einen neuen Song namens „Illegal Lie Sating“, „Under Pressure“ und mit „To Live And To Die“ und „Mind Explosion“ auch zwei Songs vom gleichnamigen 2002er-Album. Sänger „Eumel“ und seine Mitthrasher mühen sich zwar redlich, so richtig gute Stimmung kommt aber trotzdem bloß direkt vor der Bühne bei den Die Hard-FINAL BREATH-Fans auf, die auch den letzten Song „Bemoaned Animosity“ lauthals abfeiern.



.:SIX FEET UNDER:.
Chris Barnes und seine Mannen machen direkt im Anschluss keine großen Worte, sondern steigen direkt mit „No Warning Shot“ absolut passend in ein blutiges Best Of ihrer bisherigen Alben ein.
Die Dreadlocks des Frontmannes sind mittlerweile fast ebenso lang wie dieser groß und verleihen ihm, zusätzlich zu seiner Bühnengestik, eine gewisse Rumpelstilzchen-Ästhetik, während er sich durch Groove Death-Kracher wie „Silent Violence“, „Revenge Of The Zombie“ oder „Feasting On The Blood Of The Insane“ grunzt.
Terry Butler und auch Gitarrist Steve Swanson spielen ihre Instrumente bis auf gelegentliches Matte-aus-dem-Gesicht-Werfen eher unbeteiligt und v.a. unbeweglich, was sich schließlich auch etwas auf die zunächst gute Stimmung im unterfränkischen Publikum auswirkt, von vereinzelten Stagedivern und Crowdsurfern mal abgesehen. Insgesamt wirkt sowohl die SIX FEET UNDER-Bühnenpräsenz als auch die Publikumsresonanz heute etwas müde und erschöpft, weswegen Meister Barnes auch zusehends schlechtere Laune zu bekommen scheint, was sich nicht unbedingt bessert, als er auch noch fast über sein Mikrokabel stolpert.
Die Show wird aber trotzdem stoisch durchgezogen, Barnes lässt es sich nicht nehmen, diverse nervtötende Pigsqueals in sein ansonsten unterirdisch tiefes Gegrunte einzustreuen und es hagelt weiter Hits am laufenden Band: „The Day The Dead Walked“ von „True Carnage“, „Seed Of Filth“ vom immer noch aktuellen „Death Rituals“-Album und „Suffering In Ecstasy“.

Gerade die Klassiker vom „Haunted“-Debüt der Florida-Deather wie „Human Target“ oder „The Enemy Inside“ sind und bleiben live unwiderstehliche Banger, wobei sich auch „Evil Eye“ [von „Commandment“] und Standards wie „Victim Of The Paranoid“, „War Is Coming“ oder „Deathklaat“ und „Shadow Of The Reaper“ [beide vom „13“-Album] hervorragend auf der Setlist machen.
Mit dem brutal groovenden „Beneath A Black Sky“ ist dann aber abrupt Schluss für heute Abend, ohne große Verabschiedung und damit auch ohne jede Chance einer Zugabe.
Insgesamt sicherlich ein mehr als solider, aber auch etwas arg routinierter, um nicht zu sagen gelangweilter Auftritt, wenngleich die Songauswahl eigentlich keine Wünsche offen gelassen haben dürfte...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 06.01.2010 | 18:18 Uhr
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