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Datum: 05.05.2015Stadt: Hamburg

Vielen Hamburger steckt der geniale Auftritt von BLIND GUARDIAN noch in den Knochen, da ist schon der nächste Leckerbissen zu Gast. SONATA ARCTICA haben sich etwas ganz Besonderes ausgedacht und kommen nicht nur einfach so auf Tour, sondern feiern ihr Debütalbum „Ecliptica“. Ein guter Grund, um die Sektflaschen zu Köpfen, immerhin handelt es sich bei dem Album um eines der Aushängeschilder für die Power-Metal-Welle, die um den Jahrtausendwechsel herrschte. Nicht nur SONATA haben etwas zu feiern – auch FREEDOM CALL machen sich einen Spaß aus der aktuellen Tour und feiern das nun 666 Wochen lange bestehen von „Eternity“. Beide Alben sollen an diesem Abend komplett gespielt werden. Zudem hat man sich noch die Jungspunde von TWILIGHT FORCE ins Boot geholt. Man erwartet also einen heißen Abend in Hamburg.

.: TWILIGHT FORCE:.

Als die Jungs pünktlich um 20:00 Uhr die Bühne entern, da ist die Halle schon sehr gut gefüllt. Dabei kommen die Jungs in voller Montur mit Mittelalterkutten, Elbenverkleidung und vielen Extras auf die Bühne. Was dann folgt, sind 35 Minuten der Extraklasse. Der verdammt schnelle Melodic-Power-Metal dürfte sogar aktuellen RHAPSODY-Platten angst und bange werden lassen. Die Melodien sind packend, die Refrains sind eingängig und die Präsentation auf der Bühne ist mehr, als was viele Headliner momentan bieten. Hier wird reine Spielfreude geboten. die Band geht zu jeder Sekunde ab. Immer wieder werden Schwerter, Fahnen und andere Sachen zur Untermalung der Songs auf die Bühne geholt. Die Band hat mehrere einstudierte „Tänze“ auf Lager und weiß wirklich jede Minute zu überzeugen. Von Anfang an, haben die Mannen die Meute im Griff und nach jedem Song gibt es TWILIGHT FORCE-Chöre. So muss man sich gefühlt haben, als RHAPSODY ihre erste Platte auf den Markt brachten und man sie dann das erste Mal auf der Bühne zu sehen bekommen hat. Jung, hungrig und voller Spielfreude – so etwas hat man lange nicht mehr zu sehen bekommen.




.: FREEDOM CALL.:

Nach dem Auftritt haben es FREEDOM CALL durchaus etwas schwer aber die Band ist immerhin mit „Eternity“ bewaffnet. Damit kann eigentlich wenig schief gehen. Tatsächlich zockt die Gruppe das Album fast komplett an diesem Abend durch – verzichten auf sämtliche weitere Songs der Bandgeschichte. Zwar haben FREEDOM CALL keine Schwerter und Co. auf der Bühne und gehen nicht so übertrieben ab, wie die Jungs von TWILIGHT FORCE, allerdings haben die Bayern dafür die Hits und die Erfahrung auf der Bühne, die man ihnen anmerkt. Nach nur wenigen Momenten, ist die Stimmung in der Halle gigantisch und man bringt jeden dazu, die Spielchen der Band mitzumachen. Tatsächlich funktioniert das Album live hervorragend – zumal man die Reihenfolge etwas ändert, was immer noch für einen Überraschungsmoment sorgt. Mit gut 50 Minuten und den letzten beiden Hits „Warriors“ und „Land Of Light“hat man dann wirklich jeden in der Halle überzeugt, dass mit FREEDOM CALL immer zu rechnen sein muss.




Setlist FREEDOM CALL:

01. 666 Weeks Beyond Eternity
02. The Eyes Of The World
03. Flying High
04. Island Of Dreams
05. Bleeding Heart
06. Metal Invasion
08. Ages Of Power
09. Warriors
10. Land Of Light

.: SONATA ARCTICA:.

Als sich die Lichter dämmen und ein relativ chaotischer Sprecher [von Band] eine Geschichte durch die Boxen jagt, ist die Halle plötzlich sehr gut gefüllt. Zwar ist immer noch genug Platz, um sich zu Bewegen – allerdings kann man sich an einem Dienstag nicht über zu wenig Gäste beschweren. Dann stürmen die Jungs zu „White Pearl, Black Oceans“ auf die Bühne. Man muss sagen, dass der Opener etwas eigenartig gewählt ist. Klar, der Song ist ein absolutes Highlight der Bandgeschichte aber als Opener für ein Konzert wirkt er doch etwas sperrig und zu wenig mitreißend. Auch das Publikum verharrt etwas zurückhaltender. Mit „X Marks The Spot „ - vom aktuellen Album – gibt es dann Auflockerung im Publikum. Die flotte Nummer lädt ein, um sich den Nacken in Fahrt zu Bangen oder einfach nur, um etwas durch die Gegend zu springen. Genau das tut auch Sänger Tony Kakko. Der Mann der 1000 Gesichter und Emotionen weiß auch an diesem Abend sehr sympathisch zu überzeugen. Mal eher traurig – mal eher lustig – führt er durch die gut 95minütige Show und dies wie immer mit einer wunderbaren Gesangsleistung. Dann kommt die Hauptakttraktion des Abends. „Ecliptica“ in seiner ganzen Pracht. Tatsächlich funktioniert dies auch sehr gut. Natürlich werden Hits wie „My Land“ oder „FullMoon“ ordentlich abgefeuert, während seltene Perlen wie „Blank File„ oder „Destruction Preventer„ nur regungslos bestaunt werden. Manchmal kommt es mir so vor, als würden manche Menschen ihre Alben nicht ganz hören... Wie dem auch sei, allgemein herrscht sehr gute Stimmung während der „Ecliptica-Show“ und die Band darf sich über reichlich Applaus freuen. Nach dem Album verlässt die Band die Bühne, kommt aber für drei Zugaben zurück. Mit „Don't Say A Word“ und dem obligatorischen „Vodka“ verabschieden sich SONATA und hinterlassen eine tobende Meute, die dort erst richtig zeigt, was in ihr steckt.




Setlist SONATA ARCTICA:

1. Can-Can Jaakolla
1. White Pearl, Black Oceans...
2. X Marks The Spot

Ecliptica-Album

3. Blank File
4. My Land
5. 8th Commandment
6. Replica
7. Kingdom For A Heart
8. FullMoon
9. Letter To Dana
10. UnOpened
11. Picturing The Past
12. Destruction Preventer

13. Mary-Lou
14. The Wolves Die Young
15. Don't Say A Word
[with Vodka outro]







Tatsächlich kann man diese Tour nur empfehlen. Zugegeben: 32€ an der Abendkasse ist durchaus eine Stange Geld – allerdings bekommt man ein echt geiles und gut abgestimmtes Speed-Metal-Packet, welches so lange nicht mehr zu sehen war. Wer auf schnelle Songs und geile Melodien steht, der sollte sich diese Tour auf keinen Fall entgehen lassen. TWILIGHT FORCE kann so eine große Karriere blühen, FREEDOM CALL zeigen einmal mehr, dass sie immer wieder Klassiker am laufenden Band haben [selbst, wenn sie nur aus einem Album spielen] und SONATA ARCTICA sind nicht umsonst eine der Speerspitzen des Genres geworden. Ein toller Abend, der keine Wünsche offen gelassen haben sollte.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 07.05.2015 | 12:33 Uhr
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