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Datum: 05.10.2013Stadt: Nürnberg



Manchmal kommen sie wieder und in der letzten Zeit ja zunehmend häufiger – die Hardrockbands aus den Achtzigern, die es nach 30 Jahren noch einmal wissen wollen und nicht nur neue Tonträger veröffentlichen, sondern auch wieder live spielen.
So auch VICTORY aus Hannover um/mit ACCEPT-Gitarrist Hermann Frank, die seinerzeit mit Alben wie „Don't Get Mad...Get Even“ [von 1986], „Hungry Hearts“ [1987], „Culture Killed The Native“ [1989] und „Temples Of Gold“ [1990] auch international erfolgreich in Sachen Hardrock/Heavy Metal waren und sich - nach nur einem - durchaus wohl beleumdeten - Reunion-Album [mit neuem Frontmann Jioti Parcharidis] aus dem Jahre 2011, „Don't Talk Science“, mittlerweile eigentlich schon längst wieder aufgelöst hatten.
Mitte 2013 dann aber doch die nächste Wiedervereinigung, wobei allerdings aktuell als neue Mitglieder Bassist Peter Pichl [ex-RUNNING WILD] und Gitarrist Christos Mamalitsidis [NIKKI PUPPET, HERMANN FRANK] mit von der Partie sind, die die beiden Gründungsmitglieder Tommy Newton und Peter Knorn ersetzen.

Dennoch scheint es anno 2013 nicht so einfach zu sein, als gestandener Hardrocker selbst den kleineren „Underground“-Club der Nürnberger „Rockfabrik“ voll zu bekommen, was insofern nachdenklich stimmt, als in der vollen „Mainhall“ besagten Venues ziemlich zeitgleich die „Mallorca Kult Nacht 2013“-Sause steigt, wo u.a. internationale Hochkaräter/Stimmungskanonen wie MICKIE KRAUSE oder SCHÄFER HEINRICH als Live-Konkurrenz fungieren...

.:HARTMANN:.
Wie auch immer: vornweg musizieren HARTMANN, die Band um ex-AT VANCE-Sänger Oliver Hartmann, der mit seiner Solo-Band tief in den Untiefen des AOR, Melodic und Classic Rock fischt, die hier heute Abend einen mehr als soliden und sympathischen Auftritt abliefert und bereits in den letzten Zügen ihres Sets liegt.



Die Gesangsleistung [und das Gitarrenspiel] des glatzköpfigen Bandleaders ist jedenfalls beeindruckend, kein großes Wunder also, dass Herr Hartmann immer wieder bei/für u.a. AVANTASIA aktiv ist.
Songs wie „What If“, „Don't Give Up“ oder „Alive Again“ [vom HARTMANN-Debüt] bieten außerdem allemal gut hörbaren und handwerklich tadellos gespielten AOR und kurzweilige Unterhaltung. Als Rausschmeißer fungiert eine angenehm verrockte Version des Synthie-Pop-Schlagers „Shout“ [von TEARS FOR FEARS], bevor sich HARTMANN doch zu einer Zugabe überreden lassen und als weiteres Cover noch die JOHN MYERS-Schmalz-Mini-Oper „Music“ darbieten.
Nichtsdestotrotz ernten HARTMANN verdient mehr als Achtungsapplaus für einen bodenständig-ehrlichen Gig.

.:VICTORY:.
Nach kurzem Umbau schlendern VICTORY, um den sichtlich zerknitterten [ehemaligen und aktuellen] ACCEPT-Gitarristen HERMANN FRANK, auf die kleine Bühne des „Underground“-Clubs und legen mit „Take The Pace“ [von “Temples Of Gold“] und „Speak Up“ gleich gut vor.
Der Laden ist zwar nicht wirklich voll, das ist aber fast egal, denn die Anwesenden, überwiegend kahl und dicklich gewordene Altrocker, sind von Anfang an mit dabei und sorgen für gute Stimmung.



Frontmann Jioti hat sich zwar mittlerweile zugunsten eines trendigen Kurzhaarschnitts von seiner Rockermähne getrennt, vibriert aber förmlich vor Energie, feuert das Publikum unentwegt an und ist beeindruckend gut bei Stimme.
Gitarrist Hermann Frank liefert indes bei jedem Song ein ebenso eindrucksvolles, wie ausführliches Solo ab, was seinen Status in der teutonischen Metalszene fürderhin untermauert und dabei grinst und feixt der ACCEPT-Gitarrist wie ein Honigkuchenpferd.



Weiter geht’s mit „Are You Ready“ [von „Don't Get Mad...“] und dem Mitgröl-Hit „More And More“ [von „Culture Killed The Native“], gefolgt von „Burn Down The City“ von der immer noch aktuellen „Don't Talk Science“-LP.
Die Fans feiern die alten Hits und so kann das Hardrock-Potpourri mit „Hungry Hearts“, „Power Strikes The Earth“ und „Temples Of Gold“ weitergehen.
Die Band zeigt sich gut eingespielt, Rhythmusklampfer Christos Mamalitsidis post wie der junge SLASH und sorgt zusammen mit seinem Lands- und Frontmann Jioti Parcharidis für die Bühnenaction, wohingegen Bassveteran Peter Pichl seinen Fünfsaiter betont geruhsam bedient.



Macht nichts, denn dem Publikum [das mitunter sogar MORBID ANGEL-Merchandise trägt] gefällt's allemal , so dass auch „Don't Tell No Lies“, „On The Loose“ und „Standing Like A Rock“ standesgemäß abgefeiert werden. Dementsprechend rocken auch „God Of Sound“ [diesmal von „You Bought It, You Name It“ von 1992] und „Restless“ den Club amtlich, bevor es mit „Backseat Rider“, „Feel The Fire“, „No Way Tonight“ und dem unwiderstehlichen, von den Fans mitgeplärrten, „Check's In The Mail“ bereits in die Zielgerade geht.
Was fehlt noch als Zugabe? Ganz klar, ohne den Stampfer „Rock The Neighbours“ [nicht umsonst der Schlager auf „Temples Of Gold“ seinerzeit] geht hier heute keiner aus der Hütte, die Band bedankt sich, Hermann Frank strahlt übers ganze Gesicht und alle sind glücklich und verschwitzt.
So machen Reunions Sinn und Spaß zugleich...!


dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 06.10.2013 | 22:15 Uhr
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