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Datum: 06.03.2014Stadt: Köln

Die ersten Sonnenstrahlen zeichnen sich bereits seit Tagen ab und der Frühling steht vor der Tür. Könnte es eine bessere Ausgangslage für den heutigen Abend geben? Einen Abend mit VALLEY OF THE SUN, WHITE MILES und den ehrwürdigen TRUCKFIGHTERS? Wohl kaum.

Dein Einstand übernehmen die US-Amerikaner VALLEY OF THE SUN und legen mit einer dicken Ladung Kalifornien los. Leider bringt das Trio seine Platten aber etwas verhaltener auf die Bühne, als wir das erwartet haben. So hält sich die Bewegung auf den Brettern in Grenzen, die Songs klingen mehr oder weniger austauschbar, und so ein richtiges Alleinstellungsmerkmal können die Jungs auch nicht bieten. Keine Frage: Die Truppe spielt waschechten, schnörkellosen Stoner Rock, schrubbt sich die Gitarrenfinger wund und Drummer Aaron Boyer verprügelt seine Kessel nach Lust und Laune. Nichtsdestotrotz bleibt nicht allzu viel hängen und es wäre sicherlich noch genug Raum für die eine oder andere Überraschung dagewesen.




Ganz anders WHITE MILES: Das österreichische Duo zerschmettert die Bühne so gekonnt zu Kleinholz, dass man sich in einen Punkschuppen der '80er Jahre versetzt fühlt. Ob das nun an Drummer Lofi und seinem impulsiven und versunkenen Spiel liegt oder an der Rockröhre Medina, die trotz ihres zierlichen Körpers die gesamte Breite ihres Schauplatzes in Beschlag nimmt, sei einmal dahingestellt. Fakt ist aber, dass dieses musikalische Paar perfekt harmoniert, aufeinander abgestimmt ist wie ein Schweizer Uhrwerk und mit seinem minimalistischen Stoner Bluespunk das gesamte Kölner Luxor in seinen Bann zieht. Bravo, liebe Nachbarn!




Nun ist der Moment gekommen: Das Licht geht aus, das Schlagzeug wird rot beleuchtet, die Spannung steigt ins Unermeßliche. Die TRUCKFIGHTERS sind in der Stadt und werden jeden Moment die Bühne entern und ihr großartiges neues Album "Universe" live präsentieren. Und siehe da, es dauert nur wenige Sekunden und die Show läuft bereits auf Betriebstemperatur. Das mag einerseits an der Hochwertigkeit des neuen Langspielers liegen, andererseits aber auch an der unglaublichen Livequalität der Schweden. Gitarrist Dango ist über die gesamte Konzertlänge hinweg kaum zu bremsen, rennt von A nach B, dreht sich im Kreis, springt auf und ab, kommuniziert mit Publikum, Band und Security und holt mehr aus sich heraus, als für einen normal sportlichen Menschen gesund sein kann. Sänger Ozo hält sich im Vergleich dazu zwar zurück, überzeugt aber mit seiner glasklaren Stimme und jeder Menge Emotion. Im Hintergrund versorgt das Bandküken Poncho die beiden Masterminds mit makellosen Drumbeats, treibender Rhythmusarbeit und einem soliden Klangfundament. Die Setlist? Eine gesunde Mischung aus alt und neu. So dürfen Klassiker wie "Desert Cruiser" natürlich nicht zu kurz kommen, aber auch das neue Material wird in vollem Umfang zelebriert und live erprobt. Als die Fighters nach knapp zwei Stunden fertig sind, sind es auch die Zuschauer und alle verlassen den Saal mit einem Grinsen im Gesicht.
Also ab in die nächste Kneipe, ein Bierchen bestellen und den tollen Abend Revue passieren lassen. Danke, ihr verrückten Schweden! Und bis zum nächsten Frühling!



Timon Menge [Timon]

Autor: Timon Menge [Timon] | 13.03.2014 | 14:47 Uhr
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