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Datum: 29.03.2009Stadt: Schweinfurt



Von wegen Rezession und Wirtschaftskrise! Noch mehr Hard- und Metalcore-Tourpakete und keinerlei Ende in Sicht: Nach den Major Company-Events der „Never Say Die“- und „Hell On Earth“-Hallentouren zieht nun der „Hatewear“-Trek um SWORN ENEMY, FREYA, LIONHEART und CDC seine Spur der Verwüstung durch Europa respektive Deutschland und verschont nicht mal unterfränkische Bühnen.

.:CDC:.
CDC [was übrigens für „Cool Dudes Chillen“ steht] aus Lansdale/Doylestown, Pennsylvania, machen den Anfang und schlagen trotz ihres jugendlichen Aussehens im leider nur knapp zur Hälfte gefüllten Stattbahnhof gleich mal ordentlich Alarm. Die wenigen anwesenden Hardcorefans nutzen das reichliche Platzangebot vor der Bühne bereits zu den ersten Tänzchen und kleineren Pits, und nicht eben wenige erweisen sich sogar beim Mitbläken ins Mikro von Sänger Brooke als erstaunlich textsicher. Erwähnenswert auch noch der vollbärtige John Bowes an seinen Drums mit Hochsteckfrisur unterm Kopftuch und amtlichem Punch. Auf jeden Fall läuft hinterher völlig zu Recht ordentlich viel CDC-Merchandise durch die Bude, so dass der Auftakt dieses Konzertabends bereits mal als gelungen gewertet werden darf.
A propos Merchandise: Da es sich heute bereits um den letzten gemeinsamen Auftritt aller Bands im Rahmen der „Hatewear- Tour“ handelt und man offenbar nicht wieder alle seine "Hass"-Klamotten mit zurück über den großen Teich zu fliegen gewillt ist, werden sämtliche Band-Leibchen heute Abend für gerade mal zehn Euro gnadenlos günstig vercheckt, dementsprechend rollt an den beiden Merch-Ständen ordentlich der Rubel.



.: LIONHEART:.
In Sachen Tourshirts im Publikum kommen gleich nach CDC heute die kalifornischen Kollegen von LIONHEART, die eine durchaus druckvoll-schiebende Bollo-Hardcore-Show in bester TERROR-Tradition abfackeln und dabei überwiegend Aggro-Songs ihrer aktuellen Scheibe „The Will To Survive“ präsentieren. Gegen Ende tummeln sich dann für meinen Geschmack allerdings etwas zu viele Gastsänger in Form mitreisender, bulliger [Musiker-]Brüder im Geiste, Roadies und Soundmänner auf der Bühne, obwohl man doch sonst so tough 'rüberkommen will. Egal, das ist wohl der „true spirit“ bzw. Hardcore-Familiensinn und nicht nur das erinnert hier an MADBALL und Co.


.:FREYA:.
EARTH CRISIS-Prominenz Karl Buechner und seine Zweit- oder Interims-Combo FREYA sorgen dann schon alleine optisch für die erste Veränderung, denn gleich zwei langmähnige Bartträger besorgen den Soundcheck und stehen auch hinterher mit auf der Bühne.
Glatzen- und Bandana-Träger Buechner und seine nur teilweise Vegan-Straight Edge For Life-Begleitband zelebrieren eine grandiose Mischung aus EARTH CRISIS gar nicht mal so unähnlichem Hardcore, mit wenig Breakdowns und Moshparts, dafür umso mehr Metal- bzw. Doom-Anteil und schaffen eine mitreißende und sehr eigene, originelle Auslegung bzw. Legierung von Metalcore. Seltsamerweise erreichen FREYA damit heute offenbar außer mir nicht sonderlich viele, denn die Publikumsreaktionen, Applaus oder gar bühnennahe Leibesertüchtigung bleiben trotz gnadenlos drückenden Sounds verhalten. Meister Karl bleibt darob erstaunlich gelassen und zieht seinen Auftritt routiniert und professionell durch, so dass FREYA mit ihrem repräsentativen Querschnitt durch die aktuelle „As The Last Light Drains“ und ihren Vorgänger „Lift The Curse“ zu den klaren Highlights des Abends zählen.



.:SWORN ENEMY:.
Wenn das, was SWORN ENEMY dann endlich zu vorgerückter Stunde auffahren, nicht die aktuell wohl sortenreinste Inkarnation von SLAYER-Core auf dem Markt darstellt, dann weiß ich echt auch nicht mehr. Sänger Sal Lococo im SLAYER-Shirt, mehr Thrash-Riffs als Deine Lieblings-Metalkapelle und ein langhaarig-gelockter, muskelbepackter Gitarrist mit KREATOR-Sleeveless-Shirt, wesentlich mehr Thrash Metal hätte wohl kaum in den Stattbahnhof gepasst.
Abwechslung darf man hier zwar nicht mehr erwarten, aber Sound und Songs [v.a. von „Maniacal“] schlagen erbarmungslos ihre Breschen in den [endlich!] brodelnden Körpergulaschttopf vor der Bühne. Natürlich darf auch die Mainstreammusikhasser-Hymne „We Hate“ gegen Ende nicht fehlen, bevor SWORN ENEMY den Abend und die Tour ebenso gediegen wie gewalttätig ausklingen lassen.

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 21.04.2009 | 22:10 Uhr
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