.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Stone Sour, etc.
Reviews von Stone Sour, etc.
CD Review: Stone Sour - Straight Outta Burbank

Stone Sour
Straight Outta Burbank


Hard Rock, Modern Metal
Keine Wertung
"Under Cover"
CD Review: Stone Sour - House Of Gold & Bones - Part 2

Stone Sour
House Of Gold & Bones - Part 2


Alternative, Hard Rock
5.5 von 7 Punkten
"Düsterer und ambitionierter"
CD Review: Stone Sour - House Of Gold & Bones - Part 1

Stone Sour
House Of Gold & Bones - Part 1


Alternative, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Kompakter und härter"
CD Review: Stone Sour - Audio Secrecy

Stone Sour
Audio Secrecy


Alternative, Hard Rock, Modern Metal
5.5 von 7 Punkten
"Das dritte Bein in der Hose!"
CD Review: Karnivool - Sound Awake

Karnivool
Sound Awake


Alternative, Prog Rock
6 von 7 Punkten
"Berechtigte Vorschusslorbeeren"
Live-Berichte über Stone Sour, etc.
Mehr aus den Genres
CD Review: Paul Sabu - Strange Messiah

Paul Sabu
Strange Messiah


Hard Rock
3.5 von 7 Punkten
"Ich hab' ja auch alles produziert, damals, in den 80ern..."
CD Review: Forever It Shall Be - Sonic Death Squad

Forever It Shall Be
Sonic Death Squad


Death/Thrash Metal, Modern Metal
2.5 von 7 Punkten
"Nicht für immer, aber vielleicht mal zwischendurch"
CD Review: GPS - Window To The Soul

GPS
Window To The Soul


Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Asiate auf Abwegen"
CD Review: Yakuza - Way Of The Dead

Yakuza
Way Of The Dead


Alternative, Crossover, Hard Rock, Punk, Speed Rock
5 von 7 Punkten
"What the fuck is jazzcore??? Naja, man könnte diese Schublade ohne weiteres für die chicag... [mehr]"
CD Review: Rosa Antica - Seven

Rosa Antica
Seven


Crossover, Melodic Death Metal, Metalcore
2.5 von 7 Punkten
"Knödelattacke!"
CD Review: Kreator - Gods Of Violence

Kreator
Gods Of Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Kein schwacher Moment"
CD Review: Victorius - Heart Of The Phoenix

Victorius
Heart Of The Phoenix


Heavy Metal, Power Metal
5 von 7 Punkten
"Drachenzähmen leicht gemacht"
CD Review: Wolfchant - Bloodwinter

Wolfchant
Bloodwinter


Pagan Metal, Viking Metal
4 von 7 Punkten
"Säbelrasseln"
CD Review: Code - Lost Signal (EP)

Code
Lost Signal (EP)


Post Rock, Post/Avantgarde Black Metal
Keine Wertung
"Werkschau, mal anders"
CD Review: Pain Of Salvation - In The Passing Light Of Day

Pain Of Salvation
In The Passing Light Of Day


Prog Rock, Prog-Metal
6 von 7 Punkten
"Arbeitstitel: Remedy Lane 2"
Band(s):
Stone Sour Homepage Metalnews nach 'Stone Sour' durchsuchenStone Sour
 Karnivool Facebook Metalnews nach 'Karnivool' durchsuchen Karnivool
Share: 
Datum: 19.06.2013Stadt: Hamburg

Lieber Kinder, der Sommer ist nun endlich im Hamburg angekommen und wir haben den verdammt heißesten Tag dieses Jahres. Mit stehenden 35 Grad und einer Luft, die man wie Käse schneiden kann, hat man ja nichts Besseres zu tun, als sich mit 1000 Verrückten auf den kleinsten Raum zu pressen und seinen Lieblingen zu huldigen. Aus dem Grund, sieht an dem Tag die Große Freiheit 36 auch aus wie ein Schlachtfeld. Die ausverkaufte Hütte wartet auf niemand geringeren als STONE SOUR, die trotz der Tatsache, das um die Ecke IRON MAIDEN spielen, die Hütte vollbekommen haben – und das zum Preis von etwas über 40€. Kein Wunder, dass den meisten Leuten die Spannung für diesen Abend ins Gesicht geschrieben ist.

.: KARNIVOOL:.

Überpünktlich um 19:56 stehen die Jungs von KARNIVOOL auf der Bühne. Gefühlte 40 Grad ist die Halle heiß, die Konzertbesucher in der ausverkauften Halle schwitzen und verlieren bereits vor Beginn ihre Shirts. Während der ersten beiden Songs sind die Leute noch verhalten und auch der Sänger von Karnivool, Ian Kenny, wirkt starr und bewegt sich kaum - im Gegensatz zu seinen Bandkollegen. Der Lead-Gitarrist Drew Goddard, Gitarrist Mark Hosking, Bassist Jon Stockman und Schlagzeuger Steve Judd sind voll in ihrem Element. Nach der Ansage, ein neues Lied vom im Juli 2013 erscheinenden Album zu spielen, tauen Sänger und Fans langsam auf. Als die ersten Töne von ihrem neuen Titel „We Are“ erklingen nicken sogar einige Köpfe - ab diesem Zeitpunkt ist das Eis gebrochen. Nach rund 30 Minuten und sieben Songs verlassen die verschwitzten Australier die Bühne. Sie haben eine ordentliche Show abgeliefert und nach ihrem Auftritt können sie sogar „Zugabe“-Rufe aus der Menge vernehmen.















.: STONE SOUR:.



Nach 40 minütiger Umbauphase geht das Licht in der ausverkauften Großen Freiheit aus und die ersten Klänge von „Gone Sovereign“ sind zu hören, Corey Taylor, Bandchef und Sänger der Gruppe bleibt zwar noch im Dunkeln und singt die erste Strophe, aber die Menge reagiert sofort und ist kaum noch zu stoppen. Im Refrain stürmen dann die fünf Bandmitglieder die Bühne und drehen sofort auf. Die Jungs von STONE SOUR wissen, wie sie ihre Fans zum Kochen bringen und spielen gleich zu Beginn die ersten Klassiker: Darunter „Made Of Scars“ vom zweiten und „Absolute Zero“ und „Mission Statement“ vom dritten Album. Vor allem die Anfangsphase des Konzertes zeichnet sich durch eine grandiose stürmische Stimmung aus und der Bandchef ist sich nicht zu schade, sich auf der Bühne zu bewegen und Spaß zu haben – im Gegensatz zum Rest der Belegschaft, die über das Konzert hinweg an ihrem Platz Wurzeln zu schlagen scheint. Zu vermerken ist allerdings, dass die Menge tobt und alles gibt. Ab dem siebten Song kippt die durchgedrehte Stimmung ein wenig, hier haben sich die Jungs von STONE SOUR scheinbar überlegt, eine kleine ‚Pause‘ einzulegen und die Fans wieder zu ihren Kräften kommen zu lassen. Einige Coversongs werden gespielt, zumeist steht hierbei Corey Taylor mit seiner Gitarre allein auf der Bühne und trällert vor sich hin. Durch Fangesänge wird er tatkräftig unterstützt, viele der Fans erkennen die Titel sofort. Eine noch atemberaubendere Atmosphäre soll aber erst noch kommen: bei dem Bandklassiker „Bother“, der sich auf dem ersten der bisher fünf Studioalben widerfinden lässt. Den ruhigen und melancholischen Song muss der Sänger zweimal unterbrechen und wiederaufnehmen, weil die Fans fast lauter singen als Taylor – eine großartige Resonanz für den Sänger, der einige Momente braucht, um sich wieder zu fassen. Ähnlich geht es zu bei dem Titel „Through Glass“.
Nach dieser „Ausruhphase“, die gespickt ist mit eher ruhigen Titeln und witzigen Coversongs, soll aber noch nicht Schluss sein. Denn es fehlen noch weitere Klassiker der Band, wie etwa „Get Inside“ oder „30-30-150“. Beide Songs, mit die schnellsten die STONE SOUR zu bieten haben, sollen dazu dienen, die Menge nochmal durchdrehen zu lassen – mit Erfolg. Der einzige Moshpit an diesem Abend soll bei den abschließenden Liedern entfacht werden. Viele der Besucher brauchen nach dem Konzert erst einmal einige Zeit, um sich wieder zu sammeln und ihre Klamotten, die sie während der Hitze des Konzertes von sich entfernt haben, wieder vom Boden aufzusammeln.








Trackliste STONE SOUR:
01. Gone Sovereign
02. Absolute Zero
03. Mission Statement
04. Made Of Scars
05. Do Me A Favor
06. RU486
07. Children Of The Grave [Black Sabbath Cover]
08. Say You’ll Haunt Me
09. Nutshell [Alice in Chains Cover, 1. Strophe und Refrain]
10. Bother
11. Superstition [Stevie Wonder Cover, 1. Strophe und Refrain]
12. Through Glass
13. The Travelers, Pt. 2
14. Last Of The Real

15. Hell & Consequences
16. Get Inside
17. 30/30-150














Fazit: Es handelte sich bei dem Konzert um eine Videoaufzeichnung, die als Footage für ein Live-Album dienen soll. Daher sind 80 Minuten Spielzeit [inklusive vieler Ansagen und dreier Coversongs] insgesamt mager, vor allem unter Berücksichtigung des Eintrittspreises: 40€. Auch die Merchandise-Angebote von STONE SOUR waren enttäuschend: zwei T-Shirts à 30€, ein Wristband für 5€ und eine kleine weiße Flagge für 10€.
Allerdings lässt sich sagen, dass auf dem Konzert eine durchgehend atemberaubende Stimmung herrschte. Sehr positiv war zu vernehmen, dass nicht nur viele Songs von dem neuen Album „House of Gold and Bones Part 2“, welches im April 2013 erschien, gespielt wurden, sondern von jedem der fünf Alben mindestens zwei bis drei Songs dabei waren.
Beide Gruppen – sowohl KARNIVOOL, als auch STONE SOUR haben es geschafft, die Fans zu bewegen und ihnen einzuheizen. Es war ein sehr gelungenes Konzert, die schmerzenden Muskeln nach dem Konzert waren der Beweis dafür!

Ashes Of Eden [Stephanie Kroll, Natalie Kroll]

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 27.06.2013 | 15:57 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin