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Datum: 08.12.2010Stadt: Nürnberg



Nach den diversen Hard-/Metalcore-/Thrash-Tourpaketen des vergangenen Jahres bot das düstere Dreiergespann von SWALLOW THE SUN aus Finnland, den isländischen SÓLSTAFIR und den Chilenen von MAR DE GRISES eine willkommene Abwechslung.

Bedauerlicherweise machen mir sintflutartige Regenfälle bei der Anfahrt einen Strich durch die Rechnung bzw. pünkliche Anwesenheit im Nürnberger „Hirsch“ unmöglich, weswegen der Auftritt der Letztgenannten ohne mich stattfindet.
Gegen 21 Uhr ist der Club aber ohnehin noch immer ziemlich schlecht gefüllt, nämlich gerade mal zu einem knappen Drittel, was nicht zuletzt am miesen Matschwetter und einem Konzertabend inmitten der Arbeitswoche liegen dürfte.

.:SÓLSTAFIR.:
Die Isländer von SÓLSTAFIR bringen nichtsdestotrotz eine beeindruckende Show auf die Bühne: der bärtige Frontmann Aðalbjörn Tryggvason hängt in seinen Biker-Lederklamotten in der klassischen Rock'n'Roll-Märtyrerpose samt Jack Daniel's-Pulle am Mikroständer, Gitarrist Sæþór Maríus Sæþórsson spielt überwiegend mit dem Rücken zu seinem Publikum, dafür aber mit Cowboyhut und Basser Svavar Austman hätte mit seiner bestaubten Italo-Western-Melone auf dem Kopf und den geflochtenen Indianerzöpfen als Komparse bei den altehrwürdigen FIELDS OF THE NEPHILIM auch keine schlechte Figur abgegeben.



Aðalbjörn greift ab und an mit in die Saiten seiner Vintage-Flying V und lädt sein Auditorium mehrfach dazu ein, „aus sich herauszugehen“, bevor er den nächsten „Rock'n'Roll-Track“ ankündigt.




Der ehemals Black/Viking Metal-Sound des Quartetts aus Rejkjavik ist längst einem etwas verschwurbelt-progressiven Post-Gothic Metal mit Psychedelic und Stonerrock-Elementen gewichen, was live zwar etwas anstrengend, aber zumindest interessant und teilweise sogar regelrecht fesselnd 'rüberkommt.

.:SWALLOW THE SUN:.
Nach kurzem Umbau stehen auch schon SWALLOW THE SUN auf den Brettern des „Hirschen“ und bieten bei ordentlichen Soundverhältnissen einen souveränen Gig in Sachen melodischer, schwer melancholischer Doom und/oder Death Metal.



Angesichts der mittlerweile noch übersichtlicher gewordenen Kulisse reißt sich das Sextett aus Jyväskylä zwar nicht unbedingt ein Bein aus, ist aber natürlich professionell genug, um sich nicht allzu viel anmerken zu lassen und zieht routiniert sein Ding durch.
Sänger Mikko Kotamäki wirkt vielleicht in seinem H&M-mäßigen Outfit mit Schirmmütze und stylischem Halstuch neben seinen schwarzgewandeten Mitmusikern etwas deplatziert, dafür erledigt der kleine Frontmann sämtliche Gesangs-/Gegeifer- oder Growlparts aber absolut präzise und stimmgewaltig.
Dafür lassen Gitarrist Markus, Basser Matti und v.a. auch Keyboarder Aleksi recht munter ihre Matten fliegen und sorgen ihrerseits überwiegend für die Show heute abend.



Der verbliebene Mob bekommt unterdessen überwiegend Liedgut von der aktuellen „New Moon“-Scheibe geliefert, namentlich „Falling World“, „Sleepless Swans“, „...And Heavens Cried Blood“ und den Titeltrack, aber auch die älteren Veröffentlichungen werden mit Tracks wie „These Hours Of Despair“ oder „The Justice Of Suffering“ [beides von „Hope“ aus dem Jahre 2007] dankenswerterweise nicht vernachlässigt.
Von „Ghosts Of Loss“ von 2005 gibt es „The Giant“ und selbst „Out Of This Gloomy Light“ vom ersten Demo findet seinen Weg in die heutige Setlist.



Nach kurzer Künstlerpause gibt es als Encore u.a. noch „Swallow“ - ebenfalls vom ersten Demo bzw. der „Plague Of Butterflies“-EP - bevor sich die melancholischen Finnen auch schon wieder verabschieden und ihre Fans in die kalte Dezembernacht und den mittlerweile ziemlich vehementen Schneeregen entlassen.

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 09.12.2010 | 23:27 Uhr
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