.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Taake, etc.
Reviews von Taake, etc.
CD Review: Urgehal - Aeons In Sodom

Urgehal
Aeons In Sodom


Black Metal
5 von 7 Punkten
"This has been URGEHAL. Fuck you all."
CD Review: Taake - Stridens Hus

Taake
Stridens Hus


Black Metal, Punk
4.5 von 7 Punkten
"Ein kleiner Durchhänger"
CD Review: Koldbrann - Vertigo

Koldbrann
Vertigo


Black Metal
4.5 von 7 Punkten
"Etwas unter den Erwartungen"
CD Review: Koldbrann - Totalt Sjelig Bankerott [7“ Vinyl-Single]

Koldbrann
Totalt Sjelig Bankerott [7“ Vinyl-Single]


Black Metal, Rock'n'Roll
Keine Wertung
"Rückkehr mit Paukenschlag"
CD Review: Taake - Over Bjoergvin Graater Himmerik [Re-Issue]

Taake
Over Bjoergvin Graater Himmerik [Re-Issue]


Black Metal
Keine Wertung
"Endlich wieder erhältlich!"
Mehr aus den Genres
CD Review: Panchrysia - Deathcult Salvation

Panchrysia
Deathcult Salvation


Black Metal
5 von 7 Punkten
"Black Metal für Bleifüße!"
CD Review: Rage Nucléaire - Black Storm of Violence

Rage Nucléaire
Black Storm of Violence


Black Metal, Grindcore
4.5 von 7 Punkten
"Draufhauen!!!"
CD Review: Nitrogods - Rats & Rumors

Nitrogods
Rats & Rumors


Rock'n'Roll
4.5 von 7 Punkten
"Lemmys Rockabilly-Verwandschaft"
CD Review: Grimoire - L’aorasie des spectres rêveurs [EP]

Grimoire
L’aorasie des spectres rêveurs [EP]


Black Metal
6 von 7 Punkten
"Nur eine EP ... aber welch Erhabenheit!"
CD Review: Sarke - Oldarhian

Sarke
Oldarhian


Black Metal, Doom Metal, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Oldschool-Gebräu, Teil 2!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
Band(s):
Taake Homepage Metalnews nach 'Taake' durchsuchenTaake
 Urgehal Homepage  Urgehal Facebook Metalnews nach 'Urgehal' durchsuchen Urgehal
 Koldbrann Homepage  Koldbrann Facebook Metalnews nach 'Koldbrann' durchsuchen Koldbrann
Metalnews nach 'Odem Arcanum' durchsuchen Odem Arcanum
Share: 
Datum: 24.03.2007Stadt: München

Endlich mal wieder ein richtiges Black Metal-Konzert in München. Um die Hauptband TAAKE wird ja derzeit nach dem Skandalauftritt in Essen recht viel Wirbel gemacht und auch im Vorfeld des Gigs in München wurde heiß darüber diskutiert. Dieser Bericht befasst sich allerdings ausschließlich mit der Musik. Und davon gab es mit ODEM ARCANUM, KOLDBRANN, URGEHAL und eben TAAKE an diesem Abend genug.


ODEM ARCANUM

Als erstes betraten die Münchner von ODEM ARCANUM die Bühne. Relativ wortkarg und etwas emotionslos zockten die vier Musiker ihr Set herunter. Musikalisch war das Dargebotene keineswegs schlecht, nur die Abwechslung fehlte. Eine Hand voll Zuschauer, die sich vorne versammelt hatte, schien ihren Gefallen am Auftritt zu haben.
Das etwa 30minütige Set bot musikalisch und stimmlich Einwandfreien Black Metal. Lediglich an der steifen Performance sollte man noch kräftig arbeiten, da die Live-Auftritte sonst schnell langweilig werden.


KOLDBRANN

Nach den „Lokalmatadoren“ ODEM ARCANUM war es nun an der Zeit, die erste Runde des “True Norwegian Black Metal“-Abends einzuläuten, und zwar mit KOLDBRANN.
Hier brannte, im Gegensatz zur Vorband, gleich von Anfang an die Hütte!
Sänger Mannevond zog das Publikum mit seiner erstklassigen stimmlichen Leistung und seiner charismatischen Bühnenpräsents vom ersten Augenblick an in seinen Bann. Seine Mitmusiker zeigten sich ebenso motiviert und spielfreudig und feierten ein Black Metal Fest per excellence.
Die Stücke vom neuen Album “Moribund“ als auch Titel des Vorgängerwerkes (wie das Konzerthighlight “Inkvisitor Renegat“) kamen allesamt sehr gut an und Langeweile schlich sich zu keinem Zeitpunkt ein.
Ein rundum gelungener Auftritt, der nichts zu wünschen übrig ließ.






URGEHAL


Für KOLDBRANN-Sänger Mannevond begann dann gleich der zweite Einsatz des heutigen Abends: Als Aushilfsbassist bei URGEHAL.
Die Knüppelkombo hämmerte erwartungsgemäß alles nieder, was nicht niet- und nagelfest war. Das besondere optische Highlight der Band war einmal mehr Gitarrist Ensifer mit seiner Pinhead-Maske.
Musikalisch gab es auch hier wenig auszusetzen und auch Frontmann Nefas war stimmlich auf der Höhe. Außerdem gab er einige wahnwitzige Gitarrensoli zum Besten und poste wie ein irrer herum, was den Zuschauern gut zu gefallen schien. Manch einem war das stupide Dauergeknüppel vielleicht etwas zu viel, aber dennoch was der Gig trotz wenig Abwechslung alles andere als schlecht.

Nun wurde es aber langsam Zeit für die Hauptband des Abends…


TAAKE

Nach dem Skandalkonzert in Essen wirkten die meisten Zuschauer direkt vor dem Auftritt etwas zurückhaltend. Nur langsam füllte sich der Platz vor der Bühne und auch als Hoest und seine Mitstreiter erschienen, hielt sich ein Großteil des Publikums noch im hinteren Teil der Halle auf.


Doch mit einem Mal schwang die Stimmung drastisch um: Nämlich mit dem kultigen “Helnorsk Svartmetall!“, das “Hordalands Doedskvad Pt.1“ und somit den TAAKE-Gig einleitete. Die Fans drehten regelrecht durch vor Begeisterung und auch die Musiker gaben Vollgas. Hoest kreischte sich die Seele aus dem Leib und spielte (vielleicht etwas zu oft) den Hampelmann. Ein wahrlich beeindruckender Auftakt!
Auch der weitere Verlauf des Auftritts besaß aller höchstes Niveau, sowohl spiel- als auch showtechnisch. “ Voldtekt“, “Hordalands Doedskvad Pt.3“, “Nattestid Pt. 1“ und weitere Klassiker reihten sich nahtlos aneinander und sorgten nicht einen Moment für Langeweile.
Das neue Band Line-Up wirkte, als hätten sie schon ihr Leben lang zusammen musiziert: Fehler suchte man da vergebens und das, obwohl TAAKE-Songs nicht gerade zu den einfachsten im Black Metal-Bereich zählen.
Bei TAAKE sucht man vergebens nach monotonen Riffs, die einfach aneinandergereiht werden, wie es leider bei viel zu vielen Black Metal Bands der Fall ist. Die Norweger verstehen es nahezu perfekt anspruchsvolle Gitarren- und Bassläufe zu kreieren ohne dabei die unglaubliche Stimmung der Stücke durch unnötig viel Technik zu zerstören. Sagenhafte Arrangements und eine kaum zu beschreibende Atmosphäre: Das ist es was TAAKE ausmacht.
Ein Highlight des Auftritts war sicher die Norwegen-Fahne, die Hoest in der Mitte des Sets (mit dem Kreuz nach unter versteht sich) in die Höhe hielt. Diese fast schon zeremonielle Showeinlage findet sich auch bei anderen norwegischen Black Metal-Bands wieder. Es ist sozusagen ein Symbol, ja fast schon ein Markenzeichen des ’’True Norwegian Black Metal’’, ein Begriff, der unter BM-Fans weltweit für Qualität steht, und von vielen immer noch als die Höchste Entwicklungsstufe musikalischen Schaffens gesehen wird.
Die Energie schein den Jungs auf der Bühne auch in der zweiten Hälfte des Sets nicht auszugehen: Hoest rannte und hampelte in gewohnter Manier von einer Bühnenseite zur anderen, Lava, Skagg und Co. bangten wie wahnsinnig und übertrugen ihre Spielfreude auf die begeisterten Zuschauer.
Nach etwa einer Stunde war das Spektakel dann leider schon zu Ende, aber dieser Auftritt bewies, warum TAAKE zu recht zu den besten Black Metal-Bands der Welt gezählt wird.
Nach den jüngsten Ereignissen ist vor allem Hoest stark in die Kritik geraten und sein Verhalten kann natürlich in keinster Weise akzeptiert und toleriert werden, aber rein musikalisch muss ich meinen Hut vor dieser Band ziehen und mir bleibt nur noch eines zu sagen: “Helnorsk Svartmetall!“

Patrick 'Widar' Sieber, Anna Skandali

Autor: Patrick Sieber [Widar] | 17.04.2007 | 08:39 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin