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Datum: 26.04.2014Stadt: Nürnberg




So voll wie am heutigen Abend habe ich den Hirsch zuletzt bei DORO PESCH im Vergangenen Dezember erlebt und das obwohl sich bei frühlingshaften Temperaturen das Publikum bis in den an die alte Fabrikhalle angeschlossenen Biergarten verläuft. Aber ist ja auch kein Wunder, wenn eine Genregröße wie Nuclear Blasts Power-Metal-Zugpferd SONATA ARCTICA zum Konzert lädt. Zugegebenermaßen war ich seither auch nicht mehr im Hirschen zugast gewesen, nichtsdestoweniger musste ich dort schon viele schlechter besuchte Veranstaltungen erleben.




Dank unbekanntem aber überraschend gutem Vorprogramm ist die Halle bereits zu Beginn des Auftritts beinahe am Kochen, was beileibe nicht heißen soll, dass das finnische Quintett nicht in der Lage wäre da nochmal einen draufzusetzen. Ganz im Gegenteil! Die Truppe um Frontmann Tony Kakko legt sich von Beginn mächtig ins Zeug und überzeugt mit einer energiegeladenen Bühnenshow auf die manch andere etablierte Band des Genres wirklich neidisch sein kann. Da ist Bewegung im Spiel. Über die Mädels der ersten Reihe springt der Funke schnell auf das gesamte Publikum über und trotz einer gesunden und abwechslungreichen Mischung aus rockigen Nummern und balladesquen Titeln gelingt es SONATA ARCTICA hervorragend die Stimmung auf einem konstant hohen Level zu halten.




Mit dem Opener "The Wolves Die Young", der Zugabe "Blood" sowie den Titeln "What Did You Do in the War, Dad?" und "X Marks The Spot" besteht exakt ein Viertel des Konzerts aus Stücken des erst kürzlich veröffentlichten aktuellen Albums. Die fünf Finnen sind aber mitnichten nur unterwegs um ihr neues Studioalbum zu bewerben, gleichzeitig markiert die 2014er Tour das 15-jährige bestehen der Band (zumindest unter dem Namen "SONATA ARCTICA"). Dies ist Anlass genug um ein paar – im wahrsten Sinne des Worte – alte Perlen wie "White Pearl, Black Oceans..." oder "Tallulah", die es in den letzten Jahren auf kaum eine Setliste mehr geschaft haben, aus der Versenkung zu holen und wieder ins aktuelle Showprogramm aufzunehmen. Und gerade dieser Mittelteil des Konzerts, die Klassiker in Kombination mit neueren Hits wie "I Have a Right" – so scheint es – werden vom Publikum besonder gut aufgenommen und abgefeiert.

So haben SONATA ARCTICA an diesem Abend alles richtig gemacht, eine wirklich sehenswerte Show abgeliefert und entlassen ihre Fans gegen halb elf mit einem Lächeln auf den Lippen in die Nacht.




Eröffnet wird der Abend zunächst jedoch von der italienischen Power-Metal-Formation TRICK OR TREAT, die – als wir etwa zehn Minuten vor offiziellem Konzertbeginn im Hirschen eintreffen – schon fleißig am spielen ist. Beinahe möchte man sagen die Jungs nehmen ihren Job – nämlich das Publikum vor dem Auftritt der Headliner schon mal ordentlich in Stimmung zu bringen – wirklich ernst, da man jedoch deutlich spüren kann mit wieviel Spass die sechs Jungs bei der Sache sind, sind diese Worte vielleicht nicht ganz so treffend. Die schon zahlreich anwesende Zuschauerschaft ist von der guten Laune schnell angesteckt und spätestens ab dem 80er-Jahre-Klassiker "Girls Just Wanna Have Fun", etwa zur Mitte des Sets, hat sich die Party vor der Bühne auch bis in die hinteren Reihen ausgebreitet. Freilich ist der melodische Power Metal, den die Jungs hier förmlich zelebrieren, nicht unbedingt ausgefallen und inovativ, in jedem Fall aber eine grundsolide Nummer. Nach rund einer halben Stunde ist der Auftrag erfüllt, das Publikum ist heiß auf mehr und im Hirschen tropft bei sommerlichen Temperaturen schon jetzt der Schweiss förmlich von der Decke. Während SONATA ARCTICA später am Abend noch ihre Zugaben spielen sitzt die Band gemütlich im Biergarten... und darf dabei noch etliche frisch verkaufte Platten zu signieren. Dieser Abend dürfte sich für TRICK OR TREAT auf jeden Fall gelohnt und der ehemaligen HELLOWEEN-Coverband etliche neue Fans beschert haben.

Einziger Wermutstropfen eines insgesamt sehr stimmigen Konzertabends bleibt heute der bei beiden Bands etwas durchwachsene Sound bei dem der Gesang etwas zu leise und die Snare-Drum sowie die Becken etwas zu laut abgemischt scheinen. Während TRICK OR TREAT davon noch deutlich stärker davon betroffen sind bleiben auch SONATA ARCTICA leider nicht ganz verschont. Aber live ist eben live und für das was der geneigte Fan heute für rund 30 Euro geboten bekam, kann man über so etwas vielleicht auch einfach mal hinwegsehen. Der guten Stimmung tat es jedenfalls ganz offenbar keinen Abbruch.



Setliste SONATA ARCTICA:

The Wolves Die Young
Losing My Insanity
My Land
Sing in Silence
Victoria's Secret
What Did You Do in the War, Dad?
FullMoon
X Marks the Spot
Tallulah
White Pearl, Black Oceans...
I Have a Right
Kingdom for a Heart
Wolf & Raven
Encore:
Blood
San Sebastian
Don't Say a Word

Sm62

Autor: Michael Klimczak [Sm62] | 31.05.2014 | 15:46 Uhr
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