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Datum: 04.12.2015Stadt: Berlin




Aufgrund einiger Anreiseverzögerungen betrete ich den Postbahnhof leider erst, als die Ragga-Metaller SKINDRED gerade die Bühne entern, sodass ich nichts zu den Vorbands CHEMIA und DEADLY CIRCUS FIRE sagen kann, die ihre Gigs bereits absolviert haben. Das Publikum ist jedenfalls bester Laune, als SKINDRED nach einigen Intro-Spielchen (AC/DCs „Thunderstruck“ von Band, das in einen dubstepigen „Imperial March“ mündet) mit „Under Attack“ vom aktuellen Dreher „Volume“ [2015] in ihr Set einsteigen. Da wird im sehr gut gefüllten Postbahnhof gehopst, gemosht und gebangt, dass es eine wahre Freude ist. Zeremonienmeister Benji Webbe hat die Meute stets fest im Griff und kann durch seine wunderbar sympathische Art immer wieder punkten. Der Waliser ist einfach eine geborene Rampensau, der perfekte Entertainer und trotz seiner bald 50 Lenze immer noch hyperaktiv und wunderbar bei Stimme. Außerdem sieht Benji nach wie vor fast genauso aus wie vor 20 Jahren, als er noch Fronter bei den legendären DUB WAR war. Ergo: Der Typ muss ein Vampir sein! Doch auch der Rest von SKINDRED ist wunderbar drauf: Klampfer Mikey Demus ist zwar der ruhende Pol des ganzen Spektakels, strahlt aber nicht nur durch seinen saulangen Bart eine wunderbar natürliche Coolness aus, auf der man sich durchaus ausruhen kann. Basser Dan Pugsley ist neben Benji der Aktivposten auf der Bühne, auch wenn man Drumtier Arya Goggin stets anmerkt, dass er ebenfalls gerne den Bewegungsrestriktionen, die so ein Schlagzeug vor der Fresse mitbringen, entkommen würde. Nicht ganz so souverän agiert hingegen Bandküken Dan Sturgess hinter seinem DJ-Pult. Als DJ hat er die Lage im Griff, doch seine Backing Vocals lassen hier und da etwas zu wünschen übrig.

Die Band spielt sich durch ein cooles Best Of-Set, dem vielleicht noch der ein oder andere Brecher vom Debüt „Babylon“ [2002] gut getan hätte, aber SKINDRED können inzwischen auf sechs Studioalben zurückblicken, die alle berücksichtigt werden möchten. Von daher geht die ausgewogene Mischung schon in Ordnung. Höhepunkt des Sets sind der Titeltrack des ebenfalls famosen Zweitlings „Roots Rock Riot“ [2007], „Ninja“, der Titeltrack von „Kill The Power“ [2014], der das Publikum förmlich explodieren lässt und natürlich der obligatorische Rausschmeißer „Warning“, bei dem wie immer der „Newport Helicopter“ zum Zuge kommt: Das Publikum wird aufgefordert, T-Shirts, Jacken, Taschen etc. in die Luft zu halten und sich auf Kommando im Kreis zu drehen. Das wirkt nicht nur bei großen Festivals, sondern auch hier im beschaulicheren Rahmen ziemlich gut.

Man kann sich darüber streiten, ob vielleicht statt der ein oder anderen längeren Ansage von Benji oder den zahlreichen Sample-Zwischenspielchen noch ein zusätzlicher regulärer Song wünschenswert gewesen wäre, doch auch so scheinen alle im Publikum sehr happy zu sein, als die Band zu den Klängen von „Nobody Does It Better“ von Carly Simon nach zwei Zugaben auf der Bühne mit diversen Alkoholika ein kleine Party feiert.

SKINDRED sind eine famose Live-Band, die man unbedingt live gesehen haben muss. Es ist sehr schön, dass die Truppe auch in Deutschland endlich etwas mehr Anerkennung bekommt und inzwischen eine Location wie den Postbahnhof fast ausverkaufen kann. Respekt!

nnnon

Autor: Michael Siegl [nnnon] | 20.12.2015 | 16:44 Uhr
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