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Datum: 27.10.2006Stadt: München





Nach dem großen Erfolg der ersten Unholy Alliance-Tour war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Ausgabe Numero 2 gestartet werden würde und zwei Jahre später beglücken uns SLAYER und Konsorten auch im Alten Europa mit einem Tour-Package der Extraklasse. Als Vorbands fungierten die, in unseren Kreisen wenig bekannten THINE EYES BLEED, LAMB OF GOD, CHILDREN OF BODOM, sowie die als Co-Headliner eingesetzten IN FLAMES. Bereits am späten Nachmittag wurden Busse aus allen Teilen Europas gesichtet, die sich dieses Spektakel unter keinen Umständen entgehen lassen wollten. Tschechen, Slowenen, Österreicher, Schweizer und Italiener bahnten sich ihren Weg zum Münchner Zenith und man konnte für alle Beteiligten nur hoffen, dass sie auch brav ihre Karten im Vorverkauf erworben hatten, denn was der Schwarzmarkt vor der Halle für Preise für eine Karte verlangte, war schon mehr als nur frech. Da wollten einige Spiesgesellen aller Ernstes 300 Öcken für ein Ticket haben, weil Freunde im letzten Moment nicht mitkonnten. Das ist also der große Zusammenhalt in der Metalszene, wenn man sich gegenseitig über den Tisch zieht oder was? Fuck Off.

Anyway, THINE EYES BLEED habe ich verpasst und von LAMB OF GOD kam ich gerade erst in die Venue reingeschneit, als diese ihren vorletzten Song „Now You’ve Got Something To Die For“ anstimmten. Schade eigentlich, weil diese Combo ich mir sehr gerne in voller Länge angesehen hätte. Vielleicht kommen sie ja noch mal auf Clubtour durch Deutschland. Mit „Redneck“ und einem Song, den ich bei den Soundproblemen der „American Metal“-Kapelle mal gar nicht identifizieren konnte, war Schluss auf der Bühne und die Roadies bereiteten alles für CHILDREN OF BODOM vor.

In der Umbaupause hieß es also erstmal Fress-, Trink- und Merchstände abklappern. Also, wenn man gerade keinen Goldesel zu Hause beherbergt, war dies ein kostspieliger Abend für den Fan. Drei Euro für eine labbrige Bockwurst mit trockenem Brötchen, eine Karaffe Wasser ohne Kohlensäure für 2,50 (plus 1€ Pfand für einen Plastikbecher, der bei jeder Berührung zu zersplittern drohte) und dann erst die Merchpreise… 30 Euro für ein T-Shirt sind ja mittlerweile (bei großen Bands) Standard aber 10 Euro für vier Gitarrenplecks und 5 Euronen für Slayer-Zigarettenpapers (!!!) sind doch wohl echt nicht mehr tragbar.

Die Finnen um den charismatischen Fronter Alexi Laiho waren Live schon immer eine geile Band und sie sollten auch heute nicht enttäuschen. Als Opener verwendeten sie erfreulicher- und gleichermaßen überraschenderweise „Silent Night, Bodom Night“. Der Sound bei den Nordmännern war über ihren 30-minütigen Gig konstant gut bis sehr gut, Spielfreude war auch vorhanden und die Lichtshow tat ihr übriges. „Hey fucking Munich, we are fucking CHILDREN OF fucking BODOM. How are you motherfuckers doing fucking tonight?” Ja Alexi, passt schon. Obwohl die Spielzeit knapp bemessen war, boten sie einen guten Querschnitt durch ihre bisherigen Alben. Lediglich vom Debüt gab es keinen Song, aber Hits wie etwa „Sixpounder“, „Downfall“ und „Hate Me“ entschädigten dennoch dafür.

Obwohl IN FLAMES vor knapp einem halben Jahr schon mal in München gastierten, wurden die Schweden empfangen, als wären sie die wahren Headliner. Mit der Titelmusik von Knight Rider als Intro und einer geilen LED-Lightshow stiegen die Shooting Stars des Metal auf die Bühne und rockten mit „Pinball Map“ ordentlich los und es reihte sich Hit an Hit (oder sollte ich besser sagen, Single an Single?). „Cloud Connected, „Trigger“, „Only For The Weak“, „Come Clarity“, „Behind Space“, es war eigentlich alles vorhanden, was man sich als Fan von IN FLAMES nur wünschen konnte nur fuhren mir die Kerle eine zu sichere Bank und hauten (bis auf „The Jester Race“) keine wirklichen Überraschungen, bzw. wirkliche Melodic Death-Kracher vom Stapel. Dennoch boten IN FLAMES eine gute Show (was nicht zuletzt an der hervorragenden Arbeit des Lichttechnikers lag, der die Performanz des Fünfers mit guten Effekten unterlegte). Nach ca. 50 Minuten war auch dieses Konzert zu Ende und die Umbauarbeiten für das kalifornische Quartett wurden vollführt.

Dass SLAYER schon immer einen an der Marmel hatten, was Boxentürme angeht ist ja allgemein bekannt aber was sich die Herren King/Araya/Hannemann/Lombardo diesmal erlaubten, hat sich wirklich noch keine Band getraut zu verwirklichen. Zwei riesige umgedrehte Kreuze aus Marshall-Amps flankierten die Bühne auf beiden Seiten. In der Mitte des Sets thronte das Drumkit von Mr. Schlagzeug himself auf einer eigens konstruierten Bühne und im Hintergrund wurde eine weiße Leinwand runtergelassen. SLAYER hatten eh in München noch einiges gut zu machen, da bei der letzten Unholy Alliance-Tour der Gig schon nach 20 Minuten abgebrochen werden musste, weil Tom nicht mehr in der Lage war, auch nur einen Ton aus seinen Stimmbändern zu holen. Um kur vor Elf war es dann auch so weit und des Deibels Buam eröffneten (wie immer) mit „Darkness Of Christ/Disciple“ ihren gerade mal einstündigen Set. Und wie auch schon bei IN FLAMES gab es bei SLAYER keine großartigen Überraschungen. Bis auf drei neue Songs („Jihad“, „Eyes Of The Insane“, „Cult“) gab es das normale „Decade Of Aggression“ Standardprogramm. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Slayer aber doch frage ich mich, warum eine Band ein neues (sehr geiles) Album veröffentlicht, und davon dann nur eine Handvoll Songs präsentiert. Da lobe ich mir IRON MAIDEN, die für ihre kommenden Konzerte das komplette neue Album spielen wollen. Auch wenn ich heute nur am Meckern bin, war die Leistung eine recht gute. Für jeden einzelnen Song wurde auf der weißen Leinwand eine andere Videoprojektion raufgeworfen, die mit Sicherheit noch für viel Gesprächsstoff sorgen wird (vor allem die Hitler-Bilder bei „Angel Of Death“). Bei „Born Of Fire“ loderten Flammen im Hintergrund, umgedrehte Kreuze hagelte es bei „South Of Heaven“ und der „Jihad“ erstrahlte im Glanze von Flugzeugen, arabisch-aussehenden Personen und Schriftzeichen. Nach fast exakt 68 Minuten war nach 14 Songs, inklusive drei Zugaben auch Schicht auf der Bühne und die Meute trottete friedlich und laut SLAYER-gröhlend aus der Halle. Auch wenn es ein geiler Abend mit durchweg guten Bands war, wäre es mir die 300 Euro von einigen Schwarzmarkthändlern nicht zwingend wert gewesen.



Darkness Of Christ
Disciple
War Ensemble
Jihad
Eyes Of The Insane
Die By The Sword
Born Of Fire
Mandatory Suicide
Season In The Abyss
Hell Awaits
Cult
Dead Skin Mask
---------------------------
Raining Blood
South Of Heaven
Angel Of Death

DeoUlf

Autor: Lorenz von König [DeoUlf] | 28.10.2006 | 13:10 Uhr
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