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Datum: 28.03.2007Stadt: Zürich



SUFFOCATION haben sich leider weitgehend rar gemacht haben, was ausgedehnte Tourneen betrifft, sondern sich vielmehr auf ein- bis knapp zweiwöchige Mini-Touren inklusive Festivals eingeschossen. Umso erfreulicher war es daher, dass in diesen Tagen eine erneute Stippvisite auf dem europäischen Kontinent erfolgen sollte. Dieses Mal allerdings wieder vollends genesen und in kompletter Besetzung, nachdem Gitarrist Terrance im letzten August nicht mitkommen konnte, da ihm kurz vor der Abreise der Pass geklaut wurde und er wohl ziemlich angesäuert zu Hause verbleiben musste. Bassist Derek wiederum konnte aufgrund eines Beinbruchs und der resultierenden Schiene nur sitzend spielen und war somit stark eingeschränkt. An einem schönen Frühlingstag Ende März sprach demnach nichts dagegen, eines der wenigen Konzerte in Reichweite aufzusuchen und mit einen Ausflug ins schöne Zürich zu verbinden, um sich anzuschauen, wie die Band sowohl die alten Klassiker als auch die Songs vom aktuellen, selbst betitelten Album präsentieren würde. Das Ganze fand im Dynamo Werk 21 statt, einem kleinen, aber feinen Kellergewölbe, das mit knapp 250 zahlenden Gästen an seine äußersten Kapazitäten stieß und mit annähernd subtropischen Temperaturen aufwartete.

.: CREMATION :.
Pünktlich ging es mit den Eidgenossen CREMATION los, die zwar schon für einige größere Bands als Opener fungiert haben, den meisten, vor allem jenseits der Schweizer Grenze, allerdings noch unbekannt sein dürften.
Der Fünfer bot soliden Death Metal, der vom fiesen Gesang Spigas lebte. Stimmlich erinnerte der gut gelaunte Räuber Hotzenplotz-Verschnitt ein klein wenig an Chris Barnes zu „Butchered At Birth“-Zeiten, sprich: sich abwechselnde ultratiefe Growls und hohe Screams. Positiv anzumerken ist auf jeden Fall die Ansage des Shouters gegen „das Fascho-Pack und die NSBM-Spinner“, die für einigen Beifall sorgte. Leider war der Sound ziemlich verwaschen, sodass in dem Matsch wenig auszumachen war, wobei CREMATION ihre Sache durchaus ansprechend machten. Die Band zeigte sich spielfreudig und versuchte, ihre treibenden Songs während der ihnen zustehenden halben Stunde so variabel und solide wie möglich darzubieten. Das Rad in Sachen Death Metal haben sie aber definitiv nicht neu erfunden.

.: CENSORED :.
Weiter ging es mit der zweiten Schweizer Band im Aufgebot: CENSORED. Diese geistern schon seit einiger Zeit im Underground herum, haben Ende 2006 ihre neue Scheibe „In-Existence“ auf die Welt losgelassen und wussten bereits auf dem Soul Grinding Festival 2004 zu überzeugen.
Das Hauptaugenmerk des Trios lag erwartungsgemäß auf den neuen Stücken, so zum Beispiel „Down By Law“, „Threatened With Extinction“ oder „Codification Interrupted“, die die positive Weiterentwicklung der Band gut aufzeigten. Angenehm war insbesondere das Shouting von Sänger und Bassist Manuel, das eher in Gefilden von KREATOR oder CARCASS anzusiedeln ist, anstatt möglichst den Rekord im Abflussfrei-Gurgeln brechen zu wollen. Musikalisch drängte sich bei der Truppe außerdem der Vergleich mit DYING FETUS auf, und zwar vor allem, wenn es um die stets vorhandene Abwechslung ging. So wechselten sich Blast Beats mit groovenden, aber auch thrashigen Parts ab und ergaben eine homogene Mischung, die von der agilen und sympathischen Performance der Band auf der in etwa bierdeckelgroßen Bühne ergänzt wurde. Nach sieben Songs und einer halben Stunde war dann das Ende für CENSORED, die gebührend abgefeiert wurden, erreicht und alle Anwesenden bereiteten sich geistig schon einmal auf den Sprung in die Champions League in Sachen Death Metal vor.

.: SUFFOCATION :.
Dieser Quantensprung stellte sich nach der Umbaupause mit den amerikanischen Brutal Death-Pionieren SUFFOCATION dann auch schlagartig ein. Von der ersten Sekunde an entstand sofort ein Mosh Pit, der fast über die gesamte Spielzeit von siebzig Minuten aufrecht erhalten und noch in Form von ein paar vereinzelten Stagedivern, trotz eigentlich abgesperrter Bühne, veredelt wurde. Die Mannen um Frank Mullen zeigten sich extrem tight und spielfreudig, ließen sich abfeiern, feuerten aber auch stets selbst wieder die Fans an, und sorgten somit in dem kleinen Club für eine sehr familiäre Atmosphäre.
So überzeugend und klasse auch die Auftritte der Band auf dem Party.San 2005 und dem Up From The Ground 2006 waren, diese Band entfaltet erst in einem kleinen Laden ihre völlige Wucht und Kraft, der man sich nur schwer entziehen kann. Angefangen mit dem Klassiker „Infecting The Crypts“ gab es einen bunten Querschnitt durch alle Veröffentlichungen, so zum Beispiel „Liege Of Inveracity“, „Thrones Of Blood“ und „Surgery Of Impalement“. Doch auch das neue Album „Suffocation“, dessen Songs sich nahtlos einfügten, wurde hinreichend bedacht und von den ausrastenden Fans frenetisch abgefeiert. Hervorzuheben sind zudem die sympathisch-durchgeknallten Ansagen von Frank, der die ganze Zeit die Menge wie ein Derwisch antrieb, humorvolle Ansagen machte, trotz Jetlag sichtbar Spaß hatte, Grimassen schnitt und mit seiner unverwechselbaren, hyperaktiven Gestik an das Duracell-Häschen kurz vor der nächsten Ritalin-Medikation erinnerte. Kurzum: Ein perfekter Auftritt einer sympathischen Band, die zu der Speerspitze des Brutal Death Metal gehört und die sich fraglos auf dem höchsten spielerischen Niveau befindet. Das Soundgewand war schlichtweg perfekt, da es zwar brachial, aber trotzdem noch differenziert genug war, was vor allem den Soli zugute kam. Eines ist jedenfalls klar: Wer sich mit brutalem und anspruchsvollem Death Metal beschäftigt, der kommt an dieser Band so schnell nicht vorbei, denn SUFFOCATION sind zumindest live kaum zu schlagen, wie sich an diesem Abend zeigte. Dies belegten die sowohl staunenden als auch breit grinsenden Konzertbesucher auch nach dem Ende noch mehr als deutlich.

Somit ging ein denkwürdiger Konzertabend seinem Ende zu. Einziger Wermutstropfen blieb, dass SUFFOCATION leider nicht die genialen „Souls To Deny“ und „Demise Of The Clone“ zockten, was bei der Fülle an guten Songs jedoch zu verschmerzen war. Dank und Gruß gehen an dieser Stelle an die netten und kompetenten Leute der Metal Die Hard Front, die das Konzert erfolgreich auf die Beine gestellt haben. Die Anfahrt in die benachbarte Schweiz hat sich bei so einer Show auf jeden Fall gelohnt!

Setlist:

Infecting The Crypts
Abomination Reborn
Thrones Of Blood
Prelude To Repulsion
Surgery Of Impalement
Liege Of Inveracity
Entrails Of You
Catatonia
Pierced From Within
Bind Torture Kill
Tomes Of Acrimony
Translucent Patterns Of Delirium
Funeral Inception

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 29.03.2007 | 13:30 Uhr
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