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Datum: 05.01.2005Stadt: Karlsruhe

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein solch hochklassiges Package die Fächerstadt bereist, gilt doch Karlsruhe bislang nicht unbedingt als Hochburg der Metalszene. Doch die Zeiten scheinen sich zu ändern. Die Ankunft am Substage in Karlsruhe bot daher schon die erste Überraschung. Ein Schild über dem Eingang verkündete „Ausverkauft“. Somit erlebten 700 Menschen dieses Konzert, was vorher nicht unbedingt erwartet worden war. Ich selbst hatte mit 350 – 400 Zuschauern gerechnet. Jedoch erfuhr ich später von SIRENIA-Sängerin Henriette Bordvik, dass die Tour überall sehr gut angenommen worden war. Die meisten Besucher verzeichnete man mit 850 in Belgien.


Das schwere Los des Openers hatten die Gothic-Metaller von SIRENIA. Zudem hattem sie vor der Tour leichte Line-Up-Probleme, da Gitarrist/Sänger Kristian Gundersen die Band verlassen hatte und Drummer Jonathan Perez (TRAIL OF TEARS) keinen Urlaub bekommen hatte. Für sie sprangen Björnar Landa (Gitarre) und Roland Navratil (Drums/EDENBRIDGE) ein. Die Truppe um Mastermind Morten Veland (ex-TRISTANIA/Vocals, Gitarre) legte jedoch mit „Lithium And A Lover“, dem Opener ihres aktuellen Albums „An Elixir For Existence“, flott los. Trotzdem dauerte es eine Weile, bis das Publikum auftaute. Dies war erst bei „Sister Nightfall“, dem heimlichen Hit vom ersten Album „At Sixes And Sevens“ der Norweger der Fall. In erster Linie lag das vor allem daran, dass sich SIRENIA äußerst spielfreudig zeigten und Sangesengelchen Henriette Bordvik mittlerweile auch eine selbstbewusste Top-Entertainerin geworden ist, die weiß, wie sie mit dem Publikum umgehen muss. Zudem kam der Sound für Substage-Verhältnisse sehr klar und druckvoll aus den Boxen. Anschließend bot man den Fans mit „Meridian“ einen weiteren Song vom Debutalbum, bevor mit „Starcrossed“ ein für viele viel zu kurzes Set zu Ende ging. Als Vorband hat man eben nur 35 Minuten Spielzeit, die von SIRENIA jedoch bestens genutzt wurde um neue Fans für sich zu gewinnen.

Setlist Sirenia:
1. Lithium And A Lover
2. Voices Within
3. Sister Nightfall
4. Meridian
5. Starcrossed


Anschließend enterten PAIN die Bühne, die eher elektronisch-poppig ausgerichtete Nebenspielwiese von Peter Tägtgren (HYPOCRISY). Obwohl mir die Songs auf Platte überhaupt nicht zusagen, kam das Material live ziemlich geil rüber. Zudem zeigten sich Tägtgrens hübsche Mitstreiterinnen an Bass und Gitarre und auch der Meister selber sehr agil auf der Bühne. Leider muss ich sagen, dass ich von dem Auftritt leider nur den Rest mitbekommen habe, da zeitgleich mein Interview mit Morten Veland anstand. Dennoch bleiben PAIN für mich die positive Überraschung dieses Gigs.

Setlist Pain:
1. Supersonic Bitch
2. End Of The Line
3. Greed
4. Breathing In Breathing Out
5. Nothing
6. Eleanor Rigby
7. Same Old Song
8. On And On
9. Shut Your Mouth


Bei den nachfolgenden THEATRE OF TRAGEDY war man vor allem darauf gespannt, ob die neue Sängerin Nell es schafft, in die großen Fußspuren ihrer Vorgängerin Liv Kristine Espenaes-Krull (LEAVE’S EYES) zu treten. Um die Antwort vorweg zu nehmen, sie schaffte es meiner Meinung nach ziemlich gut. Allerdings mussten die Fans auf Grund mangelnder Deutschkenntnisse auf den Überhit „Tanz der Schatten“ verzichten. Doch dafür wurden sie anderweitig entschädigt. Vor allem mit dem wunderschönen „ A Rose For The Dead“ und dem neuen Song „Fade (Enigmatic)“ vom nächsten Album der Norweger konnte man die Menge begeistern. So boten THEATRE OF TRAGEDY ihren verträumten, romantischen Gothic Metal dar und zogen die Zuschauer in ihren Bann. Ein weiteres Highlight ihrer Show war das Abschlussdoppel „Storm“ und „Image“, bei dem die Band noch mal alles aus sich herausholte. Donnernder Applaus und viele Zugabe-Rufe waren der Lohn der Mühen für die Norweger.

Setlist Theatre Of Tragedy:
1. Machine
2. Lorelei
3. And When He Falleth
4. A Rose From The Dead
5. A Hamlet For A Slothful Vassal
6. Fade (Enigmatic)
7. Cassandra
8. Starlit
9. Storm
10. Image


Fazit: Ein rundum gelungener Konzertabend mit überzeugenden Bands. Leider ging die Zeit viel zu schnell um. Der komplette Gig hätte gerne doppelt so lang sein Können und die Zuschauer hätten es immer noch genossen. (Calandryll)


Dass er nicht auf den Mund gefallen ist, wenn es darum geht, auf der Bühne zu stehen und zu singen, bewies uns nach einer kurzen Verschnaufpause während THEATRE OF TRAGEDY TIAMAT-Chef und Interview-Muffel Johan Edlund. Zusammen mit seinen drei Mit-Musikanten legte der Wahl-Deutsche – wie eigentlich immer – einen hochkarätigen Gig auf die Bretter. Sowohl was die Darbietung der Songs als auch die Zusammenstellung der Setlist anging, konnte der geneigte Konzert-Gänger nicht meckern, lediglich etwas länger hätte das Ganze ausfallen können. Doch der Reihe nach. Der auf jedem TIAMAT-Konzert herbeigesehnten „guten, alten Zeit“ wurde dieses Mal durch den phantastischen Clouds-Opener „In A Dream“ sowie durch das nicht minder geniale „Whatever That Hurts“ von der von vielen favorisierten Kult-Scheibe „Wildhoney“ Tribut gezollt. Doch all zu lange hielt man sich nicht in so lange vergangenen Zeiten auf. Die „A Deeper Kind Of Slumber“-Single-Auskopplung „Cold Seed“ markierte den Übergang zur eher rockigen, schon fast „post-metallischen“ Jetzt-Phase. Beim mitreißenden „Brighter Than The Sun“ holte man sich glücklicherweise die neue THEATRE OF TRAGEDY-„Lorelei“ Nele auf die Bühne, um das Lied so albumgetreu wie möglich vortragen zu können. Deshalb klang der Refrain auch um einiges besser als noch beim letzten Gastspiel der Band vor wenigen Jahren, als die weiblichen Parts der CD noch von Bassist Anders Iwers sowie dem damaligen zweiten Tour-Gitarristen übernommen wurden. Natürlich durfte auch bei dieser TIAMAT-Show die Liebe nicht zu kurz kommen: Von Amors Pfeil getroffen wurde das verzückte Publikum von der Pärchen-Nummer „As Long As You Are Mine“ sowie von Johans eigenem romantischen Manifest „Vote For Love“. Davon, dass der Herr seine Zeit auch ganz gut allein verleben kann, zeugte die mit Mitgröhl-Chorus versehene Narzissmus-Hymne „I Am In Love With Myself“. Nebenbei konnte man infolge eines älteren Stückes einen weiteren prominenten Gast auf der Bühne begrüßen, nämlich keinen Geringeren als Peter Tägtgren höchstselbst, der es sich nicht nehmen ließ, bei einem der alten Songs ein wenig ins Mikro zu kreischen. Schließlich gab es auch vom neuesten, mittlerweile nicht mehr ganz so frischen und meines Erachtens bis dato schwächsten Album „Prey“ noch ein paar Nummern, namentlich u.a. „Cain“ sowie „Cloven Hoof“. Nach nur zwei Zugaben und fast schon mickrigen 70 Minütchen Spielzeit war das unterhaltsame Spektakel allerdings auch schon wieder schneller vorbei, als es eigentlich begonnen hatte. Schade eigentlich, da hätte noch so viel Gutes mehr kommen können...


Alles in allem also ein guter Konzertabend, wobei 19 Euro Eintritt bei einigen der Angereisten sicher einen etwas schalen Beigeschmack hinterlassen haben dürften. Da die Zuschauer-Resonanz mit einem ausverkauften Haus Bände spricht, kann man sich für die Karlsruher Freunde der gepflegten Metal-Unterhaltung zum Schluss eigentlich nur noch wünschen, dass das Substage aus diesem Abend gelernt hat und endlich mehr Konzerte der härteren Gangart organisiert! (sk)


Calandryll, sk

Autor: Sebastian König [sk] | 25.01.2005 | 15:36 Uhr
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