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Datum: 14.03.2010Stadt: Hamburg

Die „Legacy of Blood European Tour 2010“ ist nichts für schwache Nerven oder labile Gehörgänge - so viel steht schon vorher fest. Sieht man sich das Line-Up an, so wird klar, dass keine leichte Kost geboten wird. Neben dem Headliner SUFFOCATION treten ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY, NERVECELL, FLESHGOD APOCALPYSE und BURNING THE MASSES um den Platz neben des Teufels Thron gegeneinander an und man ist gespannt, wer hier wen an die Wand spielt. Austragungsort ist das in der Markthalle gelegene „Marx“, welches aufgrund seiner geringeren Größe nicht den Charm der Markthallen-Arena hat, in dem jedoch guter Sound garantiert ist. Auffallend ist, dass kein „stylisches“ Emo-/Metalcore-Publikum zu sehen ist. Heute gelten wieder Matte und Black-allover-Oufit. Dann mal ran ans Ohrenmassaker.




.:BURNING THE MASSES:.
Als Opener betreten die recht jungen BURNING THE MASSES gegen 19 Uhr die Bühne des Marx. Zwar haben die fünf Amis gute Songs des letzten Albums „Mind Control“ im Gepäck, doch mangelt es der Band offensichtlich an Bühnenerfahrung. So spielen sich die Jungs recht steif durch ihr Set und wirken beim Umsetzten der technisch anspruchsvollen Songs eher gehetzt als gelassen und lassen sich leider auch den einen oder anderen Patzer anmerken. Auch die kleinen Märsche durchs Publikum von Sänger Cameron Argon vermögen den visuellen Spaßfaktor der Band nicht voranzutreiben. So ist man nicht weiter traurig, als die Band nach fünf Songs die Bühne verlässt. Ein guter Anfang und mit mehr Erfahrung und Gelassenheit klappt es sicher auch irgendwann, vom Opener-Slot wegzukommen.




.:FLESHGOD APOCALYPSE:.
Ganz anders dann bei den Italienern FLESHGOD APOCALPYSE. Nach kurzem, orchestralem Intro nehmen die vier Schwarzgekleideten die Bühne auseinander. Von Anfang an ist der Band die Spielfreude anzumerken und ebenso ist es ein Genuss, den technisch perfekt umgesetzten Songs des letzten Albums „Oracles“ zu lauschen. Unfassbar, was die Jungs an ihren Instrumenten vollbringen. Auch wird der neue Song „Thru Our Scars“ der im Mai erscheinenden EP „Mafia“ eingestreut, der sich perfekt in die Tracks von „Oracles“ einfügt. Auffallend ist, dass Bassist Paolo Rossi hierbei seine cleane Gesangsstimme [die sehr an das Organ von ICS Vortex [ehem. DIMMU BORGIR] erinnert] erklingen lässt, was nochmal einen neuen und interessanten Aspekt mit sich bringt. Man darf also gespannt sein auf „Mafia“. Schon jetzt ein Highlight des Abends und nicht nur auf Platte, sondern auch live eine großartige Band!




.:NERVECELL:.
Als Nächstes treten NERVECELL auf den Plan und zeigen ebenfalls von Anfang, dass sie keine Gefangenen machen. Trotz aller Härte und technischer Raffinesse will der Funke jedoch nicht so richtig überspringen, so dass die Band leider nicht aus der Masse hervorzustechen vermag. Gekonnt ballert sich der Vierer durchs Programm und hier und da kommen im Publikum die ersten Moshpits auf, aber niemand scheint es zu stören, dass die Band nach ihrem relativ kurzen Set wieder abtritt, um Platz für den Nachfolger zu machen.




.:ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY:.
Die Erwartungen an ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY sind aufgrund des relativen Hypes um den englischen Death-Metal-Fünfer recht hoch, schlug das letzte Album „The Reign of Darkness“ doch ein wie eine Bombe. Und auch live wissen die Briten, wie man's macht. Vom ersten Moment an schrauben ANNOTATIONS OF AN AUTOPSY, gekleidet in Ihre typische Band-Uniform [ärmellose schwarze Hemden mit Logo], Köpfe ab und zerlegen das „Marx“ in Schutt und Asche. Dass die Band Lust zu spielen hat, merkt man sofort, und das Publikum dankt es mit mehreren Moshpits während des Sets. Gerade bei Songs wie „Born Dead“ oder „In Snakes I Bathe“ fällt auf, dass die Band sich auf der Bühne wohlfühlt und nicht erst seit gestern tourt. Die Band hat sich Ihren hohen Rang innerhalb der derzeitigen Death-[Core-]Metal-Szene nicht nur auf ihren Alben, sondern auch auf der Bühne verdient und sorgt für Kurzweile. Einzig die Stimme von Sänger Steve Regan klingt auf Dauer etwas monoton [zumal die Band bereits auf „The Reign Of Darkness“ von Gesangsvariationen wie Frog-Noise abgekommen ist], allerdings vermag dies den Spaß am Set nicht zu vermiesen. Spitzen-Liveband und eine absolute Empfehlung für kommende Touren!





.:SUFFOCATION:.
Schließlich wird die Bühne freigemacht für SUFFOCATION und man merkt bereits vor dem ersten Ton, dass ein Großteil des erschienenen Publikums wegen ihnen gekommen sind. So wird die Band ab dem ersten Song gefeiert und das Volk schlägt sich vor der Bühne die Köpfe ein. Mit versierter Routine einerseits, spürbarer Spielfreude andererseits knüppeln sich die Amis durch ihr Set, bei dem Hauptteil aus Songs des aktuellen Albums „Blood Oath“ besteht, wobei auch altbewährte und vom Publikum frenetisch gefeierte Klassiker nicht fehlen. Nicht zuletzt der gute [und zumindest gefühlt für den Headliner hochgeregelte] Sound sorgt dafür, dass SUFFOCATION live eine Macht sind [und fast noch druckvoller und abwechslungsreicher als auf Ihren Alben rüberkommen]. Sänger Frank Mullen versprüht durch seine Gebärden die Aura eines psychopatischen Äffchens und brüllt sich von Song zu Song, ohne die Kommunikation mit dem Publikum zu vergessen. Keine Frage, SUFFOCATION sind verdienter Headliner und ebenso Publikumslieblinge des Abends und runden das Paket der „Legacy of Blood“-Tour rundherum ab. Ein würdiger Abschluss für einen Abend auf diesem hohen Niveau!



trapjaw

Autor: Andy W. [trapjaw] | 20.03.2010 | 22:05 Uhr
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