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Datum: 17.04.2012Stadt: Schweinfurt


Rund ums niederländische „Roadburn“-Festival nutzen einige der aus Übersee angereisten Bands ihre Anwesenheit in der alten Welt noch rasch, um eine kurze Europa-Tour anzuhängen und dabei Land und Leute kennen zu lernen.
So auch TOMBS aus Brooklyn, New York, die zudem ihre italienischen Kollegen von HIEROPHANT im Vorprogramm dabei haben.
Allerdings ist so ein Wochenanfang bekanntermaßen nicht immer unbedingt ein idealer Tag für einen ausverkauften Gig, schon gar nicht in einer Arbeiterstadt wie Schweinfurt und erst recht nicht für eher sperrigen Spartensound Marke TOMBS, der ja Sludge, Doom/Black Metal und Post-Hardcore gleichermaßen inkorporiert.

Der leergefegte Kneipenbereich des „Stattbahnhofs“ läßt dementsprechend bereits nichts Gutes ahnen, das ist aber noch gar nichts gegen den desaströsen Eindruck, den der gänzlich ungefüllte kleine Saal des Venues im Anschluss bieten sollte...

.:HIEROPHANT:.
Bei den Italienern von HIEROPHANT verlieren sich tatsächlich nur ganze zehn Gäste im - ohnehin schon nicht allzu geräumigen – Club, was die Sludger aus Ravenna aber nicht sonderlich anzufechten scheint.



Frontmann Karl jedenfalls schreit und leidet anständig, die Saitenfraktion zockt sich ebenfalls redlich bemüht durch das Songmaterial, das von Black Metal ebenso inspiriert scheint, wie von Sludge oder Hardcore.



Der Sound passt, die Performance ist energetisch – kein Wunder also, dass im Anschluss tatsächlich ein Gast die Debüt-CD von HIEROPHANT käuflich erwirbt!

.:TOMBS:.
Beim „Headliner“ TOMBS sieht es vom Publikum her – erwartungsgemäß – nicht viel anders aus, bis auf den Umstand, dass es sich nunmehr nur noch aus sieben Anwesenden rekrutiert, denn die anderen drei, die zuvor bei HIEROPHANT noch mit gedrängelt hatten, waren, naja, 75 Prozent von TOMBS.
Es überrascht darum auch niemand allzusehr, dass die Band aus Brooklyn, allen voran Frontmann/Gitarrist Mike Hill, hernach ausgesprochen mies gelaunt und bestenfalls mäßig motiviert zu Werke geht.



TOMBS - live verstärkt um einen weiteren Gitarristen - zocken nicht weniger als ein heiteres Potpourri ihrer bisherigen Veröffentlichungen, namentlich „Winter Hours“ und „Path Of Totality“, und Sound und Performance sind einfach nur noch brutal und brachial: Mike drischt frustriert auf seine bereits geschundene, mit einem EMPEROR-Sticker verzierte „Les Paul“ ein, Basser Carson malträtiert seinen Tieftöner und Andrew am Schlagzeug betoniert das Soundfundament endgültig fest.



Ansagen oder Dankesbekundungen entfallen bei soviel ostentativer Misanthropie allerdings auch – andererseits, was soll man als New Yorker dazu schon groß sagen?
Nach knapp 40 Minuten beenden TOMBS ihr Wüten, verlassen wort- und grußlos die niedrige Mini-Bühne und packen genervt ihren Kram zusammen.



Lediglich Bassmann Carson plaudert auf dem Weg in den Backstage-Bereich kurz mit den Fans und meint, es sei alles halb so wild, schließlich gehe es der Band ausschließlich um die Musik – man sei ja froh, dass überhaupt jemand gekommen sei...! Das ist noch echte Hingabe an die Kunst!
Tja, zumindest beim Merchandise dürften TOMBS heute einen richtig guten Schnitt gemacht haben, denn immerhin drei der sieben Besucher kaufen sich nach Konzertende noch so ein Band-Leibchen...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 07.05.2012 | 21:42 Uhr
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