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Datum: 25.06.2002Stadt: Frankfurt

Man lobe sich den Standort Frankfurt/Main, denn durch meine nahe Beheimatung zu besagtem Standort konnte ich an diesem Dienstag Abend den einzigen SOULFLY-Club-Gig in Deutschland miterleben. Als man gegen 19:00 Uhr in der Nähe der "Batschkapp" auftauchte, konnte man anhand der zahlreich Angereisten schon erahnen, was einen erwartete: es würde voll und verdammt heiß in dem kleinen Club. Als man dann gegen ca. 21:00 in die schon ziemlich volle "Batsch" eintrat waren die 4 Holländer von DIMENSION SEVEN schon drauf und dran die geifernde Meute anzufeuern. Man schmetterte ein Brett -in der Schnittmenge von SLIPKNOT und SOULFLY- in den Raum. Sehr geil, was diese bunt gemischte Truppe hier loslies. Ein psychotischer Sänger, der wie in ein Teufel in Trance auf der Bühne wütet, eine Basserin wie Gwen Stefanie in ihrer wildesten Zeit, ein Gitarrist wie von einer High-School-Rock-Band und ein dermassen fähiger Drummer; das scheinen wohl gute Zutaten zu sein :). Man heizte nicht nur durch die fetten Songs (der Sound war zwar druckvoll, aber nicht wirklich klar) die Menge an, sondern auch mit "Soulfly-Soulfly"-Rufen brachte man hier die Leute in die richtige Stimmung für den heißerwarteten Headliner. Übrigens SEHR erwähnenswert: DIMENSION SEVEN, als HOLLÄNDER gratulierten an diesem Abend UNS für den Einzug ins WM-Finale! Daumen hoch und Danke!

In der nun folgenden Umbau-Pause wurde sogar noch eine Deutschland-Fahne über eine Box gehängt, womit natürlich das Gejubel und Gegröle im Club immer lauter wurde.

Schließlich betraten Max und Co. unter lauten Rufen und Schreien die Bühne. Mittlerweile war so ziemlich jeder der Zahlenden drinnen und die Hitze begann zu drücken.
Man startete das Set mit den ersten beiden Songs der neuen Scheiben "3": "Downstroy" und "Seek 'N' Strike", welche trotz des relativ schlechten Sounds (Man hörte nur Drums und Gesang wirklich gut) frenetisch abgefeiert wurden. Beim nachfolgenden Song kam die Gitarre langsam lauter ins Spiel, allerdings zog sich das den restlichen Gig durch so, dass man sie manchmal hörte und manchmal auch wieder nicht. Als Max dann die Menge anfeuerte "Jump! ... JUMP!!!", war klar, dass "Jump Da Fuck Up" folgen mußte. Leider gab es nur ersten paar Akkorde zu hören und dann wurde das ganze in einem Medley mit "Bring It" verstrickt. Trotzdem sehr geil. Es folgten noch absolute Hammer-Songs wie das neue "Last Of The Mohicans (L.O.T.M.)", "The Song Remains Insane" und "Umbabarauma". Mittlerweile waren wohl 99,9% der Anwesenden klitschnass und völlig verklebt.
Nun kam der brasilianische Teil des Auftrittes - die berühmte Percussion-Performance der Jungs um Max Cavalera. Der Drummer startet sein Kit und ließ die Tribal-Klänge auf die Menge los, dann kamen Basser und Gitarrist hinzu und zuletzt stiefelte Max abermals auf die Bühne jeder mit einer Trommel umgeschnallt. Das Ganze ging dann in das Intro von "Back To The Primitive" über, wobei dann auch der letzte Mann (oder auch Frau) im Mob ausrastete. Die Stimmung nach diesem letzten regulären Song läßt sich wohl als nur "geil" beschreiben.

Die "Zugabe"-Rufe verstummten erst, als man den Mann mit wilden Rastas wieder auf der Bühne zu "No" sehen konnte. Den perfekten Abschluß fand man dann mit dem wirklich letzten Song des Abends, nämlich "Eye For An Eye". Sprechchöre und Schweiß. Sehr geil. Als man dann noch euphorisch aus dem Club stolperte und sich selbst in Richtung Merchandise-Stand navigierte (welcher wohl wegen dem restlos ausverkauften Konzert, nach draußen verlangert werden mußte), wurde man schlagartig ernüchtert. € 25 für ein Shirt, € 40 für ein Longsleeve und (Achtung!) € 50 für einen Hoodsweater. Danke an das Management! Naja, das war wohl -abgesehen von dem nicht soooo berauschenden Sound des Headliners (woran sich aber anscheinend niemand störte)- der einizige negative Punkt des Abends. Man darf sich also auf die kommende SOULFLY-Tour im März freuen. Be prepared! Achja... SO muß brasilianische Folklore klingen!

Shilrak

Autor: Markus Jakob [Shilrak] | 26.06.2002 | 14:41 Uhr
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