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Datum: 16.02.2011Stadt: Hamburg

SODOM durften sich in der Vergangenheit stets über gute Kritiken zu ihrem aktuellen Album „In War And Pieces“ freuen. Grund genug für SODOM, nach einiger Zeit mal wieder nach Hamburg zu kommen. Obwohl man sich kürzlich von Drummer Bobby getrennt hat, hat man an der Schießbude schnell Ersatz gefunden und so kann der Tour nichts mehr in die Quere kommen. Mit von der Partie sind DIE HARD und die Band SUFFERAGE, die den Platz per Preisausschreiben gewonnen haben.

.: SUFFERAGE :.

Die Hamburger Death-Metal-Band SUFFERAGE gibt es nun inzwischen mehr als zehn Jahre und so ist es schon komisch, dass man sich bei einem Preisausschreiben für neue Untergrundbands bewirbt. Trotzdem ist der Plan aufgegangen und die Band hat den Openerslot an diesem Abend bekommen. Vor gerade einmal 50 Leuten feuert die Band ihr Material ab und nimmt den Abend mit Humor. Dabei gibt es brettharten Death-Metal, der allerdings unter einem sehr miesen Sound zu leiden hat. 45 Minuten prügelt sich die Band durch ihr Programm, allerdings ohne dabei die Halle zu füllen. Gerade einmal eine Hand voll Menschen gehen zu dem Sound ab und so ist die Dreiviertelstunde weder für das Publikum, noch für die Band, ein Gewinn an diesem Abend.










.: DIE HARD :.

Nun wird es satanisch und richtig böse… Mit DIE HARD [was für ein Name], kommt die zweite Band an diesem Abend auf die Bühne und zieht deutlich mehr Leute in die Halle, als es noch kurz vorher der Fall gewesen war. Mit einem sehr nervenden Intro und der ständig wiederholenden Zeile „Hail Satan“ betreten die angemalten Musiker die Bühne und legen gleich los. Die Mischung aus Thrash/Black und Rock ‚N’ Roll, erinnert dabei so ausverschämt an VENOM, dass ich mir an die Stirn fassen muss. Ob man die Musik nun mag oder nicht, sei mal dahingestellt. Fakt ist, dass der Sound um einiges besser ist, als bei SUFFERAGE. Die Musiker drehen auf der Bühne gut am Rad auch wenn man nicht eine Ansage wirklich versteht. Auch im Publikum zeigt sich mehr Resonanz und so geht gut ein Viertel von den etwa 200 Anwesenden ab. Nach 40 Minuten ist auch hier Schluss und die Band macht sich unter mittelprächtigem Applaus davon…































.: SODOM :.

Es wird Zeit für den Headliner und die Halle füllt sich rapide. Leider ist an diesem Abend nicht wirklich viel los. 400 bis maximal 500 Leute finden sich in der Halle ein, um Tom und Co. an diesem Abend zu huldigen. Mit dem Titeltrack von der aktuellen Platte legt die Band los und überrascht mit einem unglaublich druckvollen Sound. Die Drums fetzten einen die Gehörgänge weg und auch der Rest ist super abgestimmt. Dazu flackert immer wieder das Licht – Augenkrebs vorprogrammiert – und die Band hämmert sich durch das Programm. Zwei Titel vom neuen Album [„In War And Pieces“ und „The Art Of Killing Poetry“], sonst gibt es zu hören, was die Fans begehren. Das reicht von „M 16“ über „The Saw Is The Law“ bis zu „Nuclear Winter“. Nervend ist, dass das Publikum sich nicht zu benehmen weiß und immer wieder Becher auf die Musiker wirft [meist noch mit Inhalt]. Auch als der neue Drummer vorgestellt wird, kommen lautstarke "Bobby"-Sprechchöre. Eine schwache Leistung vom Publikum, vor allem wenn man bedenkt, dass der Abend aufgenommen wird. Tom lässt das alles kalt – er scheint sich gerade zu in der Masse wohl zu fühlen. Da wird der Bass eben gereinigt und noch schnell gesagt „Scheiß auf die Rockstars – ich bin einer von euch“. Fernab der unschönen Szenen gibt es vor allem eines: Thrash-Metal der besten Liga. 90 Minuten prügelt sich die Band durch die Klassiker und hinterlässt viele zufriedene Gesichter. Dass die Band nach all den Jahren noch Bock hat zu spielen, dass sieht man den Jungs auf jeden Fall an und solange die Leistung auf der Bühne so bleibt, dürfte man sich über weitere Konzerte von SODOM freuen dürfen.






Prachtstücke aus der Setlist:

In War And Pieces
Sodomy And Lust
M-16
The Saw Is The Law
Outbreak Of Evil
The Art Of Killing Poetry
Nuclear Winter
City Of God
Blasphemer
Eat Me
Agent Orange
Ausgebombt
Ace Of Spades
Wachturm
Remember The Fallen
Bombenhagel









Fazit: Ein durchwachsender Abend mit einem tollen Headliner und einem fragwürdigem Publikum. Macht Herrn Angelripper aber gar nichts. Die Aufforderung „Gehen wir nachher noch alle ein paar Bier zusammen trinken…“, dürfte der ein oder andere Gast gerne angenommen haben – sofern er dazu noch in der Lage war. Erfreulich sind die Preise – Shirts zwischen 10 und 15€. Hut ab Herr Angelripper – sehr angenehm!

Persönliche Tourempfehlung

6/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 18.02.2011 | 14:47 Uhr
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